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Kandidatur für CDU-Vorsitz AKK: Mehr Einfluss der Partei auf Regierung

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Annegret Kramp-Karrenbauer gilt als eine der aussichtsreichsten Bewerberinnen für den CSU-Vorsitz.

(Foto: dpa )

Auf dem CDU-Parteitag im Dezember will sich Kramp-Karrenbauer zur CDU-Vorsitzenden wählen lassen und der Partei damit mehr Gehör verschaffen. Ihr Amt als Generalsekretärin gibt sie damit auf.

Annegret Kramp-Karrenbauer will nach dem CDU-Parteitag im Dezember nicht mehr Generalsekretärin ihrer Partei sein. "Mein Amt als Generalsekretärin wird auf jeden Fall auf dem Parteitag enden", sagte sie in Berlin. Dort äußerte sich Kramp-Karrenbauer zu ihrer Bewerbung für die Nachfolge von Angela Merkel als Parteichefin.

Als Vorsitzende will Kramp-Karrenbauer der CDU mehr Gehör verschaffen. In den vergangenen Jahren seien viel zu häufig in der Regierung politische Entscheidungen getroffen worden, die von der CDU dann mit oder ohne Widerstand akzeptiert worden seien, sagte die Saarländerin. Dieses Vorgehen passe aber nicht mehr in die heutige Zeit. Kramp-Karrenbauer will die Prozesse umdrehen: Künftig müsse die Debatte über eine Entscheidung zunächst in der CDU geführt und dann über die Bundestagsfraktion in die Bundesregierung hineingetragen werden.

Auf dem CDU-Parteitag vom 6. bis 8. Dezember in Hamburg stellt sich Merkel als Parteivorsitzende nicht zur Wiederwahl. Damit geht laut Kramp-Karrenbauer eine Ära zu Ende. "Jetzt gilt es, ein neues Kapitel aufzuschlagen."

Von einer Reihe von Bewerbern werden nur den prominenten Kandidaten Chancen eingeräumt: Das sind neben Kramp-Karrenbauer Bundesgesundheitsminister Jens Spahn und Ex-Unionsfraktionschef Friedrich Merz. Während die frühere saarländische Ministerpräsidentin als Vertraute Merkels gilt, könnten Spahn und Merz die CDU wieder auf einen konservativeren Kurs führen.

Quelle: n-tv.de, ftü/AFP

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