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Nächte im Sprengstoff-Pyjama Bericht: IS-Chef schläft in Selbstmordweste

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Lieber tot als lebendig: Offenbar zieht al-Bagdadi vor, sich selbst in die Luft zu jagen, statt von der irakischen Armee gefasst zu werden.

(Foto: picture alliance / dpa)

Hochrangige IS-Kämpfer bei lebendigem Leibe zu fassen, gilt als äußerst schwierig. Meistens ziehen die Dschihadisten den Tod im Kampf vor. Auch der Anführer des IS hat sich einem Bericht zufolge auf diesen Fall vorbereitet.

Der Anführer der Terrormiliz Islamischer Staat, Abu Bakr al-Bagdadi, trägt einem Bericht zufolge nachts eine Sprengstoffweste, aus Angst von Kämpfern der irakischen Armee oder der Anti-IS-Koalition lebending gefangen genommen zu werden. "Normalerweise haben wir es so erlebt, dass Mitglieder der Gruppe nicht lebendig gefangen genommen werden wollen", zitiert die kurdische Nachrichtenagentur Rudaw den Sprecher der gemeinsamen Operation am Boden, John Dorrian.

"Diverse Geheimdienstquellen und offene Quellen, und ich kann nicht sagen, dass wir diese Quellen hundertprozentig verifizieren können, berichten, dass er nachts eine Sprengstoffweste trägt. Ich kann nicht mit Sicherheit sagen, ob es möglich sein wird, ihn lebendig zu fassen", sagte Dorrian bei einer Pressekonferenz in Erbil.

Abu Bakr al-Bagdadi gilt als meistgesuchter Terrorist der Welt. Erst im Dezember hat das US State Department das auf ihn ausgesetzte Kopfgeld auf 25 Millionen Dollar erhöht. Er wird unter anderem verantwortlich gemacht für Verbrechen gegen die Menschlichkeit, Ethnische Säuberungen und Strafen wie Enthauptungen, Kreuzigungen, Ertränkungen und Verbrennungen bei lebendigem Leibe.

Quelle: n-tv.de, bdk

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