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Neue Theorie nach fünf Jahren Fischer will MH370-Absturz gesehen haben

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Irgendwann verschwand das Flugzeug vom Radar - seitdem ist der Verbleib ein Rätsel.

picture alliance / dpa

Zum Absturz des verschollenen Passagierflugzeugs MH370 im Jahr 2014 gibt es viele Theorien. Jetzt, fast fünf Jahre danach, meldet sich ein indonesischer Fischer zu Wort, der den Absturz mit eigenen Augen gesehen haben will. Kann er das Rätsel um den Flug lösen?

Was passierte mit dem Flug MH370? Das verschollene Flugzeug der Fluggesellschaft Malaysia Airline, das im März 2014 vom Radar der Flugsicherung verschwand, gibt auch viele Jahre danach noch Rätsel auf. An Bord des Fliegers waren 239 Menschen. Doch gibt es nun etwa eine neue Spur? Mehrere internationale Medien berichten nun über einen selbst ernannten Zeugen.

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Auf einer Pressekonferenz wendet sich ein Mann aus Indonesien an die Öffentlichkeit, der den Flugzeugabsturz mit eigenen Augen gesehen haben will: Er ist Fischer und heißt Rusli Khusmin. Der 42-Jährige meldet sich fast fünf Jahre nach dem Drama zu Wort und sagt, dass er die genauen GPS-Koordinaten von MH370 aufgezeichnet habe. "Ich sah das Flugzeug, das sich wie ein kaputter Drachen am Himmel bewegte. Es rauchte, machte aber keine Geräusche", gibt er zu Protokoll.

Zum Beweis hält er auf einer Pressekonferenz in der Nähe von Kuala Lumpur ein GPS-Gerät in die Kameras der internationalen Journalisten. Zuvor hatte er sogar auf den Koran geschworen, dass er die Wahrheit sage. Er übergab seinen angeblichen Beweis dann der malaysischen NGO Cassa.

Wie glaubwürdig ist das?

Wie glaubwürdig Khusmins Aussage ist, bleibt allerdings unklar. Denn eine Frage drängt sich geradezu auf: Warum würde ein Zeuge des Absturzes fast fünf Jahre warten, um seine Erkenntnisse zu schildern? Genau das erklärte er nicht. Doch für die Behörden, die das Rätsel MH370 endlich lösen wollen, ist es immerhin ein Ansatz, dem sie nachgehen wollen.

Der Flug MH370 war am 8. März 2014 vom Flughafen Kuala Lumpur gestartet und sollte Peking anfliegen. Doch irgendwann verschwand das Flugzeug vom Radar.

Was man laut den Ermittlern sicher weiß, ist, dass die Maschine noch etwa sieben Stunden über den Indischen Ozean flog, nachdem sie vom Radar verschwunden war. Zu Beginn in Richtung Westen, dann nach Süden. So lange nahm ein Satellit noch die Signale des Flugzeugs auf. Das Wrack wird auf dem Boden des südlichen Indischen Ozeans vermutet.

Quelle: n-tv.de, sgu

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