Panorama

Die Wetterwoche im Schnellcheck Mai überrascht mit unbeständigem Wetter-Mix

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Mit Temperaturen von 12-20 Grad bleibt es in der ersten Maiwoche noch recht frisch.

(Foto: imago images/Markus Tischler)

Sonne, Wolken, Schauer - der Mai startet wechselhaft. Während in der kommenden Woche besonders im Süden Niederschläge zu erwarten sind, bleibt es im Norden weitgehend freundlich. Erst am Ende der Woche kommt die Sonne mehr zum Zug, verrät Wetterexperte Björn Alexander.

Der Mai 2022 geht mit durchaus erkennbaren Wetterkontrasten weiter. Denn während der Norden und der Westen auch in der neuen Wetterwoche kaum mal Chancen auf Regen haben, sind in der Südosthälfte wiederholt Schauer und Gewitter drin. Hier macht sich ein schwaches Tief in höheren Luftschichten mit feuchterer Luft bemerkbar. Dementsprechend sehen die Wettercomputer im Süden und Südosten bis zum Ende der Woche durchaus Regensummen von 20 bis 40, stellenweise auch über 60 Liter pro Quadratmeter zusammenkommen.

Dabei bleiben die Temperaturen insgesamt nach wie vor recht konstant bei um die 12 bis 20 Grad. Erst fürs Wochenende verfolgen einige Wettermodelle andere Trends. Ein Teil der Prognosen bevorzugt kühlere Luft, so dass sich die Eisheiligen schon mal in Position begeben könnten. Ein anderer Teil der Modelle präferiert hingegen das Vorankommen von wärmeren Luftmassen, sodass auch Spitzenwerte im sommerlichen Bereich bis an die 25 Grad denkbar wären. Man darf also gespannt sein, ob sich einer der beiden Trends durchsetzt oder ob es stabil bei Spitzen bis an die 20 Grad bleiben wird. Hier die Details.

Montag: Sonnensieger Nordsee - aber auch nur 12 Grad

Die neue Woche beginnt mit einem Mix aus Sonne und Wolken; wobei es an der Nordsee am sonnigsten sein wird. Nachmittags bilden sich über den Mittelgebirgen und an den Alpen einzelne Regenschauer samt Blitz und Donner. Stellenweise können diese kräftig ausfallen und bis zu 20 Liter pro Quadratmeter im Gepäck haben. Dazu zwischen 12 bis 15 Grad an der Küste im Seewind und 15 bis 20 Grad im großen Rest.

Dienstag: Nochmals kühler und im Süden Gewitter

In einem Streifen von Nordrhein-Westfalen bis nach Berlin und Brandenburg ziehen vorübergehend dichtere Wolken durch - gelegentlich ist etwas Regen denkbar. Ansonsten bleibt es im Norden zeitweise sonnig und trocken. Im Süden sind dagegen vor allem nachmittags lokale Schauer oder Gewitter möglich. Temperaturen: 12 Grad an der See und bis zu 20 Grad am Oberrhein.

Mittwoch: Wolken werden aufdringlicher

In Bayern und Baden-Württemberg sind weiterhin teilweise kräftige und mitunter gewittrige Regengüsse unterwegs. Im großen Rest geht es hingegen trocken weiter. Auch wenn die Wolken allgemein häufiger und kompakter werden. Die Temperaturen zeigen sich derweil aber formstabil zwischen 12 und 20 Grad.

Donnerstag: Sonne kommt besser zum Zuge

Die schattigen Zeiten sind so rasch vorüber wie sie kamen. Speziell im Norden und Westen gewinnt die Sonne erneut die Oberhand, während Richtung Schwarzwald, Alpen oder Erzgebirge nachmittags und abends die Blitze zucken können. Das Ganze abermals bei 12 bis 20 Grad.

Freitag: Leichte Aufwärtstrends bei den Temperaturen

In Bayern, Sachsen und Thüringen sind neben sonnigen Abschnitten wieder gelegentliche Schauer und Gewitter möglich. Im übrigen Land bleibt es unterdessen meistens sonnig und trocken bei allgemein leicht ansteigenden Temperaturen zwischen meist 17 und 21 Grad. Die Küsten bleiben bei 12 bis 15 Grad spürbar frischer.

Das Wetter am Wochenende: Samstag wechselhaft, Sonntag sonniger

Alles in allem haben die Wettercomputer fürs Wochenende noch etliche Unsicherheiten in den Prognosen. Nach jetzigem Stand wird der Samstag allerdings der wechselhaftere Tag des Wochenendes. Selbst Schauer sind im Norden nicht ganz auszuschließen. Der Sonntag würde damit der schönere und sonnigere Tag des Wochenendes. Die Temperaturen bieten sowohl nach unten als auch nach oben Optionen an - am wahrscheinlichsten ist aber, dass es mit 12 bis um die 20 Grad alles beim Alten bleibt.

Quelle: ntv.de, Björn Alexander

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