Politik

Wetter durchkreuzt die Planung Biden muss G7-Gipfel früher verlassen

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US-Präsident Biden wird einige G7-Teilnehmer beim NATO-Gipfel wiedersehen.

(Foto: AP)

Von Bayern nach Spanien: US-Präsident Biden verlässt den G7-Gipfel früher als geplant. Wegen schlechten Wetters lässt er die Arbeitssitzung am Vormittag sausen und bricht nach Spanien auf, wo der NATO-Gipfel beginnt. Vorher jedoch trifft er noch einmal Scholz.

US-Präsident Joe Biden reist nach Angaben des Weißen Hauses wegen schlechten Wetters früher als geplant vom G7-Gipfel in Bayern ab. Das Weiße Haus teilte mit, Biden werde daher nicht an einer für den Dienstagvormittag geplanten Arbeitssitzung teilnehmen können.

Welche konkreten Wetterbedingungen die Reisepläne durchkreuzen, teilte das Weiße Haus nicht mit. Am Vorabend hatte es in Oberbayern schwere Unwetter mit großen Hagelkörnern gegeben. Nach Angaben von wetter.de erstreckt sich zudem die aktuelle Unwetterzone vor allem vom Südosten Frankreichs über die Schweiz und Italien ostwärts. Dieses Gebiet muss Biden auf dem Weg nach Spanien mutmaßlich überfliegen.

Zuvor kam jedoch Kanzler Olaf Scholz erneut mit Biden zusammen. An der Gesprächsrunde vor der letzten Arbeitssitzung nahmen auch der britische Premierminister Boris Johnson, der französische Präsident Emmanuel Macron und der italienische Ministerpräsident Mario Draghi teil.

Biden reist im Anschluss an das G7-Spitzentreffen auf Schloss Elmau nach Madrid. Dort findet am Mittwoch und Donnerstag der NATO-Gipfel statt. Spaniens König Felipe lädt die Staats- und Regierungschefs des Bündnisses am Dienstagabend zu einem Gala-Dinner ein.

Der G7-Gipfel hatte am Sonntag begonnen. Zur Gruppe der größten demokratischen Industrienationen gehören neben Gastgeber Deutschland die USA, Kanada, Großbritannien, Frankreich, Italien und Japan. Auch EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und Ratspräsident Charles Michel nahmen am Gipfel teil. Scholz hatte zudem fünf Gastländer eingeladen. Mit Indien, Indonesien, Südafrika, Senegal und Argentinien sprachen die G7 am Montag über die Klimakrise, die Energiesicherheit und die drohende Ernährungskrise.

Zentrale Themen des Treffens waren der russische Angriffskrieg auf die Ukraine sowie dessen Folgen, etwa die weltweit drohende Hungerkrise. Die G7 verständigten sich in den vergangenen Tagen auf weitere finanzielle, militärische, humanitäre und diplomatische Unterstützung für die Ukraine. Zudem kündigten sie neue Sanktionen gegen Russland an, unter anderem gegen dessen Rüstungsindustrie.

Zu Ende geht das dreitägige Treffen auf Schloss Elmau mit einer Abschlusserklärung und einer Pressekonferenz von Gastgeber Olaf Scholz (live bei ntv und ntv.de). Auch andere Gipfelteilnehmer werden sich zum Gipfelabschluss äußern.

Quelle: ntv.de, mli/dpa

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