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Mecklenburg-Vorpommern Autofahrer rast bei Flucht vor Kontrolle auf Polizisten zu

Ein Polizeibeamter hält eine Winkerkelle in den Händen.

(Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/ZB)

Rostock (dpa/mv) - Inmitten einer Polizeikontrolle in Rostock hat ein 33-Jähriger beschleunigt und ist auf einen Beamten zugesteuert. Dieser konnte sich am Donnerstag knapp mit einem Sprung auf die Motorhaube des Streifenwagens retten, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Nach kurzer Verfolgung wurde der 33-Jährige, an dessen Wagen sich falsche Kennzeichen befanden, gestoppt. Die Polizisten stellten dann fest, dass er keine Fahrerlaubnis hatte und nach Marihuana roch. Der Mann habe eingeräumt, die Betäubungsmittel während der Fahrt konsumiert zu haben, hieß es.

Wenige Stunden zuvor war in Rostock bereits ein 39-jähriger Autofahrer vor der Polizei davongerast. Er habe auffällig beschleunigt, als er die Beamten bemerkte, hieß es. Um einer Kontrolle zu entkommen, trat er demnach kräftig aufs Gaspedal und fuhr bei Rot über zwei Ampelkreuzungen. Dabei habe er nur knapp Fußgänger verfehlt, hieß es weiter. Schließlich flüchtete er zu Fuß. Als die Beamten den 39-Jährigen fassten, stellte sich heraus, dass er keinen Führerschein besitzt. Dies gab er auch als Motiv für seine Flucht an. In seinem Auto befanden sich ein Teleskopschlagstock, Reizgas und Quarzhandschuhe.

Quelle: dpa

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