Panorama

Zehn Verletzte im French Quarter Unbekannter schießt in New Orleans um sich

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Spurensicherung am Tatort in der Canal Street

(Foto: dpa)

Am Thanksgiving-Wochenende ist das berühmte French Quarter von New Orleans voller Nachtschwärmer, als plötzlich Schüsse fallen. Zehn Menschen werden verletzt, zwei davon schwer. Einen Tag nach dem Vorfall in dem Ausgehviertel ist der Angreifer noch immer flüchtig.

In New Orleans sind am Sonntag zehn Menschen durch Schüsse verletzt worden. Der Vorfall ereignete sich nach Polizeiangaben gegen 3 Uhr morgens in dem auch bei Touristen beliebten Ausgehviertel French Quarter. Zwei der Opfer schweben demnach in Lebensgefahr. Der Hintergrund der Tat ist genauso unklar, wie Zahl und Identität der Angreifer. Festnahmen gab es zunächst nicht. Die Schüsse fielen auf der Canal Street, einer belebten Geschäftsstraße in der der für ihr pulsierendes Nachtleben bekannten Stadt im Süden der USA. In der Nähe des Tatorts liegen viele Hotels.

Wegen eines Football-Spiels zum Thanksgiving-Wochenende waren zusätzliche Streifen in der Stadt unterwegs gewesen, dadurch konnte die Polizei nach eigenen Angaben rasch reagieren. Zufällig hätten sich ganz in der Nähe Streifenbeamte aufgehalten, sagte Polizeichef Shaun Ferguson. "Sie dachten zunächst, die Schüsse galten ihnen." Wegen der vielen Menschen auf der Straße sei es aber unmöglich gewesen, den Schützen ausfindig zu machen. Die Bürgermeisterin von New Orleans, LaToya Cantrell, schrieb bei Twitter, die Schüsse seien eine "hässliche Unterbrechung eines ansonsten schönen Feiertags-Wochenendes".

In den USA gibt es immer wieder Schusswaffenangriffe. Jedes Jahr kommen fast 40.000 Menschen durch Schusswaffen ums Leben, die meisten davon bei Suiziden. Wegen der häufigen Angriffe gibt es in den USA regelmäßig kontroverse Debatten über das lockere Waffenrecht.

Quelle: n-tv.de, shu/AFP