Vier Tage im Wasser

Extremschwimmerin Pohl hat es nach Köln geschafft

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Hat wieder Boden unter den Füßen: Nathalie Pohl (Foto: picture alliance/dpa)
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14.08.2026 | 19:21 Uhr
Vier Tage ist Nathalie Pohl durch Main und Rhein geschwommen - nun erreicht sie ihr Ziel Köln. Mit der sportlichen Aktion sammelt sie mehere Hunderttausend Euro für einen guten Zweck.

Vier Tage und mehr als 200 Kilometer im Wasser: Die Extremschwimmerin Nathalie Pohl hat das Kölner Rheinufer erreicht. Sie war am Dienstagmorgen in Frankfurt in den Main gesprungen und die Strecke bis Köln geschwommen.

Mit ihrer Aktion will die 31-Jährige auf die Bedeutung des sicheren Schwimmens für Kinder aufmerksam machen. Über Spenden und Aktionen entlang der Strecke wurde Geld für Schwimmprojekte und Schwimmausbildung gesammelt. Bis zum Ende der Aktion kamen 616.000 Euro zusammen, wie ihr Team am Abend mitteilte. 

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Weltrekord? Extremschwimmerin nähert sich Köln

Pohl schwamm dabei nicht durchgehend. Sie wechselte sich etwa alle zwei Stunden mit anderen Schwimmerinnen und Schwimmern ab, und nachts wurde eine Pause gemacht. 

Pohl betont: Rhein ist kein Badegewässer

"Jedes Kind verdient es, sich sicher im Wasser zu fühlen", sagte Pohl nach ihrer Ankunft laut Mitteilung. Sie sei froh, mit ihrer Aktion Aufmerksamkeit auf dieses Thema lenken zu können. 

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Pohl jubelt, nachdem sie das Kölner Rheinufer erreicht hat. (Foto: picture alliance/dpa)

Das Schwimmen in den großen Flüssen war dabei nicht ohne Risiko. "Gerade im Rhein ertrinken leider immer noch zu viele Menschen. Er ist kein Badegewässer, selbst wenn man gut schwimmen kann", betonte Pohl. "Meine Challenge soll nicht als falsches Signal verstanden werden." Für ihr Projekt hatte die Schwimmerin eine Sondergenehmigung erhalten.

Verwendete Quellen: ntv.de, hul/dpa