Panorama

Die Wetterwoche im Schnellcheck Gewittertief "Maya" bremst den Sommer aus

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Am Sonntag wird es wieder ungemütlich - kräftige Gewitter drohen.

(Foto: picture alliance / Jan Eifert)

Nach wenigen warmen Tagen im Juni geht der Sonne schon wieder die Puste aus. Gewittertief "Maya" sorgt für eine neue Unwetterlage mit Sturmböen und starken Schauern. Die Chancen auf ein Comeback des Sommers steigen erst am Freitag und Samstag, prognostiziert ntv-Wetterexperte Björn Alexander.

Dem kurzen, aber intensiven Vorstoß der mitunter schwül-warmen Sommerluft schiebt die Rückseite von Gewittertief "Maya" schon wieder den Riegel vor. Mit letzten, teilweise schweren Gewittern zieht das Tief auch über den Osten und den Nordosten unseres Landes hinweg, bevor es anschließend kühler wird.

Dabei sorgen Tiefausläufer wiederholt für wechselhafte Aussichten. Eine neuerliche Unwetterlage steht vorerst nicht an, dafür wird das Regendefizit zumindest regional ein wenig aufgefüllt. Geht es beispielsweise nach dem Europäischen Wettermodell, dann erwarten uns bis zum Ende der Woche vor allem im Süden und Westen durchaus Regensummen von 30 bis 50 Liter pro Quadratmeter - zum Teil auch mehr.

Einen neuen Versuch für den Sommer sehen die Wettercomputer wahrscheinlich ebenfalls zum nächsten Wochenende. Dann könnte es besonders in der Südosthälfte wieder verbreitet auf 25 Grad und mehr raufgehen. Ob das dann aber tatsächlich der große Wurf in Richtung Sommer sein wird, ist noch ziemlich fraglich. Denn die Prognosen sehen anstelle eines stabilen Hochs eher wieder unbeständige Phasen auf viele Landesteile zukommen.

Ein Trend, der sich im Übrigen ebenso mit den experimentellen Langfrostprognosen des Amerikanischen Wetterdienstes NOAA deckt. Demnach erwartet uns nämlich in den meisten Regionen eine ausgeglichene Regenbilanz im Monat Juni. Hierbei zeigen die Trends besonders im Süden einen deutlichen Temperaturüberschuss, während es im Norden weniger warm bleiben soll.

Nacht zum Montag: Unwetter auf Nordost-Kurs

In der Nacht kommen die kräftigen und zum Teil gewittrigen Regengüsse auch im Osten und Nordosten an. Leider weiterhin mit der Gefahr von Unwettern durch Starkregen, Hagel und Sturmböen. Dahinter wird es dann aber rasch ruhiger bei Tiefstwerten zwischen 16 und 11 Grad.

Pfingstmontag: Unbeständiger Wochenstart

Am Montag bleibt der Trend zu ruhigeren Aussichten bestehen. Denn nachdem "Maya" abgezogen ist, erwarten uns neben freundlichen bis sonnigen Abschnitte nur noch einzelne Schauer sowie Blitz und Donner. Außerdem wird die schwüle und dementsprechend unwetterwillige Luft mit einem kräftigen Wind weggepustet. Das bedeutet allerdings auch, dass es bei 17 bis 26 Grad nur noch selten Sommerfeeling gibt .

Dienstag: Viel Regen im Süden

In Alpennähe setzt ergiebiger Regen ein, der von Gewittern begleitet sein kann. Ansonsten geht es durchwachsen mit sonnigen Anteilen weiter. Dazu am nassen Alpenrand maximal 16 Grad, im großen Rest 18 bis 23 Grad.

Mittwoch und Donnerstag: Sommer auf Tauchstation

Die Wochenmitte gestaltet sich weitergehend unauffällig. Denn bei einem Mix aus sonnigen Abschnitten und einzelnen Schauern bleibt es mäßig warm. Meistens werden es 17 bis 24, am ehesten im südlichen Brandenburg auch mal bis 25 Grad.

Freitag und Samstag: Wärme macht einen neuen Anlauf

Die Chancen auf ein Comeback des Sommers steigen im Süden und Osten deutlich an. Neben der Sonne bringen es die Werte nämlich dort auf 25 bis 29 Grad. Unterdessen bleibt es im Nordwesten noch weniger warm und wechselhafter. Aber für Temperaturen über 20 Grad sollte es ebenfalls reichen.

Sonntag und Montag: Es könnte schon wieder krachen

Noch ist es zu früh für Details. Dennoch deuten die Wettermodelle den nächsten Wetterwechsel an. Der Wärme in der Südosthälfte soll es schon erneut an den Kragen gehen. Nicht auszuschließen sind leider auch kräftigere Gewitter. Denn von knapp 30 Grad am Samstag geht es abwärts: Sonntag nach jetzigem Stand bei 17 bis 27 und am Montag bei 15 bis 25 Grad.

Quelle: ntv.de, Björn Alexander

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