Politik

Terroranschlag in Berlin Getöteter polnischer Fahrer wird beigesetzt

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Die Speditionsfirma Ariel Zurawski teilt auf Facebook Bilder der vielen Briefe.

(Foto: Facebook/UsługiTransportoweARIELŻurawski)

Der beim Anschlag auf einem Berliner Wehnachtsmarkt getötete LKW-Fahrer wird Ende der Woche in seiner Heimat beerdigt. Sein Arbeitgeber bedankt sich für die riesige Anteilnahme vieler Menschen - auch aus Deutschland.

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Der beim Terroranschlag am Berliner Breitscheidplatz getötete Lastwagenfahrer aus Polen soll am Freitag in seiner Heimat beigesetzt werden. Das teilte sein Arbeitgeber, die Speditionsfirma Ariel Zurawski, auf Facebook mit.

Der Trauergottesdienst und die Beerdigung sollten in dem Ort Banie bei Stettin (Szczecin) stattfinden. Zugleich dankte die Firma im Namen der Familie von Lukasz U. für die Beileidsbekundungen und Worte der Unterstützung aus aller Welt. "Vielen Dank für all das Beileid, die Worte der Unterstützung und Weihnachtswünsche," heißt es in dem Post. Bilder zeigten auch Kondolenzschreiben aus Deutschland.

Der mutmaßliche Attentäter Anis Amri hatte den Lastwagen am 19. Dezember entführt und als Waffe bei seinem Anschlag auf den Weihnachtsmarkt eingesetzt. Der eigentliche Fahrer des LKW, Lukasz U., wurde erschossen auf dem Beifahrersitz gefunden. Erst vermutete man, dass U. während des Attentats noch am Leben war und sogar versucht hatte, den Anschlag zu verhindern. Nach "Bild"-Informationen ergab die Obduktion jedoch, dass er schon Stunden vor der Tat einen Kopfschuss erlitten hatte.

Das abschließende Oduktionsergebnis hätte deshalb ergeben, dass der 37-Jährige zum Zeitpunkt des Attentats zwar noch gelebt haben könnte, ein Kampf oder Griff ins Lenkrad aber sehr unwahrscheinlich sei. So soll er den Kopfschuss bereits zwischen 16.30 und 17.30 Uhr erlitten und viel Blut verloren haben.

Quelle: n-tv.de, vck/dpa