Panorama

Chaos im Berufsverkehr Leiche auf Standstreifen der A9 gefunden

Blaulichter sind auf den Dächern von Polizeifahrzeugen zu sehen. Foto: Carsten Rehder/Archivbild

Die Polizei war mit einem Großaufgebot im Einsatz.

(Foto: Carsten Rehder/dpa)

Auf der A9 in Bayern entdecken Autofahrer auf dem Standstreifen eine Leiche. Die Polizei rückt mit einem Großaufgebot an und sperrt fast die gesamte Autobahn. Der Fall gibt Rätsel auf. War es ein Unfall oder doch ein Verbrechen?

Die Polizei in Oberbayern muss sich mit einem ungewöhnlichen Todesfall beschäftigen. Am frühen Morgen wurden die Beamten per Notruf an die Anschlussstelle Allershausen in Fahrtrichtung München gerufen, weil dort eine leblose Person auf dem Standstreifen liege.

*Datenschutz

Nach Angaben der Anrufer stand neben der Leiche ein Auto. Ermittler und Rettungskräfte starteten einen Großeinsatz. Auch ein Polizeihubschrauber war beteiligt. Die Staatsanwaltschaft Landshut wurde eingeschaltet und ein unfallanalytischer Gutachter ist vor Ort. 

Zur Spurensicherung mussten auf der A9 in Fahrtrichtung München zwischenzeitlich drei der vier Fahrspuren gesperrt werden. Es bildete sich im morgendlichen Berufsverkehr ein kilometerlanger Stau. Viele Pendler mussten erhebliche Verzögerungen in Kauf nehmen. Die Polizei bat Autofahrer, den Bereich weiträumig zu umfahren. "Zum genauen Unfallhergang können derzeit noch keine Angaben gemacht werden", heißt es in einer Pressemitteilung der Polizei.

Nach Angaben der Verkehrspolizeiinspektion Freising handelt es sich bei dem Toten um einen Mann. Ob er tatsächlich durch einen Unfall starb oder möglicherweise durch ein Verbrechen, ist noch unklar. Auch, ob ihm das gefundene Fahrzeug gehört. Zeugen, die in den frühen Morgenstunden Beobachtungen auf der A9 kurz nach der Anschlusststelle Allerhausen gemacht haben und Hinweise zu dem Unfall geben können, werden gebeten, sich mit der Verkehrspolizei Freising unter der Telefonnummer (08161) 95 2 -111 in Verbindung zu setzen. 

Quelle: n-tv.de, sba

Mehr zum Thema