Der Sport-Tag
15. November 2025
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21:42 Uhr

Berlin bleibt im Titelrennen

Die Füchse Berlin bleiben nach einem Kraftakt im Titelrennen der Handball-Bundesliga. Im Duell der Verfolger gegen Pokalsieger THW Kiel siegte der Meister mit 32:29 (16:14) - keine 48 Stunden nach dem Champions-League-Spiel in Lissabon (38:37).

Vor 9000 Zuschauern in der Max-Schmeling-Halle war Tim Freihöfer mit zehn Toren, noch vor dem dänischen Welthandballer Mathias Gidsel (acht), der beste Werfer für den Hauptstadtklub, der bereits drei Niederlagen auf dem Konto hat - so viele wie in der gesamten Meistersaison. Die Füchse zogen an den punktgleichen Kielern, die erst zum zweiten Mal verloren, vorbei auf Platz drei. Für die Gäste war Elias Ellefsen á Skipagötu zwölfmal erfolgreich. Das Spitzenduo SG Flensburg-Handewitt und SC Magdeburg trifft im Anschluss aufeinander (20 Uhr/Dyn).

Berlin bleibt im Titelrennen
20:53 Uhr

Wichtiger Sprung im Ranking: Struff gewinnt Turnier

Tennisprofi Jan-Lennard Struff hat wenige Tage vor der Finalrunde im Davis Cup noch einmal Selbstvertrauen getankt und einen wichtigen Sprung in der Weltrangliste gemacht. Der 35 Jahre alte Warsteiner gewann das Finale beim Challenger-Turnier in Lyon mit 6:4, 6:4 gegen den Briten Liam Broady und wird am Montag im Ranking von Platz 100 in die Top 85 klettern. Damit ist ihm die direkte Hauptfeld-Teilnahme bei den Australian Open im Januar sicher.

Struff reist zudem mit breiter Brust zum Davis Cup nach Bologna, wo er am Donnerstag (17.00 Uhr) im Viertelfinale mit dem deutschen Team um Topspieler Alexander Zverev auf Argentinien trifft. Mit Zverev, Struff und dem Spitzendoppel Kevin Krawietz/Tim Pütz zählt die DTB-Auswahl von Bundestrainer Michael Kohlmann beim Finalturnier der acht besten Nationalteams zu den Mitfavoriten.

Wichtiger Sprung im Ranking: Struff gewinnt Turnier
20:04 Uhr

Deutschlands Para Sportler des Jahres geehrt

Paralympics-Champion Josia Topf und Biathlon-Weltmeisterin Johanna Recktenwald sind Deutschlands Para Sportler des Jahres 2025. Außerdem wurden die U23-Rollstuhlbasketballer zur Mannschaft des Jahres gewählt. Erstmals erfolgte die Ehrung auf öffentlichkeitswirksamer Bühne live im Fernsehen im Rahmen des Aktuellen Sportstudio des ZDF. Die Entscheidung über die Auszeichnungen fiel durch eine Kombination der Stimmen eines Expertengremiums und einer Onlineabstimmung von 12.000 Menschen.

Von den Gewinnern der Preise ist keiner älter als 24 Jahre alt, den gesondert vergebenen Nachwuchspreis holte Leichtathletin Jule Roß. "2025 war ein herausragendes Jahr für den Para Sport", sagte DBS-Vorstand Leistungssport Marc Möllmann: "Daher freut es uns, dass wir zum Jahresausklang noch ein Mal ein großes Scheinwerferlicht auf einige der herausragenden Persönlichkeiten in diesem Jahr werfen können." Diese hätten "großartige Erfolge" gefeiert.

Deutschlands Para Sportler des Jahres geehrt
19:11 Uhr

"Auch mal was zurückzugeben": Woltemade engagiert sich

Sportlich gesehen läuft es für Nick Woltemade rund. Zum Jahresende möchte der DFB-Star beim RTL-Spendenmarathon "nochmal was Gutes für Kinder tun": Er stellt Trikots und Schuhe zur Verfügung und unterstützt Bedürftige mit einer zusätzlichen Spende. Dabei wird einmal mehr seine Größe deutlich - menschlich wie körperlich.

"Auch mal was zurückzugeben": Woltemade engagiert sich
18:01 Uhr

Sinner erledigt Hausaufgaben fürs Traumfinale

Traumfinale in Sicht: Jannik Sinner ist bei den ATP Finals nur noch einen Schritt von der Titelverteidigung entfernt. Auch dem krassen Außenseiter Alex de Minaur ließ der Weltranglistenzweite aus Italien zur Freude der 12.000 Fans in der Turiner Arena keine Chance. 7:5, 6:2 hieß es nach einer stimmungsvollen Halbfinalpartie.

Sinners großer Rivale Carlos Alcaraz kann am Agabend nachziehen und das mit Spannung erwartete Endspiel zwischen den beiden mit Abstand besten Spielern des Tennisjahres perfekt machen. Der Spanier, der die Saison definitiv als Weltranglistenerster beenden wird, trifft ab 20.30 Uhr (Sky) auf Félix Auger-Aliassime aus Kanada, den Bezwinger von Alexander Zverev. Sinner, der nach 1:52 Stunden das Match mit einem satten Vorhandschlag beendete, baute durch den vierten Turniersieg eine beeindruckende Serie aus. Seit nunmehr 30 Spielen ist er auf Hartplätzen in der Halle ungeschlagen.

Sinner erledigt Hausaufgaben fürs Traumfinale
17:04 Uhr

Norwegens WM-Comeback nach 28 Jahren ist Italiens Leid

Nach dem 4:1 gegen Estland steht Norwegen vor der ersten WM-Teilnahme seit 1998. Spieler sowie Fans feiern diesen Erfolg ausgelassen. Für Italien bedeutet der norwegische Erfolg hingegen wohl den Gang in die Playoffs - und die Gefahr, zum dritten Mal in Folge eine Weltmeisterschaft zu verpassen.

Norwegens WM-Comeback nach 28 Jahren ist Italiens Leid
16:01 Uhr

Bundesligist plant riesige Stadionvergrößerung

Das Millerntor-Stadion von Fußball-Bundesligist FC St. Pauli soll langfristig auf ein Fassungsvermögen von 40.000 bis 50.000 Zuschauer ausgebaut werden. Entsprechende Pläne für die Arena, die neuerdings zum Eigentum einer überwiegend aus Vereinsangehörigen bestehenden Genossenschaft zählt, gab Klubchef Oke Göttlich am Samstag auf der Mitgliederversammlung bekannt. Göttlich betonte die Unabhängigkeit des Erweiterungsprojektes von Erfolg oder Misserfolg der Hamburger Olympia-Bemühungen. Derzeit finden auf St. Pauli pro Spiel rund 30.000 Besucher Platz. Wirtschaftlich legte der Kiez-Klub für das vergangene Geschäftsjahr erstmals eine Bilanz mit mehr als 100 Millionen Euro Umsatz vor. Zu Gewinnen oder Verlusten machte der Verein jedoch keine Angaben.

Bundesligist plant riesige Stadionvergrößerung
15:03 Uhr

"Unverantwortlich": Rodel-Weltcupstart abgesagt

Der Start des Rodel-Weltcups vom 5. bis 7. Dezember kann nicht wie geplant im österreichischen Igls stattfinden. Der für 30 Millionen Euro umgebaute untere Teil des Eiskanals wurde vom Internationalen Rodelverband FIL wegen technischer Fehler nicht freigegeben. Dies teilte der Weltverband mit, nachdem die Bahn trotz intensiver Nacharbeiten in den vergangenen Tage die technischen Anforderungen der FIL nicht vollständig erfüllt. Der Saisonauftakt findet nun im sauerländischen Winterberg statt.

Im Detail handelt es sich um die Kurven 13 und 14, die auch nach erfolgten Adaptierungsmaßnahmen zu gefährlich sind. "Wir werden unsere Sportler nicht einem derart hohen Verletzungsrisiko aussetzen, das wäre unverantwortlich", sagte ÖRV-Cheftrainer Christian Eigentler, der Konsequenzen befürchtet. "Wir verlieren ausgerechnet in einer Olympiasaison den Heim-Weltcup und unsere wichtigste Trainingsstätte. Für uns ist das ein klarer Wettbewerbsnachteil." Anders als die Rodler dürfen die Bob- und Skeletonpiloten ihren Weltcup-Auftakt vom 28. bis 30. November in Igls bestreiten.

"Unverantwortlich": Rodel-Weltcupstart abgesagt
14:08 Uhr

Deutsche feiern überaus erfolgreichen WM-Auftakt

Nils Ehlers und Clemens Wickler haben den erfolgreichen WM-Auftakt der deutschen Beachvolleyballer perfekt gemacht. Die Silbermedaillengewinner der Olympischen Spielen in Paris siegten in ihrem ersten Match bei der WM im australischen Adelaide mit 2:0 (21:16, 21:18) gegen die Kanadier Sam Schachter und Jonathan Pickett.

Durch den überlegenen Triumph in der letzten Auftaktpartie eines deutschen Teams führten die Medaillenanwärter den gelungenen Auftakt mit dem siebten deutschen Sieg in Folge fort. Zuvor gewannen Svenja Müller und Cinja Tillmann, die WM-Dritten von 2022, ihr erstes Gruppenspiel gegen die Argentinierinnen Brenda Ailen Churin und Morena Marisa Abdala mit 2:0 (21:18, 21:11). Auch Louisa Lippmann und Linda Bock verschafften sich durch ein 2:0 (21:13, 21:18) gegen María González Claudia Gonzalez Valentin und Allanis Navas Sanchez (Puerto Rico) eine gute Ausgangslage im Rennen um den direkten Einzug in die K.-o.-Phase.

Deutsche feiern überaus erfolgreichen WM-Auftakt
13:05 Uhr

Nagelsmann überrascht mit Aussage über das DFB-Team

Trotz des 2:0-Sieges gegen Luxemburg ist Trainer Julian Nagelsmann mit dem Auftritt der deutschen Nationalmannschaft nicht zufrieden. Nach dem Spiel erklärt er seine Strategie und überrascht mit einer ehrlichen Aussage zur Kritikfähigkeit seines Teams.

Nagelsmann überrascht mit Aussage über das DFB-Team
11:55 Uhr

Deutsches Fußball-Unikat Guido Silberbach ist tot

Guido Silberbach hat deutsche Fußball-Geschichte geschrieben. Doch diese Geschichte dürfte über die Grenzen des Ruhrgebiets hinaus kaum bekannt sein. Silberbach hat in jeder Liga gespielt, die es im deutschen Fußball gibt. Und er hat in jeder Liga ein Tor geschossen, mit Ausnahme der 2. Bundesliga. Das gab es kein zweites Mal. Dort spielte er für die SG Wattenscheid. Er war mit dem Klub abgestiegen, für den er zuvor im Oberhaus debütiert und gegen Nürnberg getroffen hatte (im Video ab Minute 4:50 zu sehen). Nun ist die Ruhrgebiets-Ikone Guido Silberbach im Alter von 58 Jahren gestorben. Das berichtet unter anderem sein Ex-Klub SG Wattenscheid 09 via Facebook.

"Es gibt viele, die mich um meine Laufbahn beneiden", sagt Silberbach vor zehn Jahren gegenüber der "WAZ". Ein Karriere wie die des Stürmers scheint heutzutage auch ausgeschlossen, in Zeiten von Nachwuchsinternaten bei allen großen Klubs. Bei Guido Silberbach war alles ganz anders. Er spielte mit 18 Jahren noch unbefangen in der zweiten Mannschaft von Phönix Bochum in der Kreisliga B. Und kehrte 30 Jahre später nach ganz unten zurück, in die Kreisliga C. Wikipedia weist über all die Jahre 839 Spiele auf, in denen Silberbach auf 496 Treffer kam.

Deutsches Fußball-Unikat Guido Silberbach ist tot
11:32 Uhr

Deutsche NHL-Cracks kassieren Overtime-Pleiten

Eishockey-Nationalspieler John-Jason Peterka hat mit Utah Mammoth in der NHL einen Rückschlag erlitten. Nachdem die Franchise zuvor eine Niederlagenserie gestoppt hatte, musste sich die Mannschaft des deutschen Außenangreifers vor eigenem Publikum nach Verlängerung mit 2:3 den New York Islanders geschlagen geben. Der 23 Jahre alte Peterka erzielte einen Treffer in der regulären Spielzeit, ehe die New Yorker nach ihrem zwischenzeitlichen Ausgleich den entscheidenden Treffer in der Overtime nachlegten.

Einen 0:1-Rückstand drehten die Gastgeber durch Peterka (14.) und Dylan Guenther (19.) noch im ersten Drittel. Für Peterka war es der zweite Treffer im zweiten Spiel in Folge. Im letzten Drittel erzielten die Gäste dann den Ausgleich, um wenig später in der Verlängerung erneut zuzuschlagen – der Siegtreffer durch Matthew Schaefer fiel nach 2:06 Minuten in der Overtime.

Lukas Reichel kassierte mit den Vancouver Canucks ebenfalls einen späten Nackenschlag. Im Auswärtsspiel bei den Carolina Hurricanes verlor das Team des 23-Jährigen in der Verlängerung mit 3:4, nachdem es im dritten Drittel noch mit einem Treffer geführt hatte. Der deutsche Nationalspieler blieb ohne Treffer und verbuchte mit den Kanadiern die dritte Niederlage in Folge.

Deutsche NHL-Cracks kassieren Overtime-Pleiten
10:51 Uhr

Vogelwildes Gerücht um Jude Bellingham

Peilt Premier-League-Gigant Manchester City einen gigantischen Transfer-Deal an? Laut dem wilden Gerüchteportal "Fichajes.net" liebäugelt der aktuelle Tabellenzweite der englischen Eliteklasse mit der Verpflichtung von Real Madrids Superstar Jude Bellingham. Star-Coach Pep Guardiola soll demnach gar eine "Obsession" für den früheren BVB-Profi entwickelt haben.

Um Bellingham zurück auf die Insel zu lotsen, soll ManCity bereit sein, Mittelfeld-Stratege Rodri an Real abzugeben und darüber hinaus eine Ablösesumme zu zahlen. Das Paket soll sich auf insgesamt 150 Millionen Euro belaufen, heißt es. Die Königlichen, so der Bericht weiter, wollen Bellingham eigentlich nicht abgeben. Dass der Deal über die Bühne geht, sei aber nur "höchst unwahrscheinlich" und "nicht unmöglich", heißt es.

Mehr aus der wunderbaren Welt der Gerüchte finden Sie hier?

Vogelwildes Gerücht um Jude Bellingham
10:32 Uhr

Finn Sonnekalb pfeffert Superzeit aufs Super-Eis

Finn Sonnekalb hat beim Eisschnelllauf-Weltcup in Salt Lake City ein erstes Ausrufezeichen in der Olympia-Saison gesetzt. Der 18 Jahre alte Erfurter stellte in 1:06,48 Minuten einen deutschen Rekord über 1000 Meter auf und erfüllte als Fünfter damit bereits zum Weltcup-Auftakt die Norm für die Winterspiele 2026 in Mailand und Cortina d'Ampezzo. Den Tagessieg holte sich der US-Amerikaner Jordan Stolz in 1:05,66 Minuten.

Sonnekalb zählt zu den Hoffnungsträgern im deutschen Eisschnelllauf. Der dreimalige Junioren-Weltmeister gewann bei den Olympischen Jugendspielen und war zuletzt deutscher Meister über 1000 und 1500 Meter. Die Mitteldistanz gilt als seine stärkste Strecke. Am Freitag fehlte ihm auf dem schnellen Olympia-Eis in Salt Lake City nur eine Hundertstelsekunde zum Junioren-Weltrekord von Stolz (1:06,47).

In der B-Gruppe überzeugte Gabriel Gross über 5000 m. Der Inzeller verbesserte den deutschen Rekord auf 6:06,75 Minuten. Für internationales Aufsehen sorgte Timothy Loubineaud: Der Franzose lief in 6:00,23 Minuten Weltrekord – es ist der erste überhaupt für sein Land im Eisschnelllauf.

Finn Sonnekalb pfeffert Superzeit aufs Super-Eis
09:45 Uhr

"Nick Woltemade verhindert eine Katastrophe"

Deutschland steht kurz vor der Qualifikation für die WM 2026 - überzeugen konnte das DFB-Team von Bundestrainer Julian Nagelsmann durch das 2:0 in Luxemburg die internationale Presse aber nicht. In Spanien ist von einer "verhinderten Katastrophe" die Rede, in Luxemburg feiern die Zeitungen die großartige Leistung ihrer Mannschaft. - Die internationalen Pressestimmen:

Luxemburg & Frankreich

"Le Quotidien": Luxemburg bringt Deutschland fast ins Wanken. Gegen die deutsche Nationalmannschaft gab es kein Wunder. Aber was für eine großartige Leistung der Männer von Jeff Strasser.

"L’essentiel": Luxemburg verliert gegen Deutschland trotz starkem Auftritt. Die "Rout Léiwen" waren dem Favoriten gewachsen und brachten eine uninspirierte deutsche Auswahl ins Straucheln – einzig die Effizienz vor dem Tor fehlte.

"L’Equipe": Derzeit ist der Weg zur Weltmeisterschaft noch frei, und wie schon letzten Monat in Nordirland verdankt die deutsche Mannschaft ihren Sieg Nick Woltemade. Der Leistungsunterschied zwischen der Nummer 10 und der Nummer 97 der FIFA-Rangliste war nicht eklatant.

Spanien & England

"AS": Woltemade verhindert eine Katastrophe. Ein Doppelpack von Woltemade bewahrte Deutschland vor einer Nacht, die beinahe zu einem sehr dunklen Kapitel in der Geschichte des viermaligen Weltmeisters geworden wäre.

"Daily Mail": Nick Woltemade rettet Deutschland nach enttäuschender erster Halbzeit gegen das schwache Luxemburg – der Newcastle-Star trifft doppelt und bringt sein Team mit einem 2:0-Sieg an den Rand der WM-Qualifikation.

"Nick Woltemade verhindert eine Katastrophe"
09:14 Uhr

Dirk Nowitzki knöpft sich geschassten Dallas-Manager vor

Die deutsche Basketball-Ikone Dirk Nowitzki hat Ex-Manager Nico Harrison nach dessen Aus bei den Dallas Mavericks für den Deal mit Luka Doncic kritisiert. "Dieser Trade hat einfach keinen Sinn gemacht. Es gibt keine Erklärung dafür. Dallas war ein Jahr vorher in den Finals, das Team wurde um ihn gebaut", sagte Nowitzki als Experte bei Prime Video über Harrison, der in dieser Woche bei dem NBA-Klub aus Texas gehen musste.

Ausschlaggebend war ein Geschäft, bei dem Dallas Doncic in diesem Februar an die Los Angeles Lakers für Anthony Davis abgegeben hat. "Das war sehr traurig, wie das geendet ist. Die Fans haben sich gefühlt, als hätte man sie beraubt. Sie haben nie das Ende der Geschichte gesehen, das war herzzerreißend", sagte Nowitzki, der von 1998 bis 2019 für den Klub spielte und 2011 die Meisterschaft gewann. Nowitzkis letzte Saison war gleichzeitig das erste Jahr mit Doncic.

Der Deutsche sagte, die Trennung von Harrison hätte bereits im Sommer vorgenommen werden sollen und nicht jetzt nach dem Saisonstart. Vorerst sollen Nowitzkis ehemaliger Teamkollege Michael Finley und Matt Riccardi Harrisons Aufgaben übernehmen. Nach Medienberichten gehört Nowitzki zu den möglichen Nachfolge-Kandidaten als General Manager. Nowitzki sagte, die Ära um Toptalent Cooper Flagg sei mit einer "schwarzen Wolke" gestartet. Dallas verlor am Freitag nach zweimaliger Verlängerung mit 127:133 gegen die Los Angeles Clippers und hat nur drei der ersten 13 Saisonspiele gewonnen. Eine Playoff-Teilnahme droht früh außer Reichweite zu geraten.

Dirk Nowitzki knöpft sich geschassten Dallas-Manager vor
08:26 Uhr

Trumps Enkelin beruhigt sich, geht aber sang- und klanglos unter

Golferin Kai Trump hat bei ihrem viel beachteten Debüt bei einem Profi-Event den Cut klar verpasst und ist beim Turnier "The Annika" als Letzte des Teilnehmerfeldes ausgeschieden. Die 18 Jahre alte Enkelin von US-Präsident Donald Trump benötigte in Belleair/Florida in den ersten beiden Runden insgesamt 158 Schläge, 27 mehr als die beiden Führenden. Zur Qualifikation für die beiden verbleibenden Runden fehlten ihr 17 Schläge.

Allerdings zeigte Trump bei der mit 3,25 Millionen Dollar dotierten Veranstaltung im Vergleich zu ihrer schwachen ersten Runde eine deutliche Steigerung, nach der 83er-Runde zum Auftakt benötigte sie am zweiten Tag nur 75 Schläge. Damit schaffte sie zumindest den Anschluss an den Rest des Feldes, nachdem sie zuvor abgeschlagen gewesen war.

Trump gelangen unter anderem vier Birdies (ein Schlag unter Par) sowie beinahe ein Hole-in-one. Allerdings leistete sie sich auch ein Triple-Bogey (drei Schläge über Par). "Am ersten Tag war ich definitiv sehr nervös. Ich glaube, die Nervosität hat mich einfach überwältigt", sagte Trump. Am zweiten Tag "fühlte ich mich ehrlich gesagt sehr ruhig und gelassen. Deshalb habe ich besser gespielt. "Neben Großvater und Hobby-Golfer Donald Trump, der nicht live vor Ort dabei war, hat sie mit Tiger Woods einen weiteren sehr bekannten Förderer. Der US-Superstar gewann als Golfer 15 Major-Titel und ist seit März mit ihrer Mutter Vanessa Trump liiert.

Trumps Enkelin beruhigt sich, geht aber sang- und klanglos unter
07:51 Uhr

Alexander Zverev kann seinen Frust nicht mehr verbergen

Alexander Zverev blickte einmal grimmig in die Runde, dann ging er mit sich selbst hart ins Gericht. "Das war eine unglaublich unbefriedigende Saison", sagte der Tennisstar nach dem Ende eines bitteren Jahres auf der Tour im Presseraum von Turin: "Die Tennissaison ist lang, mit vielen Ups and Downs, aber für mich gab es diesmal nicht viele Ups."

Das hochverdiente 4:6, 6:7 (4:7) gegen Félix Auger-Aliassime, das sein Aus in der Gruppenphase der ATP Finals besiegelt hatte, sei zu allem Überfluss "das schlechteste Match" im vergangenen Monat gewesen. Abgesehen von der deutlichen Niederlage gegen Jannik Sinner in Paris, bei der er aber angeschlagen gewesen sei, wie Zverev betonte. Gegen den Kanadier Auger-Aliassime fehlte es ihm in der Tat merklich an Selbstvertrauen, zudem agierte er über weite Strecken der Partie zu passiv. Und so wurde das Match zu einem stimmigen Sinnbild der ernüchternden Saison.

Alexander Zverev kann seinen Frust nicht mehr verbergen
07:05 Uhr

Schreckensszenario: Das droht dem DFB-Team bei einer Niederlage

Die Zeit der Rechenspiele ist vorbei: Nach dem sehr holprigen 2:0 in Luxemburg und vor dem letzten Spieltag der WM-Qualifikation weiß die Fußball-Nationalmannschaft von Bundestrainer Julian Nagelsmann, was es noch braucht für das direkte Amerika-Ticket. Ein Sieg oder ein Remis gegen die Slowakei am Montagabend (20.45 Uhr/ZDF) reicht für Platz eins.

Verliert Deutschland nach dem 0:2 im September auch das Heimspiel in Leipzig gegen den direkten Rivalen, fährt die Slowakei zur WM. Auf Deutschland hingegen würde die ultimative Nervenprobe in den Playoffs im März warten - zwei K.o.-Spiele, die beide gewonnen werden müssten, um mit erheblicher Verspätung auch noch einen der 48 Plätze zu ergattern.

Das erste Duell wäre garantiert ein Heimspiel, da Deutschland aufgrund seiner guten Platzierung in der Weltrangliste im Topf der vier besten Teams gesetzt wäre. Dann würde es gegen einen der vier noch nicht qualifizierten Gruppensieger aus der Nations League gehen. Schweden, Rumänien oder erneut Nordirland wären - Stand jetzt - Kandidaten. Für das im Falle eines Sieges folgende Finale wird das Heimrecht aber ausgelost. Deutschland könnte dann zum Beispiel in Polen oder in Tschechien um ein WM-Ticket spielen müssen.

Im Duell mit der Slowakei in Gruppe A wirkt sich für Nagelsmanns Team positiv aus, dass die Tordifferenz von der UEFA als erstes Quali-Kriterium gewichtet wird. So reicht in Leipzig ein Remis. Würde der direkte Vergleich zuerst zählen, müsste Deutschland am Montag zwingend gewinnen.

Schreckensszenario: Das droht dem DFB-Team bei einer Niederlage
06:25 Uhr

Jonathan Tah platzt nach besonderem Spiel vor Stolz

In seinem 42. Länderspiel trug Jonathan Tah zum ersten Mal die Kapitänsbinde der deutschen Fußball-Nationalmannschaft - und war mächtig stolz. "Es war wirklich eine Riesenehre für mich, das bedeutet mir sehr viel", sagte der Innenverteidiger des FC Bayern nach dem 2:0 (0:0) in der WM-Qualifikation in Luxemburg. "Es geht gerade nicht um mich, es geht darum, dass wir uns für die WM qualifizieren", betonte der 29-Jährige: "Aber ich kann sagen, dass ich sehr, sehr stolz darauf bin und sehr, sehr dankbar, dass ich den Moment erleben durfte."

Bundestrainer Julian Nagelsmann hatte Tah zum Vertreter des verletzten Joshua Kimmich bestimmt und ihn auf der Pressekonferenz vor dem Spiel mit der Nachricht überrascht. "Ich weiß nicht, ob er es schon weiß - aber jetzt weiß er's", sagte er lachend .Seine Wahl fiel auf Tah, weil dieser das letzte verbliebene Mitglied des siebenköpfigen Mannschaftsrats war, den er nach der Heim-EM neu bestimmt hatte. Kimmichs Stellvertreter für das Kapitänsamt, Antonio Rüdiger und Kai Havertz, sind ebenso verletzt wie Marc-André ter Stegen und Niclas Füllkrug, Pascal Groß wurde nicht nominiert.

Das Stück Stoff tragen zu dürfen, "war ein sehr besonderes Erlebnis für mich", betonte Tah. Muss er jetzt singen oder einen ausgeben? Tah schmunzelte. "Bis jetzt habe ich noch nichts gehört, was ich machen muss", sagte er und ergänzte glücklich: "Aber ich bin für alles bereit."

Jonathan Tah platzt nach besonderem Spiel vor Stolz
05:38 Uhr

Leroy Sané zahlt es Julian Nagelsmann zurück

Leroy Sané hat bei seiner Rückkehr in die Fußball-Nationalmannschaft ein Lob von Bundestrainer Julian Nagelsmann erhalten. "Er hat zwei gute Aktionen gehabt, die zu zwei Toren geführt haben", sagte Nagelsmann nach dem mühsamen 2:0 (0:0) in Luxemburg über den Türkei-Legionär, der beide Treffer von Nick Woltemade vorbereitet hatte, bei RTL. "Er hatte schon in der ersten Halbzeit ein paar Momente", erklärte der Coach weiter und zog ein positives Fazit: "Er hat ein gutes Spiel gemacht, zwei entscheidende Aktionen gehabt, und darum geht es am Ende."

Sanés Nominierung hatte für Diskussionen gesorgt. Nagelsmann hatte dem ehemaligen Münchner klargemacht, dass er liefern müsse. "Ich freue mich, dass ich ein Stück weit das Vertrauen an Julian zurückzahlen konnte", sagte Sané und betonte das gute Verhältnis zum Bundestrainer: "Wir hatten sehr gute Gespräche. Julian weiß, wie ich ticke."

Dass er in der Öffentlichkeit unter besonderer Beobachtung und auch in der Kritik stehe, nahm Sané gelassen: "Das ist normal, das ist Fußball, das gehört dazu. Da kann ich mich nicht beschweren, ich kann nur mein Ding machen." Denn ins Team für die Endrunde in Nordamerika will er auf jeden Fall: "Die WM ist mein großes Ziel."

Leroy Sané zahlt es Julian Nagelsmann zurück