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"Zum Glück lebe ich noch" Kvitova nach Messer-Attacke verletzt

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Petra Kvitova wird derzeit als Weltranglistenelfte geführt.

(Foto: imago/ZUMA Press)

Böse Überraschung und schwerer Schlag für die tschechische Tennisspielerin Petra Kvitova: Bei einem Wohnungseinbruch greift der Täter die zweifache Wimbledonsiegerin mit einem Messer an und verletzt sie an ihrer Schlaghand.

Die zweimalige Wimbledonsiegerin Petra Kvitova aus Tschechien ist am frühen Morgen in ihrer Wohnung in Prostejov Opfer einer Messer-Attacke eines Einbrechers geworden. Die Weltranglistenelfte musste sich nach dem Überfall wegen einer Stichverletzung an der linken Hand in medizinische Behandlung begeben.

Am Mittag konnte die 26-Jährige schon wieder aus dem Krankenhaus entlassen werden, doch der Zeitpunkt ihrer Rückkehr auf die Tour ist ungewiss. "Ich lebe zum Glück noch. Die Verletzung ist massiv, und ich werde zur weiteren Behandlung Spezialisten aufsuchen müssen", schrieb Kvitova bei Twitter.

Die 26-Jährige teilte weiter mit, dass sie beim Versuch, sich gegen den Eindringling zu wehren, "schwer an der linken Hand" verletzt wurde. "Aber wenn man mich kennt, dann weiß man, dass ich auch das überstehen werde", meinte Kvitova. Ihr Pressesprecher Karel Tejkal hatte der Nachrichtenagentur AFP zuvor die Attacke bestätigt. "Es war eine Zufallstat, der Täter wollte nicht gezielt Petra Kvitova überfallen", sagte Tejkal. Der Einbrecher, der sich Gerüchten zufolge als Handwerker getarnt hatte, konnte flüchten und ist noch nicht gefasst.

Ohnehin kein Hopman Cup

Kurz vor dem Überfall war bekannt geworden, dass Kvitova ihre Teilnahme am Hopman Cup in Perth (1. bis 7. Januar) abgesagt hatte. Die Linkshänderin laboriert noch an den Folgen eines Ermüdungsbruchs im rechten Fuß, den sie während ihrer Saison-Vorbereitung erlitten hatte. Für Kvitova rückt bei der inoffiziellen Mixed-WM in West-Australien Lucie Hradecka ins tschechische Team.

Für Deutschland gehen in Perth erstmals gemeinsam Alexander Zverev und Andrea Petkovic an den Start. Das Duo trifft auf Frankreich (2. Januar), die Schweiz (4. Januar) und Großbritannien (6. Januar). Am 7. Januar stehen sich im Finale die Sieger der beiden Vierergruppen gegenüber. Es werden bei den Begegnungen jeweils ein Männer-Einzel, ein Frauen-Einzel und ein abschließendes Mixed bestritten.

Im Team der Schweizer will Roger Federer sein Comeback auf großer Bühne feiern. Der Grand-Slam-Rekordsieger hatte wegen einer Knieverletzung frühzeitig seine Saison 2016 beendet. Sein letztes Match hatte der 35-Jährige, der nur noch auf Platz 16 der Weltrangliste steht, im Juli beim Halbfinal-Aus in Wimbledon gegen den Kanadier Milos Raonic gespielt.

Quelle: ntv.de, tno/jgu/sid

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