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Proteste und Tränengas in La Paz Sainz holt ersten Tagessieg bei Rallye Dakar

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Sainz hat im Peugeot die Spitze weiter im Blick.

(Foto: REUTERS)

Die Ankunft der Rallye Dakar wird in Bolivien von heftigen Protesten begleitet. "Wir wollen Krankenhäuser, keine Dakar", rufen die Demonstranten. Der Spanier Carlos Sainz untermauert indes die Dominanz von Peugeot und holt seinen ersten Tagessieg.

Der Spanier Carlos Sainz hat seinen ersten Tagessieg bei der diesjährigen Rallye Dakar gefeiert und behält Spitzenreiter Stephane Peterhansel (beide Peugeot) weiter im Blick. Sainz gewann die sechste Etappe über 313 Wertungskilometer vom peruanischen Arequipa in die bolivianische Hauptstadt La Paz. Der Gesamtsieger von 2010 verwies Peterhansel um 4:06 Minuten auf den zweiten Platz.

In der Gesamtwertung hat der Rekordsieger und Titelverteidiger aus Frankreich allerdings noch 27:10 Minuten Vorsprung. Den dritten Platz des Tages belegte der zweimalige Dakar-Sieger Nasser Al-Attiyah (Katar) im Toyota mit einer Minute Rückstand auf Peterhansel. Der Franzose Sebastien Loeb, Rekordchampion der Rallye-WM (WRC), war schon am Mittwoch vorzeitig ausgeschieden. Der Peugeot-Pilot musste seinen dritten Anlauf zum ersten Dakar-Triumph wegen einer Verletzung seines monegassischen Co-Piloten Daniel Elena abbrechen.

Die Ankunft der Rallye Dakar in Bolivien wurde von heftigen Protesten in La Paz begleitet. Rund 100 Demonstranten stießen nahe der Strecke mit der Polizei zusammen, die Tränengas und Pfefferspray einsetzte. "Wir wollen Krankenhäuser, nicht die Dakar", riefen die Demonstranten und drückten damit ihre Wut auf die Regierung von Präsident Evo Morales aus. Hunderte Motorsport-Fans hießen die Fahrer indes im Zielbereich willkommen.

Quelle: n-tv.de, jgu/sid

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