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Unfall-Untersuchung vorgestellt Woods fuhr bei Crash fast 70 km/h zu schnell

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Woods überlebte schwer verletzt.

(Foto: imago images/ZUMA Wire)

Mit schweren Verletzungen muss Tiger Woods Ende Februar aus seinem Auto befreit werden. Nun steht fest, warum der Golf-Superstar von der Straße abkam: Der 45-Jährige war mit rund 140 Kilometern pro Stunde fast doppelt so schnell unterwegs wie an der Stelle erlaubt.

Überhöhte Geschwindigkeit war die Ursache des folgenschweren Autounfalls von Golf-Superstar Tiger Woods. Dies gab der zuständige Sheriff im Los Angeles County, Alex Villanueva bekannt. Demnach soll Woods Ende Februar mit bis zu 87 Meilen pro Stunde (ca. 140 Kilometer pro Stunde) unterwegs gewesen sein, bevor er mit seinem Geländewagen von der Straße abgekommen und gegen einen Baum geprallt war. Erlaubt sind dort 45 Meilen pro Stunde, also knapp 72 km/h.

"Der vorherrschende Faktor für diesen Verkehrsunfall war Fahren mit einer unsicheren Geschwindigkeit im Hinblick auf die Straßenverhältnisse und die folgende Unfähigkeit, die Kurve zu nehmen", sagte Villanueva: "Die geschätzte Geschwindigkeit im Bereich des ersten Einschlags betrug 84 bis 87 Meilen pro Stunde (ca. 140 km/h)." In der vergangenen Woche waren die Untersuchungen der Polizei abgeschlossen worden. Details wurden wegen Bedenken hinsichtlich der Privatsphäre des 15-maligen Major-Siegers allerdings zu diesem Zeitpunkt noch nicht genannt.

Woods hatte bei einem Autounfall nahe Los Angeles am 23. Februar schwere Beinverletzungen erlitten. Er war alleine auf einer für Unfälle berüchtigten Straße unterwegs, als sein Geländewagen gegen einen Baum prallte und sich anschließend mehrfach überschlug. Der Kalifornier muss keine Anklage wegen leichtsinniger Fahrweise befürchten.

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Sein Management hatte nach dem Unfall bekannt begeben, dass Woods mehrere offene Brüche erlitten habe. "Offene Trümmerbrüche, die den oberen und unteren Teil des Schien- und Wadenbeins betroffen haben, wurden durch einen Stab im Schienbein stabilisiert", sagte demnach der Arzt Anish Mahajan. Weitere Knochenverletzungen im Fuß und Knöchel seien mit einer Kombination aus Schrauben und Pins stabilisiert worden. Bei dem langen operativen Eingriff am rechten Bein sei zudem Druck vom Muskel genommen worden.

Der 45-Jährige konnte das Krankenhaus vor knapp drei Wochen wieder verlassen. Villanueva hatte vor kurzem über den Zustand von Woods' Auto nach dem Unfall erklärt: "Vorne und hinten war alles kaputt, aber der Innenraum war weitestgehend unbeschädigt. Das war das Polster, ansonsten wäre es tödlich gewesen."

Quelle: ntv.de, tsi/sid

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