Panorama

Polizei nimmt Ermittlung auf Junge stirbt bei Klassenfahrt im Wald

gasp_130530_nie_0249.jpg

In einem Waldpädagogikzentrum ist es zum einem tragischen Unfall gekommen.

(Foto: Niedersächsische Landesforsten)

Auf einer Klassenfahrt nahe Schwaförden in Niedersachsen kommt ein Zehnjähriger am Dienstag in einem Waldpädagogikzentrum ums Leben. Er verunglückt beim Spielen unter einer Lore. Die Polizei will nun die weiteren Umstände des Unglücks ermitteln.

Ein zehnjähriger Schüler ist während seiner Klassenfahrt in Niedersachsen tödlich verunglückt. Wie die Polizei in Diepholz mitteilte, geriet der Junge im Waldpädagogikzentrum Hahnhorst nahe Schwaförden beim Spielen mit Mitschülern unter einen auf Schienen stehenden Wagen. Die Polizei befasst sich nun mit den weiteren Ermittlungen.

*Datenschutz

Trotz sofortiger Reanimationsmaßnahmen starb er demnach noch an der Unglücksstelle. Der Unfall geschah nach Angaben der Polizei am Dienstagvormittag, kurz nachdem die Schüler gefrühstückt hatten. Erst einen Tag zuvor hatten die Schüler aus der fünften Stufe ihre Klassenfahrt begonnen. 

Wie es genau zu dem Unfall kam, ist nicht ganz klar, wie Polizeihauptkommissar Thomas Gissing der "Bild"-Zeitung erklärte: "Den Wagen muss man sich wie eine Lore vorstellen. Mit der früher beispielsweise Kohle abtransportiert wurde. In diesem Fall fehlte aber die darauf angebrachte Kippmulde. (..) Irgendwie haben die Kinder darauf gespielt. Wie der Junge darunter gekommen ist, muss noch ermittelt werden." Die Lore diente eigentlich nicht als Spielgerät.

"Bei den Ermittlungen wird alles in irgendeiner Form in Betracht gezogen", sagte Gissing. So werde sicherlich geprüft, ob es seitens der Lehrer oder anderer Personen Aufsichtspflichtverletzungen gegeben habe.

Die Schulklasse, Lehrer und Mitarbeiter des Zentrums wurden von Sanitätern und Seelsorgern betreut. Die Klassenfahrt wurde abgebrochen, die Schulklasse trat unter Begleitung von Seelsorgern die Heimreise nach Wolfsburg an. Dort wurde die Klasse von der Schule, Eltern und Betreuern in Empfang genommen.

Quelle: n-tv.de, sgu/AFP

Mehr zum Thema