Panorama

Wetterwoche im Schnellcheck Winter gibt Gas - Sturm, Schnee, Glätte

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Auch im Flachland sind weiße Überraschungen mit entsprechender Glätte nicht auszuschließen.

(Foto: picture alliance/dpa)

Zum Wochenbeginn legt die Sonne im Norden den Turbo ein. Nach letzten Schauern wird es zum Teil sogar strahlend schön. Mal abgesehen vom Norden, wo die Tage häufiger sonnig und trocken sind, zeigt sich das Deutschlandwetter allerdings den Rest der Woche ziemlich wechselhaft.

In der neuen Wetterwoche bringt der Winter endlich mal wieder Spannung ins Spiel. Erst überquert uns die Kaltfront von Tief "Hannelore" mit Sturmböen und Schnee auf den Bergen. Anschließend sorgt Hoch "Dieter" von Westen her für eine vorübergehende Wetterberuhigung, bevor das nächste Tief zur Wochenmitte auch mal wieder Schnee im Gepäck hat. Gleichzeitig frischt der Wind erneut lebhaft bis stürmisch auf, was in den höheren Lagen zudem für Schneeverwehungen sorgen dürfte. Und damit auch ja keine Langeweile aufkommt, erreicht uns am Wochenende ein neues Hoch mit Sonne und reichlich Nebel im Mix und gebietsweise frostigen Nächten. Ein Phänomen der ganz anderen Art brachte derweil der Ausbruch des Unterwasservulkans Hunga Tonga-Hunga Ha'apai im Königreich Tonga an den weltweiten Wetterstationen. Die Druckwelle führte nämlich am Samstag beispielsweise bei uns in Deutschland und Mitteleuropa zu einem kurzzeitigen Luftdruckanstieg von gut 1 bis 1,5 Hektopascal. Somit war es einer der größten Vulkanausbrüche der letzten Jahrzehnte, bei dem die Rauch- und Aschepartikel bis rund 20 Kilometer hoch in die Atmosphäre geschleudert wurden. Und damit nun zum Wetter-Fahrplan für die neue Woche, die turbulent beginnt.

Nacht zum Montag: Süden und Osten mit Regen, Schnee und Glätte

ntv-Meteorologe Björn Alexander

(Foto: ntv)

Es ist eine meist wolkige Nacht, die in der Südosthälfte oberhalb von rund 400 bis 600 Metern etwas Schnee mitbringt. Darunter fallen Regen oder Nieselregen - gelegentlich ist auch Glatteis nicht auszuschließen. Dabei legt der Wind weiter zu und weht insbesondere auf den Bergen und an der See schon stürmisch aus westlichen Richtungen.

Montag: Tief "Hannelore" zieht alle Register

Zum Wochenbeginn legt die Sonne im Norden den Turbo ein. Nach letzten Schauern wird es zum Teil sogar strahlend schön. Ansonsten geht es mit der Kaltfront von "Hannelore" durchwachsen bis wolkig los. Vom Alpenrand bis rauf in die Ostsee mit weiteren Schauern, die im Bergland in Schnee übergehen und weiterhin für Glätte sorgen können. Besonders in Richtung Bayrischer Wald und Erzgebirge, wo der kleine Wintereinbruch insgesamt bis zu 20 Zentimeter Neuschnee bringen kann. Auch Schneeverwehungen sind in freien Lagen denkbar. Denn der Wind ist eine stramme Partie, die an der Ostsee und in den Mittelgebirgen schwere Sturmböen bis um die 100 km/h bringen kann. Das Ganze bei 2 bis 9 Grad.

Dienstag und Mittwoch: Nur noch selten nass

Nach letzten Flocken und Tropfen im Osten geht es meistens trocken und teils neblig, teils sonnig weiter. Einzig im Norden ist am Mittwoch bei einem kräftigen Wind noch etwas Regen drin. Die Temperaturen gehen ein wenig zurück und bringen es am Dienstag auf 2 bis 8 und am Mittwoch auf minus 1 bis plus 7 Grad.

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Donnerstag und Freitag: Neues Tief mit Schnee und Sturmgefahr

Mal abgesehen vom Norden, wo die Tage häufiger sonnig und trocken sind, zeigt sich das Deutschlandwetter ziemlich wechselhaft. Im Bergland kann es teilweise ganz ordentlich schneien - insbesondere Richtung Alpen. Und auch im Flachland sind weiße Überraschungen mit entsprechender Glätte nicht auszuschließen. Dabei erwartet uns am Donnerstag ein sehr ruppiger Wind mit Sturmgefahr. Auf den Bergen drohen damit Schneeverwehungen. Hier bleibt es zudem dauerfrostig mit -3 bis 0 Grad, während weiter unten oft 2 bis 6 Grad möglich sind.

Wetter am Wochenende: Ruhiger, aber häufig grau

Der Samstag hat noch letzte Schauer im Programm. Der Sonntag wird dann aber bei zunehmendem Hochdruckeinfluss mehrheitlich trocken. Passend zur Jahreszeit hat es die Sonne aber schwer, sich nennenswert in Szene zu setzen. Die Temperaturen zeigen sich dementsprechend unaufgeregt mit 0 bis 8 Grad.

Quelle: ntv.de

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