Es war mehr als nur ein Spektakel der Superlative: Mit dem Endspiel Argentinien gegen Spanien am 19. Juli feierte der Weltfußball im Stadion von East Rutherford bei New York den Abschluss eines sportliches Mega-Events.
Nach 38 Tagen voller hitziger Partien, spektakulärer Tore, Aufsehen erregenden Skandalen und teils höchst umstrittenen Entscheidungen ging es im Spiel Argentinien gegen Spanien um die Frage, welche Mannschaft 2026 Fußball-Weltmeister wird. Wie entwickelte sich der Turnierverlauf seit dem Eröffnungsspiel Mexiko gegen Südafrika am 11. Juni? Wie dominant war der europäische Fußball? Und welche Mannschaften, welche Kontinente, schieden zu welchem Zeitpunkt aus?
Der visualisierte Weg der Nationalmannschaften aus allen teilnehmenden Ländern von A wie Ägypten bis U wie Usbekistan verschafft einen schnellen Überblick über das bisher umfangreichste Fußballturnier aller Zeiten: Mit den Ausrichterstaaten Mexiko, Kanada und den USA fand die Mammut-WM des Weltfußballverbands FIFA nicht nur in drei verschiedenen Ländern statt, sondern erstmals auch mit 48 Teams statt wie bisher mit 32.

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Das mit Abstand größte Teilnehmerfeld nach Weltregionen kam aus Europa: Zur WM-Teilnahme hatten sich insgesamt 16 Mannschaften qualifiziert. Afrika stellte mit neun Teilnehmerländern die zweitgrößte Gruppe, dicht gefolgt von Asien, hier inklusive Australien.
Südamerika konnte mit sechs Nationalmannschaften in die Gruppenphase starten, ebenso wie die Weltregion Nord- und Mittelamerika samt Karibik, einschließlich der drei Gastgeberländer. Den einzigen Vertreter der kleinsten Weltregion stellte die Nationalauswahl von Neuseeland, die in der FIFA-Einteilung für Ozeanien antrat.
Nach den Spielen der Vorrunde blieben von den in 12 Gruppen eingeteilten Teilnehmerländern nur 32 übrig. Das entscheidende Ergebnis aus deutscher Sicht ist bekannt: Für die deutsche Mannschaft kam das WM-Aus im Spiel gegen Paraguay. Die DFB-Auswahl schied am 29. Juni 2026 im Sechzehntelfinale im Stadion von Foxborough im US-Bundesstaat Massachusetts aus.
