Dienstag, 21. Februar 2023Der Sport-Tag

23:32 Uhr

Ausfall gegen FC Bayern? Paris informiert über Neymars Verletzung

Der brasilianische Superstar Neymar vom französischen Meister Paris St. Germain hat sich den Knöchel verstaucht und zudem eine Bänderverletzung erlitten. Das gab der Spitzenreiter der Ligue 1 zwei Wochen vor dem Achtelfinal-Rückspiel in der Champions League beim deutschen Fußball-Rekordmeister Bayern München am 8. März bekannt. Wie lange Neymar ausfällt, ist unklar. Anfang nächster Woche erfolgt eine weitere Untersuchung.

Neymar hatte sich die Verletzung im Spiel gegen OSC Lille (4:3) am vergangenen Sonntag zugezogen. Wegen einer Verletzung am selben Knöchel war Neymar auch bei der WM-Endrunde in Katar zwei Spiele bei den Brasilianern ausgefallen. Das Hinspiel gegen den FC Bayern hatte Paris 0:1 verloren.

23:00 Uhr

Der Champions-League-Abend auf einen Blick

23:10 Uhr

Manchester City muss gegen Leipzig auf Superstar verzichten

Der englische Meister Manchester City muss im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League beim Fußball-Bundesligisten RB Leipzig am Mittwoch (21 Uhr/DAZN und im Liveticker bei ntv.de) auf den angeschlagenen Kevin De Bruyne verzichten. Der belgische Nationalspieler steht nicht im 22er-Kader von Teammanager Pep Guardiola, den City bekannt ab. Durch den Ausfall fehlt City laut RB-Trainer Marco Rose "ein Weltklassespieler". De Bruyne sehe Räume und habe "eine unglaubliche Dynamik". Zudem sei er torgefährlich und bereite Tore vor. Über ihn laufe schon "sehr, sehr viel", so Rose.

22:40 Uhr

Fahrradunfall: Aston Martin muss Stammpilot bei F1-Tests ersetzen

Nach dem Radunfall von Lance Stroll wird Felipe Drugovich aus Brasilien den kanadischen Aston-Martin-Piloten bei den Formel-1-Tests in Bahrain ersetzen. Dies teilte der englische Rennstall mit. Formel-2-Champion Drugovich wird sich die dreitägigen Tests mit dem zweimaligen Weltmeister Fernando Alonso aus Spanien aufteilen. Der 22-Jährige ist zusammen mit Stoffel Vandoorne offizieller Ersatzfahrer bei Aston Martin.

Stroll war beim Radtraining in Spanien in einen "kleineren Unfall" verwickelt gewesen, wie sein Rennstall tags zuvor mitgeteilt hatte. Welche Verletzungen der 24-Jährige sich zugezogen hat, wurde nicht bekannt. Für die Tests von Donnerstag bis einschließlich Samstag auf dem Bahrain International Circuit ist er nicht einsatzfähig.

22:13 Uhr

Milliardär würde HSV "bis zu 120 Millionen Euro" geben - aber nicht einfach so

Anteilseigner Klaus-Michael Kühne hat erneut betont, generell offen zu sein für ein weiteres Investment in den Bundesliga-Aufstiegsanwärter Hamburger SV. Allerdings verknüpfte der 85-Jährige sein Angebot mit einer Forderung nach personellen und strukturellen Veränderungen bei den Hanseaten und ging dabei HSV-Präsident Marcell Jansen an. "Ich bin bereit, noch einmal einen großen Betrag einzusetzen, bis zu 120 Millionen Euro", sagte Kühne dem "Manager Magazin": "Aber dann muss sich der HSV umstrukturieren, dann müssen die Gremien anders besetzt werden."

Aktuell werde aber "sogar eine Rechtsform diskutiert, bei der die Aktionäre nahezu rechtlos sind", fügte Kühne an: "Vereinspräsident Marcell Jansen steht leider gegen mich; aber da gibt es momentan zwei Fraktionen. Die Schlacht ist noch nicht geschlagen." Kühne hält rund 15 Prozent der Aktien an der ausgegliederten Profiabteilung HSV Fußball AG. Sein Engagement bezeichnet er insgesamt als "Flop". Er habe sich "dazu hinreißen lassen als Fußballfan".

21:41 Uhr

FC Bayern fährt durch Rettungsgasse: Innenminister übt Kritik

Am Montag wurde bekannt, dass der Bus des FC Bayern eine Rettungsgasse nutzen durfte, um im Anschluss an die Partie gegen Borussia Mönchengladbach in einem Stau auf der A52 schneller voranzukommen - eigentlich ein laut Straßenverkehrsordnung verbotenes Manöver, das lediglich Polizei-, Rettungs- und Hilfsfahrzeugen vorbehalten ist. Besonders pikant: Eine Notwendigkeit der Eskorte habe laut "Rheinischer Post" zu keiner Zeit bestanden.

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Heute meldete sich dann auch NRW-Innenminister Herbert Reul zu Wort. "Für mich ist die Rettungsgasse nicht eine Spezialfahrtstrecke für irgendwen - weder für Fußballer noch für Politiker noch für sonst wen", stellte der CDU-Politiker im Rahmen einer Pressekonferenz klar.

Mehr wolle er zu dem Thema nicht sagen, erklärte er und verwies auf laufende Ermittlungen innerhalb der Behörden, welche die Ursachen der Verfehlungen aufdecken sollen.

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20:59 Uhr

Nobelpreisträger macht Frankfurt-Star ein unglaubliches Angebot

Benjamin List, Chemie-Nobelpreisträger von 2021 und Fan von Eintracht Frankfurt, hat dem japanischen Fußball-Nationalspieler Daichi Kamada einen ganz besonderen Anreiz für eine Vertragsverlängerung bei den Hessen gemacht. "Ich bin ja ein Japan-Fan. Einer meiner Lieblingsspieler ist Hasebe. Aber Daichi Kamada - wenn der ginge, das würde mir das Herz brechen. Ich wollte heute die Gelegenheit nutzen, meine Medaille in die Waagschale zu werfen. Wenn er bleibt, gebe ich sie ihm", sagte List am Rande des Achtelfinal-Hinspiels in der Champions League gegen den italienischen Spitzenreiter SSC Neapel bei Amazon Prime. Der Vertrag von Kamada, der zu den großen Leistungsträgern bei der Eintracht zählt, läuft zum Saisonende aus. Die Frankfurter würden den Vertrag gerne verlängern.

20:25 Uhr

Große Ehre: 17-Jährige trägt deutsche Fahne bei Ski-WM

Die erst 17 Jahre alte Nathalie Armbruster und Vinzenz Geiger tragen bei der Nordischen Ski-Weltmeisterschaft im slowenischen Planica die Fahne bei der Eröffnungsfeier. Über das Fahnenträger-Duo aus der Nordischen Kombination informierte der Deutsche Skiverband (DSV) wenige Stunden vor der Eröffnung, die passend zur Jahreszahl um 20.23 Uhr stattfindet. Armbruster hat in acht von zehn Weltcup-Rennen in diesem Winter den Sprung aufs Podium geschafft. Der 25 Jahre alte Geiger wurde vor einem Jahr in Peking Einzel-Olympiasieger und gilt in Planica bei insgesamt vier Entscheidungen als Medaillenanwärter.

19:33 Uhr

Ski-Legende tritt als TV-Experte ab

Der österreichische Skisprung-Olympiasieger Toni Innauer gibt bei den Nordischen Ski-Weltmeisterschaften im Slowenischen Planica seine Abschiedsvorstellung als ZDF-Experte. Sein Nachfolger wird nach Angaben des öffentlich-rechtlichen Senders der Team-Olympiasieger und viermalige Weltmeister Severin Freund. Der 64-jährige Innauer war zwölf Jahre für das ZDF bei den Skisprung-Großereignissen dabei.

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Innauer.

(Foto: IMAGO/Eibner)

Erster Einsatz für Freund wird bei der Übertragung vom Weltcup-Springen am 11. März in Oslo sein. Der 34-Jährige hatte im März vergangenen Jahres seine Laufbahn beendet.

Die Nordische Ski-WM in Slowenien beginnt am Mittwoch und dauert bis zum 6. März. Innauer wird am kommenden Samstag bei der Entscheidung im Männer-Einzel von der Normalschanze und am Sonntag beim Mixed-Wettbewerb zum letzten Mal als ZDF-Experte auftreten.

18:53 Uhr

Frankfurt-Fans verprügeln Neapel-Anhänger - Polizei findet Sturmhauben

Im Vorfeld des Champions-League-Spiels zwischen Eintracht Frankfurt und dem SSC Neapel ist es zu tätlichen Angriffen auf italienische Fans durch Anhänger des hessischen Fußball-Bundesligisten gekommen. Wie die Polizei heute mitteilte, habe es bereits am Montag zwei gewalttätige Attacken auf Gästefans gegeben.

Zunächst habe eine Gruppe von Frankfurter Gewalttätern drei neapolitanische Fans vor einer Kneipe im Stadtteil Sachsenhausen geschlagen. Etwa zwei Stunden später hätten an gleicher Stelle rund 20 Angreifer auf drei Italiener, die gerade ein Lokal verließen, eingeprügelt. In beiden Fällen wurden die Opfer nur leicht verletzt und benötigten keine medizinische Versorgung.

Bei daraufhin durchgeführten Kontrollen mehrerer verdächtiger Gruppierungen nahm die Polizei neun Männer, die Quarzsandhandschuhe, Sturmhauben und Mundschutz bei sich trugen, kurzzeitig in Gewahrsam. Unter ihnen befanden sich einschlägig bekannte Gewalttäter, aber auch bislang nicht in Erscheinung getretene Personen. Zudem sprach die Polizei 22 weiteren Personen Platzverweise aus. Zum Hinspiel im Achtelfinale der Champions League heute Abend (21 Uhr im Liveticker bei ntv.de) werden rund 2600 Neapel-Fans in Frankfurt erwartet.

18:27 Uhr

Am selben Ort wie vor 13 Jahren: DFB-Legende Popp holt Bundestrainerin ein

Kapitänin Alexandra Popp ist beim Testspiel gegen Schweden zum 125. Mal für die deutsche Fußball-Nationalmannschaft zum Einsatz gekommen. Durch das Länderspiel in Duisburg zum Start ins WM-Jahr zog die Stürmerin vom VfL Wolfsburg in der ewigen Rangliste auf Platz 14 mit Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg gleich. In Duisburg hatte Popp vor 13 Jahren auch ihr Debüt im A-Nationalteam gegeben. "Für sie schließt sich hier ein Kreis", hatte Voss-Tecklenburg vor der Begegnung angekündigt. Rekordnationalspielerin ist Birgit Prinz, die bei der WM 2011 ihr 214. Länderspiel absolvierte und im Anschluss ihre DFB-Karriere beendete.

18:01 Uhr

Superstar sagt für Leichtathletik-Europameisterschaft

Stabhochsprung-Superstar Armand Duplantis verzichtet auf einen Start bei der Hallen-EM in Istanbul (2. bis 5. März). "Ich hatte natürlich gehofft, dass er teilnehmen würde, denn er ist mit Abstand unser größter Star und sorgt überall, wo er antritt, für Aufsehen", sagte Schwedens Teamchefin Kajsa Bergqvist in einer Mitteilung des schwedischen Verbandes: "Gleichzeitig habe ich hundertprozentiges Vertrauen, dass er seine Ziele richtig plant und sich darauf konzentriert, so gut wie möglich zu sein, wenn es darauf ankommt."

Olympiasieger, Weltmeister, Europameister und Weltrekordler Duplantis hatte seinen Start bisher offen gelassen, aber stets angedeutet, dass die Hallen-EM für ihn keine Priorität hat. Bei seinem erklärten Ziel, seinen Weltrekord von 6,21 Meter in diesem Winter zu verbessern, war der 23-Jährige in seinen vier Anläufen unter dem Hallen-Dach gescheitert.

17:31 Uhr

WM-Wut: Snowboarderin Hofmeister schimpft wie ein Rohrspatz

Deutschlands Top-Snowboarderin Ramona Hofmeister hat bei den Weltmeisterschaften in Georgien auch im Parallel-Slalom die erhoffte Medaille verpasst. Die 26-Jährige verlor das kleine Finale um Bronze gegen die Österreicherin Sabine Schöffmann und wurde Vierte. Anschließend übte die dreimalige Gesamtweltcupsiegerin heftige Kritik an den Organisatoren der Titelkämpfe in Bakuriani.

"Mir hat es heute überhaupt keinen Spaß gemacht", sagte Hofmeister. "Ich bin von Anfang an mit der Piste gar nicht klargekommen." Sie habe sich viele Fehler geleistet, analysierte die Sportlerin vom WSV Bischofswiesen. Sie sei allerdings auch "wahnsinnig enttäuscht, dass es solche Bedingungen bei einer WM sind" und würde diese "auf gar keinen Fall mehr hierher vergeben", betonte Hofmeister. Die Qualifikation am Vormittag war für längere Zeit unterbrochen worden, weil die Strecke neu präpariert werden musste.

16:55 Uhr

DFB-Frauen starten auf Weltklasse-Niveau ins WM-Jahr

Der Hype um die DFB-Frauen ist 2022 gigantisch. Das EM-Finale gegen England wird zum meistgesehenen Fußball-Spiel des Jahres. Im Sommer steht mit der Weltmeisterschaft direkt das nächste Großereignis an. Zum Jahresauftakt gibt es ein Testspiel gegen Schweden - mit hohem Besuch.

16:07 Uhr

Bitteres WM-Erbe: Norwegischer Skistar erleidet Kreuzbandriss

Der norwegische Skirennläufer Atle Lie McGrath hat sich bei seinem Sturz im WM-Super-G einen Kreuzbandriss im linken Knie zugezogen. Das gab der zweimalige Weltcup-Sieger am Dienstag bekannt. Der 22-Jährige, der als Medaillenkandidat in den technischen Disziplinen galt, wurde bereits operiert. Er kann frühestens in der kommenden Saison wieder starten. Im Gesamtweltcup liegt er aktuell noch auf Rang elf mit 364 Punkten, 215 davon hat er im Slalom eingefahren.

15:23 Uhr

"Asozial": Hansa verurteilt Angriff auf schwedische Jugendteams

Nach dem Angriff auf Spieler zweier schwedischer Fußball-Jugendmannschaften hat Zweitligist Hansa Rostock seine Anhänger verteidigt. "Nach unserem Kenntnisstand ist es eine Gruppe von polizeibekannten Tätern, die nicht der Fanszene zuzuordnen sind, von denen aber zwei, drei einen Hansa-Schal umhatten", sagte Vorstandsvorsitzender Robert Marien dem NDR am Montagabend: "Wenn ich verhindern könnte, dass sie einen Hansa-Schal tragen, würde ich es verhindern." Vor der Zweitligapartie der Rostocker am Samstag gegen Spitzenreiter Darmstadt 98 (0:1) hatten etwa zehn unbekannte Täter die Jugendteams aus Kalmar attackiert. Dies sei ein "asoziales Verhalten" gewesen, verurteilte Hansa-Chef Marien den Angriff. Die U16- und U17-Spieler waren auf Einladung der Hanseaten nach Rostock gekommen.

14:53 Uhr

Vierter Offizieller versteht Nagelsmanns Erklärung nicht

Schiedsrichter Frank Willenborg hat kritisch, aber auch überrascht auf die Aussagen von Bayern-Trainer Julian Nagelsmann nach dem 2:3 bei Borussia Mönchengladbach reagiert. "Was in der Kabine inhaltlich gesprochen wird, bleibt auch dort. Ich kann allerdings sagen, dass dort in der Sache diskutiert wurde, ohne jede Beleidigung", sagte der 44-Jährige der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Willenborg, der in Osnabrück als Lehrer arbeitet, war am Samstag als Vierter Offizieller eingeteilt und beschrieb "das Verhalten beider Bänke" als fair und respektvoll.

Nagelsmann hatte nach dem Abpfiff der Partie am Samstag heftige Kritik am Unparteiischen Tobias Welz wegen der frühen Roten Karte gegen den Münchner Dayot Upamecano geübt. Davon habe er erst in den Medien erfahren, sagte Willenborg. "Uns Schiedsrichtern hat er es nicht gesagt", sagte er. Dass Nagelsmann seine Wortwahl mit Emotionen erklärte, versteht Willenborg nicht: "Oft ist der Hinweis auf Emotionen schlichtweg eine Ausrede für eigenes Fehlverhalten."

14:18 Uhr

Real Madrid trauert um Amancio Amaro Varela

Real Madrid trauert vor dem Achtelfinal-Hinspiel in der Champions League um seinen Ehrenpräsidenten Amancio Amaro Varela. Der ehemalige Fußballprofi und Europameister von 1964 starb im Alter von 83 Jahren. Varela spielte insgesamt 14 Jahre für den spanischen Rekordmeister und wurde in dieser Zeit neunmal spanischer Meister. Zudem gewann er mit Real den Europapokal der Landesmeister und dreimal den spanischen Pokal. In 471 Spielen für die Königlichen erzielte er 155 Tore.

13:25 Uhr

"Unsportliches Verhalten": DFB sperrt Bayern-Star Upamecano

Der FC Bayern muss nach der Roten Karte gegen Dayot Upamecano (24) nur für ein Spiel auf den Verteidiger verzichten. Der französische Nationalspieler wurde vom Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) wegen unsportlichen Verhaltens für eine Partie gesperrt. Upamecano hatte am Samstag beim 2:3 im Bundesligaspiel gegen Borussia Mönchengladbach in der 8. Minute von Schiedsrichter Tobias Welz eine umstrittene Rote Karte für eine Notbremse erhalten. Der Abwehrspieler fehlt den Münchnern damit am Sonntag (17.30 Uhr) im Topspiel gegen den 1. FC Union Berlin.

12:43 Uhr

"Hohe Fluchtgefahr": Fußball-Star bleibt in Haft

Der in Spanien wegen sexueller Nötigung angeklagte brasilianische Fußball-Star Dani Alves bleibt weiterhin in Untersuchungshaft. Die Berufung gegen den Haftbefehl ist von einem Gericht in Barcelona wegen "hoher Fluchtgefahr" abgelehnt worden. "Das Gericht bestätigt die vorläufige Inhaftierung", hieß es in einer Mitteilung der katalanischen Justizbehörde. Als Begründung wurde die potenziell hohe Strafe in Verbindung mit den finanziellen Mitteln des langjährigen Barça -Profis angeführt, "die es ihm ermöglichen könnten, Spanien jederzeit zu verlassen". Eine Auslieferung aus seinem Heimatland Brasilien wäre demnach nicht möglich. Dem 39-Jährigen wird vorgeworfen, Ende Dezember einer Frau in einem Nachtclub in Barcelona in den Intimbereich gefasst zu haben. Seit dem 20. Januar sitzt der WM-Teilnehmer von Katar im Brians-Gefängniskomplex, etwa 40 Kilometer nordwestlich von Barcelona.

12:01 Uhr

Chilenin steigt mit 27 Grad Körpertemperatur aus antarktischem Wasser

Als Barbara Hernandez das Ziel ihres waghalsigen Rekordversuchs erreicht hatte, betrug ihre Körpertemperatur nur noch 27 Grad: Die 37 Jahre alte Chilenin schwamm als erste Person 2,5 Kilometer durch die Antarktis - in einem normalen Schwimmanzug ohne Brille, Badekappe oder Gehörschutz. Die Wassertemperatur betrug gerade einmal zwei Grad Celsius. Sie nahm die besondere und gefährliche Herausforderung auf sich, um auf die Abschmelzung der Antarktis hinzuweisen.

Kurz nach der Hälfte der Strecke habe sie "etwas Kaltes in meinem Herzen" gespürt, berichtete Hernandez - ein Anzeichen für eine beginnende Unterkühlung mit dem Risiko eines Herzinfarkts. Sie behielt ihr Ziel immer im Blick. "Was mir Angst macht, ist, dass die Antarktis weiter schmilzt", sagte Hernandez, die letztlich 45 Minuten und 30 Sekunden für ihre Strecke brauchte.

11:20 Uhr

FC Liverpool wirbt offenbar um Frankfurts Erfolgsmacher

Sportvorstand Markus Krösche von Eintracht Frankfurt ist laut "The Athletic" ein möglicher Kandidat für den vakanten Posten als Sportdirektor beim FC Liverpool. Beim Verein von Trainer Jürgen Klopp hatte der bisherige Sportdirektor Julian Ward im vergangenen November seinen Abschied zum Saisonende angekündigt. Seitdem läuft bei den Reds die Suche nach einem Nachfolger. Krösche war 2021 von RB Leipzig zur Eintracht gewechselt. Seit Krösche in Frankfurt Sportvorstand ist, gewann der Klub die Europa League und zog in dieser Saison gerade ins Achtelfinale der Champions League ein. Der Frankfurter ist nicht der einzige Kandidat in Liverpool. Auch der Brite Paul Mitchell, der aktuell als Sportdirektor bei der AS Monaco unter Vertrag steht, wurde laut dem «Athletic»-Bericht als potenzieller Ward-Nachfolger in Anfield gehandelt.

10:52 Uhr

Eljero Elia beendet seine Karriere

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Eljero Elia spielte 118 Mal in der Bundesliga.

(Foto: imago/nph)

Der 30-malige niederländische Fußball-Nationalspieler und Ex-Bundesliga-Profi Eljero Elia (36) hat das Ende seiner aktiven Karriere verkündet. "Jetzt ist es offiziell. Im Kopf hatte ich meine Entscheidung, aufzuhören, schon getroffen. Es hat mir einfach nicht mehr gefallen", sagte der Offensivspieler bei ESPN. Der Linksaußen hatte seinen letzten Einsatz im Januar 2022 für ADO Den Haag bestritten und war seit Sommer vergangenen Jahres vereinslos. In Deutschland spielte Elia für den Hamburger SV und Werder Bremen. Bei der WM 2010 in Südafrika stand er im Aufgebot von Oranje, die Elftal erreichte das Finale gegen Spanien, verlor allerdings 0:1. In der Bundesliga kam er auf 118 Spiele und elf Tore.

10:20 Uhr

Gehirnblutung bei Olympiasieger: Große Sorgen um Kostomarov

Der Zustand des gesundheitlich schwer angeschlagenen Eistanz-Olympiasiegers Roman Kostomarov wird immer schlechter. Hände und Füße mussten dem 46 Jahre alten Russen in Folge seiner Corona-Erkrankung schon amputiert werden. Nun bereitet den Ärzten neben Funktionsstörungen der Lunge und der Niere auch noch eine Gehirnblutung große Sorgen. "Es ist ein Teil des Gehirns betroffen, es gibt eine Blutung, es hat sich ein Hämatom gebildet. Sein Gesundheitszustand ist sehr ernst", zitiert die russische Nachrichtenagentur RIA Novosti eine mit dem Fall vertraute Quelle. Der Zustand von Kostomarov sei mittlerweile so ernst, dass er weitere Operationen wohl nicht überstehen würde.

10:00 Uhr

Darmstadt oder Neapel: Eintracht ändert die Spielweise nicht

Eintracht Frankfurts Trainer Oliver Glasner sieht keinen Grund zur Veränderung von Spielweise und Taktik im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League am Abend (21 Uhr/Amazon Prime und im Liveticker bei ntv.de) gegen den SSC Neapel. "Unsere Herangehensweise verändert sich nicht. Ob Darmstadt, Bremen oder Napoli: Wir wollen unseren Fußball auf den Platz bringen", erklärte der Österreicher. Wichtig sei die aktuelle Form der Eintracht, die "sehr stabil auf hohem Niveau" sei: "Wir haben großen Respekt vor Napoli, legen den Fokus aber auf uns."

Der Klub beherrscht die Serie A als Tabellenführer mit 15 Punkten Vorsprung auf den Zweiten Inter Mailand und hat in 23 Partien nur eine Niederlage kassiert. "Die Tabellenkonstellation in der heimischen Liga spricht für Napoli", sagte Nationalspieler und Eintracht-Spielgestalter Mario Götze. "Sie bringen die Eigenschaften mit, die du brauchst, um Titel zu gewinnen. Wir wissen jedoch um unsere Qualitäten und schauen auf uns."

09:25 Uhr

Sandro Wagner hat große Pläne - und lässt Zukunft offen

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Arbeitet erfolgreich in Unterhaching: Sandro Wagner.

(Foto: dpa)

Sandro Wagner hat noch keine Entscheidung über seine weitere Zukunft als Trainer der SpVgg Unterhaching getroffen. "Ich möchte mir das in Ruhe überlegen. Ich möchte mir die Entwicklung der Mannschaft und meine eigene anschauen. Es muss für beide Seiten passen. Es muss passen, dass ich ihnen das geben kann, was sie brauchen und ich muss mich auch weiterentwickeln können", sagte der frühere Fußball-Nationalspieler der Deutschen Presse-Agentur.

Wagner ist im März 2021 als U19-Trainer zur SpVgg Unterhaching gekommen. Im Sommer wurde der frühere Nationalstürmer dann zum Cheftrainer befördert. Mit dem Verein vor den Toren Münchens führt Wagner, dessen Vertrag ausläuft, die Tabelle der Regionalliga Bayern an. Wagner, der auch als Experte für DAZN arbeitet, hat selbst das Ziel Bundesliga. "Ich bin überzeugt, dass ich ganz nach oben kommen kann", sagte der ehemalige Angreifer des FC Bayern. "Ich habe einen klaren Plan, wie ich nach oben kommen will: über viele einzelne Schritte und demütiges Lernen."

08:53 Uhr

Stützle trifft nicht, Ottawa verliert

Eishockey-Nationalspieler Tim Stützle (21) hat in der NHL seine nächste Galavorstellung verpasst. Bei den Boston Bruins verloren die Ottawa Senators um Stützle mit 1:3 (1:1, 0:1, 0:1). Der Deutsche, der zuletzt so brilliert hatte, kam dabei weder auf einen Treffer noch auf eine Vorlage. Insgesamt steht Stützle bereits bei 59 Scorerpunkten. Als Vorletzter der Atlantic Division liegen die Play-off-Ränge für die Senators in weiter Ferne. Ähnliches gilt für die San Jose Sharks um Nico Sturm, die den gleichen Rang in der Pacific Division belegen. Beim 4:0 (0:0, 3:0, 1:0)-Sieg gegen die Seattle Kraken blieb der 27-Jährige ohne Tor.

08:23 Uhr

Premier-League-Riese verhandelt offenbar mit Marco Reus

Durch den auflaufenden Vertrag ist ein Verbleib von Marco Reus bei Borussia Dortmund offen. Bislang kam es zu keiner Einigung über eine weitere Zusammenarbeit. Eine Möglichkeit für andere Klubs, sich um die Dienste des Offensiv-Stars zu bemühen? Laut "The Sun" soll Manchester United bereits Gespräche mit dem Dortmund-Kapitän geführt haben. United-Trainer Erik ten Hag soll Reus eine Schlüsselrolle. Wie seriös das Gerücht ist? Nunja. Zuletzt gab es auch Berichte, dass es Reus nach Saudi-Arabien ziehen könne. Zum Klub Al-Nassr, dem aktuellen Arbeitgeber von Fußball-Gigant Cristiano Ronaldo.

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07:52 Uhr

NBA-Superstar steht vor Blitz-Rückkehr nach L.A.

Basketball-Superstar Russell Westbrook steht in der NBA offenbar vor einem Wechsel zu den Los Angeles Clippers. Wie US-amerikanische Medien berichteten, muss der 34 Jahre alte Point Guard vor einer Unterschrift beim Tabellenvierten der Western Conference nur noch letzte Formalitäten mit seinem aktuellen Arbeitgeber Utah Jazz klären. Ex-MVP Westbrook war erst vor zwei Wochen als Teil eines Mega-Trades, an dem drei Franchises beteiligt waren, von den Los Angeles Lakers, wo er nie wirklich überzeugen konnte, nach Utah gewechselt, dort aber nicht zum Einsatz gekommen. Mit den Clippers würde er seine Heimspiele in derselben Halle wie mit den Lakers austragen.

Nach der Pause rund um das All-Star-Game starten die Clippers am Freitag (Ortszeit) gegen die Sacramento Kings zurück in den regulären Spielbetrieb. Das Team gilt als Titelkandidat in der NBA.

07:23 Uhr

Ab Sommer: Dahoud will weiter "auf hohem Niveau spielen"

Mittelfeldspieler Mahmoud Dahoud will seine Karriere auch nach der Trennung von Borussia Dortmund bei einem Spitzenklub fortsetzen. Sein Ziel sei es, "auf jeden Fall in einer der Top-Ligen auf hohem Niveau" zu spielen, sagte der 27-Jährige zu Sport1: "Ich freue mich sehr auf eine neue Herausforderung." BVB-Sportdirektor Sebastian Kehl hatte der "Bild"-Zeitung bestätigt, dass der im Sommer auslaufende Vertrag mit Dahoud nicht verlängert werde. Beim Tabellenzweiten absolvierte der zweimalige Nationalspieler nach einer Schulterverletzung in dieser Saison erst sechs Pflichtspiele. "Die Zeit bei Dortmund war wunderschön und vor allem auch die Fans haben mich immer unterstützt", sagte Dahoud: "Es besteht daher eine besondere Verbindung. Dafür bin ich sehr dankbar."

06:53 Uhr

Matthäus: Mangelnde Rückendeckung für Nagelsmann beim FC Bayern

Lothar Matthäus erkennt beim FC Bayern eine mangelnde Rückendeckung für Trainer Julian Nagelsmann. "Der Druck steigt gefühlt von Woche zu Woche. Aber man lässt ihn auch ehrlich gesagt oft ziemlich alleine", schrieb der 61-Jährige in seiner Sky-Kolumne "So sehe ich das". Für Nagelsmann, der sich nach dem 2:3 bei Borussia Mönchengladbach abfällig in Richtung des Schiedsrichterteams geäußert hatte, sei es gerade keine leichte Zeit, so Matthäus weiter. "Die Frage ist, wieso man ihn von höherer Stelle nicht öffentlich so schützt und sich vor ihn stellt, wie es gerade ein Bayern-Trainer nötig hat, wenn viele Sachen auf ihn einprasseln? Man gewinnt langsam aber sicher den Eindruck, dass nicht mehr alle in der Vereinsführung hinter ihm stehen."

Das große Problem des FC Bayern dieser Tage sei, "dass das eine Problem noch nicht gelöst ist und sie sich selbst das nächste schaffen", erklärte Matthäus. Als Beispiele nannte er die Paris-Reise von Serge Gnabry sowie den Rauswurf von Torwarttrainer Toni Tapalovic und das daraus resultierende Interview von Manuel Neuer.

06:22 Uhr

Nationalspielerin Magull: "Mindestlohn wäre angemessen"

Nationalspielerin Lina Magull (28) hat mit Blick auf die Strukturen im deutschen Frauenfußball höhere Gehälter gefordert. "Ein Mindestlohn wäre in meinen Augen angemessen, denn man sollte sich als professionelle Fußballerinnen auf den Sport konzentrieren können", sagte die Mittelfeldspielerin des FC Bayern München in einem Interview der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" vor dem Freundschaftsspiel des DFB-Teams an diesem Dienstag gegen Schweden (18.15 Uhr/ZDF) in Duisburg. Sie wünsche sich, dass eine Bundesliga-Spielerin "genügend Geld erhält, um nicht noch nebenher einen Beruf ausüben zu müssen, damit sie finanziell über die Runden kommt." Denn: "Wir leben im Jahr 2023, da sollte man Wege finden."

05:50 Uhr

Weltmeister Greg Foster ist tot

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Eine Legende zwischen den Hürden: Greg Foster.

(Foto: imago sportfotodienst)

Greg Foster, dreimaliger Weltmeister über 110 m Hürden, ist am vergangenen Sonntag im Alter von 64 Jahren gestorben. Das teilte die Leichtathletik-Abteilung der University of California in Los Angeles (UCLA) mit. Die US-amerikanische Ikone kämpfte mit Amyloidose, einer seltenen Krankheit, bei der eine Proteinablagerung zu Organschäden führt.

Foster holte bei den ersten drei Leichtathletik-Weltmeisterschaften 1983, 1987 und 1991 jeweils WM-Gold, außerdem gewann er 1984 in Los Angeles die olympische Silbermedaille. Nur sein Landsmann Allen Johnson (1995, 1997, 2001, 2003) siegte bei Weltmeisterschaften häufiger über die 110 m Hürden.

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