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Berlin & Brandenburg Siewert zufrieden mit seinen Füchsen: "Wie aus einem Guss"

Trainer Jaron Siewert an der Seitenlinie. Foto: Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/ZB/Archivbild

(Foto: Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/ZB/Archivbild)

Minden (dpa/bb) – Die Erfolgsserie der Füchse geht weiter. Nach dem 31:25 bei der GWD Minden stehen die Berliner nach vier siegreichen Spielen an der Tabellenspitze der Handball-Bundesliga. "Das war eine geile Leistung von meiner Mannschaft", sagte Füchse-Trainer Jaron Siewert nach der Partie. Besonders in der ersten Halbzeit hatte sein Team ein Offensivfeuerwerk gezündet und bis zur Pause bereits 19 Treffer markiert. Mit nur zehn Gegentoren in den ersten dreißig Minuten war allerdings auch defensiv kaum ein Fehlverhalten anzumahnen.

Ob Mijajlo Marsenic oder Marko Kopljar im Mittelblock oder Paul Drux und Lasse Andersson auf den Halbpositionen – für die Mindener bot sich selten eine Lücke, um den Ball erfolgreich unterzubringen. Im trumpfte Dejan Milosavljev auf, der mit insgesamt zwölf Paraden und drei gehaltenen Strafwürfen zum Problem für die Hausherren wurde.

"Das war wie aus einem Guss", lobte Siewert. Trotzdem mahnte der 27-Jährige vor Übermut. Vor allem in der zweiten Halbzeit habe man gesehen, dass die Reisestrapazen und die Doppelbelastung durch die European League an den Kräften zehren würden.

Für einen ungewohnten Patzer sorgte Toptorschütze Hans Lindberg, der in der 47. Minute am Siebenmeter-Strich zum Heber ansetzte, dann aber den Ball nicht von der Hand los bekam und unvorteilhaft komisch stürzte. "Glücklicherweise zählt auch so ein Wurf als nur ein Verworfener", scherzte der Routinier nach dem Abpfiff selbstironisch.

Mit seinen übrigen drei Treffern feierte der 40-Jährige gegen Minden trotzdem noch ein persönliches Jubiläum und markierte sein 900. Tor für die Füchse in der Bundesliga.

Nach dem fehlerfreien Start und dem Spitzenplatz in der Bundesliga wollte Lindberg das Thema Meisterschaft indes nicht anklingen lassen. "Das interessiert uns jetzt noch nicht", sagte Lindberg. "Wir freuen uns über den Sieg und nehmen hier Motivation und Selbstbewusstsein für die nächsten, harten Aufgaben mit."

© dpa-infocom, dpa:210924-99-339881/3

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