Panorama

Wo Autofahren wenig Spaß macht Köln ist Deutschlands neue Stau-Hauptstadt

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(Foto: dpa)

Im Stau zu stehen, ist vergeudete Lebenszeit. Nirgends in Deutschland geht auf diese Art so viel Zeit flöten wie in Köln. Damit nimmt die Metropole am Rhein Stuttgart den zweifelhaften Titel ab.

Köln hat Stuttgart einer Studie zufolge als Stadt mit den meisten Staus abgelöst. Laut der Studie des Verkehrsdatenanbieters Inrix, die den "Stuttgarter Nachrichten" vorlag und in der 22 Ballungsräume untersucht wurden, verbrachten Autofahrer 2014 in Köln im Schnitt 65 Stunden im Stau - 9 Stunden mehr als im Vorjahr.

Stuttgart blieb knapp dahinter mit einem Plus von 60 auf 64 Stunden. Damit habe Köln Stuttgart zum ersten Mal seit Jahren als Stadt mit den meisten Staus in diesen Regionen abgelöst. Eher wenig Zeit verloren Verkehrsteilnehmer mit 20 Stunden danach in Augsburg in Bayern.

In 17 der 22 untersuchten deutschen Ballungsräume hat die Staudauer im vergangenen Jahr zugenommen. Hauptgründe dafür waren der Studie zufolge die starke Wirtschaft, Bevölkerungswachstum und die wachsende Urbanisierung. Zudem sei Deutschland als Transitland nach wie vor attraktiv.

Durchschnittlich haben Autofahrer im vergangenen Jahr 39 Stunden im Stau verbracht. Das waren 4 Stunden mehr als 2013. Im europaweiten Vergleich lag Deutschland den Angaben zufolge damit auf Platz drei hinter Belgien mit 51 und den Niederlanden mit 41 Stunden. Lediglich 5 Stunden seien es in Ungarn.

Quelle: ntv.de, jog/dpa

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