Panorama

Lange Nacht mit Hitlergruß Polizeischüler randalieren in Berlin

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Ende November leisten in Berlin 738 Polizeianwärter ihren Eid auf das Grundgesetz ab.

(Foto: dpa)

Mehrfach rücken Auszubildende die Berliner Polizei in den vergangenen Wochen ins schlechte Licht. Zu den Vorwürfen der Respekt- und Disziplinlosigkeit gesellt sich nun auch noch Randale. Auch zum Hitlergruß soll es gekommen sein.

In Berlin gibt es erneut Ärger mit Auszubildenden der Polizei. Dieses Mal soll eine Gruppe Polizeischüler im Ortsteil Haselhorst des Bezirks Spandau randaliert haben. Einem Radfahrer zufolge traten sie in der Nacht zu Dienstag gegen Strom- und Telefonkästen. Laut Polizei will der Mann anfangs auch den Hitlergruß gehört haben, diese Aussage konnte er bei seiner Vernehmung aber nicht mehr bestätigen.

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Bei den Randalierern handelt es laut Polizei um eine siebenköpfige Gruppe junger Männer im Alter von 19 bis 25 Jahren, die an der Polizeiakademie ausgebildet werden. Wegen des ungeklärten Hitler-Vorwurfs hat der Staatsschutz die Ermittlungen übernommen.

Berlins Polizeipräsident Klaus Kandt versicherte in einer Reaktion, dass die Behörde den Vorwürfen "genau auf den Grund" gehen werde. "Abgesehen davon, ob sich überhaupt ein strafrechtlicher Vorwurf erhärten lässt, erwarte ich, dass sich alle Auszubildenden der Polizei Berlin auch in ihrer Freizeit anständig benehmen."

Ärger an der Polizeiakademie

Die Auszubildenden der Berliner Polizeiakademie hatten in den vergangenen Wochen mehrfach für negative Schlagzeilen gesorgt. Anfang November räumte die Polizeiführung ein, dass es vor allem bei Auszubildenden aus Zuwandererfamilien erhebliche Probleme durch Respekt- und Disziplinlosigkeiten gebe. Einige Schüler sollen zudem nur schlecht Deutsch sprechen und vor ihrer Ausbildung straffällig geworden sein.

Zusätzlich hatte eine 20-jährige Verwaltungsstudentin bei ihrem Praktikum auf einer Polizeiwache in Berlin-Schöneberg vertrauliche Unterlagen abfotografiert und in einer Whatsapp-Gruppe verschickt. Weiterhin stehen Studenten im Verdacht, bei Prüfungen mit Doppelgängern geschummelt und bei Hausarbeiten Plagiate abgegeben zu haben. Nach Darstellung der Deutschen Polizeigewerkschaft versuchen außerdem arabische Großfamilien, Angehörige in den öffentlichen Dienst Berlins einzuschleusen.

Am kommenden Montag will sich der Innenausschuss des Berliner Abgeordnetenhauses mit den Problemen an der Polizeiakademie beschäftigen. Dann sollen Mitarbeiter der Schule den Abgeordneten Rede und Antwort stehen. Bis dahin soll auch ein Untersuchungsbericht der Berliner Polizei zu den Vorwürfen vorliegen.

Quelle: n-tv.de, chr

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