Niko Kovac knöpft sich die Bundesliga vor
Der künftige Wolfsburger Chefcoach Niko Kovac hat die vielen Trainerwechsel in der Fußball-Bundesliga kritisiert. "Das ist eine Tendenz, die meiner Meinung nach in eine falsche Richtung geht. Das ist nicht üblich, dass man Erfolge erwartet und jedes halbe oder ganze Jahr die Spieler oder den Trainer wechselt", sagte Kovac in einem Sky-Interview.
Der 50-Jährige profitiert zwar beim VfL Wolfsburg davon, dass sich der Verein in den vergangenen Monaten von Mark van Bommel und von Florian Kohfeldt trennte. Kovac glaubt jedoch, "dass Kontinuität ein sehr wichtiger Faktor ist. Wenn man sich viele erfolgreiche Klubs anschaut - nicht nur in Deutschland - sieht man, dass Kontinuität sehr wichtig ist und dass man den Trainer stärken muss in der heutigen Zeit, weil er für alles verantwortlich gemacht wird."
Bayerns ehemaliger "Aggressive Leader" hat neuen Job
Sieben Monate nach seiner Freistellung beim VfL Wolfsburg hat der frühere Bayern-Kapitän Mark van Bommel einen neuen Trainerjob. Der belgische Erstligist FC Royal Antwerpen gab die Verpflichtung des 45 Jahre alten Niederländers bekannt. Van Bommel unterschrieb bei dem Klub des früheren Werder-Stürmers Johannes Eggestein einen Zweijahresvertrag.
Van Bommel war erst im vergangenen Jahr als Nachfolger von Oliver Glasner zu den Wolfsburgern gewechselt. Nach acht Pflichtspielen ohne Sieg trennte sich der Fußball-Bundesligist aber schon im Oktober wieder von dem Vize-Weltmeister von 2010. Auch sein Nachfolger Florian Kohfeldt musste beim VfL mittlerweile wieder gehen. Der frühere Europapokal-Finalist aus Antwerpen hat dank der finanziellen Unterstützung seines vermögenden Präsidenten große Ambitionen.
Eintracht buhlt um Bayern-Mittelfeldspieler

Europa-League-Sieger Eintracht Frankfurt soll Medienberichten zufolge um die Dienste von Marc Roca vom deutschen Meister FC Bayern München buhlen. Die Hessen haben bereits ihr Interesse bei dem 25 Jahre alten Spanier hinterlegt, wie zuerst Sport1 und auch die "Bild" berichtete. Die Eintracht muss und will sich nach dem erstmaligen Einzug in die Champions League, der finanziell neue Möglichkeiten eröffnet, personell verstärken. Eintracht-Sportvorstand Markus Krösche soll Roca bereits in seiner Zeit bei RB Leipzig und in der Winterpause auf dem Zettel gehabt haben.
Roca war Anfang Oktober 2020 für angeblich rund neun Millionen Euro Ablöse von Espanyol Barcelona zu den Münchnern gewechselt. Sein Vertrag beim FC Bayern ist zum 30. Juni 2025 datiert. Hinter Stars wie Joshua Kimmich oder Leon Goretzka bekam der U21-Europameister von 2019 nur wenig Spielzeit. Roca bestritt bisher nur 15 Bundesligaspiele für die Münchner, davon neun in der abgelaufenen Spielzeit. Die Bayern wollen für das Mittelfeld Ryan Gravenberch (19) von Ajax Amsterdam holen.
WM-Viertelfinal-Drama: Titelverteidiger setzt sich nach 0:3-Rückstand durch
Die Eishockey-Auswahl Kanadas hat die Chance auf die erfolgreiche Titelverteidigung bei der Eishockey-Weltmeisterschaft gewahrt. Trotz eines 0:3-Rückstands setzte sich der 27-malige Champion im finnischen Tampere noch mit 4:3 (0:2, 0:1, 3:0, 1:0) nach Verlängerung gegen Schweden durch und zog damit ins Halbfinale ein. Erst im Schlussdrittel machten die Kanadier den Rückstand wett, zwei Tore fielen erst in der 59. Minute. Drake Batherson erzielte nach 43 Sekunden in der Verlängerung das Siegtor.
Am Samstag spielen die Nordamerikaner im Halbfinale um den Einzug ins Endspiel. Die Paarungen für die Vorschlussrunde stehen erst nach dem Abschluss aller Viertelfinalpartien fest. Mit einer weiteren Goldmedaille kann Kanada alleiniger Rekordweltmeister vor Russland werden, das als Folge des russischen Angriffkriegs auf die Ukraine vom Turnier ausgeschlossen worden war. Der elfmalige Weltmeister Schweden verpasste durch die Niederlage ein Jahr nach dem sensationellen Vorrunden-Scheitern bei der WM in Riga erneut die Medaillen.
Russischer Weltranglistenzweiter macht's in Paris im Eildurchgang
Der Weltranglistenzweite Daniil Medwedew bleibt im Titelrennen der French Open. Der 26-Jährige löste auch seine Zweitrundenaufgabe gegen den Serben Laslo Djere souverän mit 6:3, 6:4, 6:3 und hinterließ dabei einen fokussierten Eindruck.
US-Open-Sieger Medwedew überstand im vergangenen Jahr erstmals die erste Runde in Paris und schaffte es dann immerhin bis ins Viertelfinale. "Ich liebe Roland Garros, insbesondere seit dem letzten Jahr", sagte der Russe nach seinem Auftaktsieg: "Und ich hoffe, dass ich in diesem Jahr noch weiter kommen kann." Zum Favoritenkreis mit dem Weltranglistenersten Novak Djokovic, Grand-Slam-Rekordchampion Rafael Nadal und Shootingstar Carlos Alcaraz zählte Medwedew vor Turnierbeginn nicht.
FC Bayern bei den wertvollsten Klubs Europas nicht mal in Top 3
Real Madrid ist im vierten Jahr in Folge der wertvollste Fußball-Klub Europas. Die Analyse-Plattform Football Benchmark beziffert den Wert des spanischen Rekordmeisters in ihrem jährlichen Bericht auf 3,184 Milliarden Euro. Der deutsche Meister Bayern München (2,749 Milliarden) liegt in dem Ranking, für das neben den wirtschaftlichen Kennzahlen der Klubs auch die Transferwerte der Spieler berücksichtigt werden, auf Rang vier. Hinter Real tauschten Manchester United (2,883 Milliarden) und der FC Barcelona (2,814) die Plätze. Der deutsche Vizemeister Borussia Dortmund folgt mit einem Wert von 1,226 Milliarden Euro auf dem 13. Platz, neu in der Liste ist Europa-League-Gewinner Eintracht Frankfurt (0,428) auf Position 23.
Hund von Liverpool-Star heißt "Toni Kroos"
Im Finale der Champions League dürften sich ihre Wege des Öfteren kreuzen: Liverpools Offensivstar Luis Díaz pflügt allzu gerne durch die Defensivreihen seiner Gegner, wo Ex-Nationalspieler Toni Kroos bei Real Madrid versucht, die Ordnung zu halten. Vor dem Endspiel des spanischen Meisters und des englischen Vizemeisters am Samstag schickte die Zeitung "The Guardian" einen Korrespondenten in den kolumbianischen Heimatort von Díaz. Die Reportage beschreibt seinen Weg aus der Armut zum Superstar - und kommt mit einem witzigen Detail um die Ecke: Der Hund der Díaz-Familie heißt ausgerechnet Toni Kroos.
Ob die Namensgebung aus Respekt vor dem Können des Rio-Weltmeisters oder als ein Omen für das CL-Finale erfolgte, ist nicht übermittelt. "Er springt und bellt aufgeregt bei jedem Liverpooler Tor, dreht sich und schnappt nach seinem Schwanz vor Begeisterung ein", schreibt die Zeitung über Toni Kroos, den Hund.
Wolfsburg verlängert mit Erfolgstrainer
Die Fußballerinnen des VfL Wolfsburg haben zwei Tage vor dem Pokalfinale auf dem Trainerposten langfristig die Weichen für die Zukunft gestellt. Wie der Verein mitteilte, verlängerte Erfolgstrainer Tommy Stroot seinen Vertrag vorzeitig um zwei Jahre bis Sommer 2025. Der 33-Jährige hatte das Team aus Niedersachsen gleich in seiner Premierenspielzeit zur Meisterschaft geführt, am Samstag (16.45 Uhr/ARD und Sky) winkt gegen Turbine Potsdam die Chance aufs Double.
Er sei davon "überzeugt, dass wir uns erst am Anfang unserer Reise befinden und dass noch großes Potenzial in unserer Gruppe steckt", sagte Stroot: "Diesen Weg der Mannschaft und des Trainerteams weiter begleiten und leiten zu dürfen, bleibt eine attraktive Herausforderung, die ich weiter mit großer Energie und Freude angehen werde".
"Jede einzelne Spielerin" habe unter Stroot "eine beeindruckende Entwicklung" genommen, sagte der sportliche Leiter Ralf Kellermann.
Mit Wolfsburg kassierte Stroot in 38 Pflichtspielen nur drei Niederlagen, in der Champions League reichte es zum Einzug ins Halbfinale.
Müller prophezeit CL-Finale mit Elfmeterschießen
Fußball-Nationalspieler Thomas Müller sieht den FC Liverpool im Finale der Champions League gegen Real Madrid leicht in der Favoritenrolle. "Ich sage 2:2 - und Liverpool gewinnt im Elfmeterschießen", sagte der Bayern-Profi im Trainingslager der deutschen Fußball-Nationalmannschaft in Marbella.
Liverpool kann am Samstag (21 Uhr/ZDF, DAZN und im ntv.de-Liveticker) in St. Denis zum zweiten Mal unter Teammanager Jürgen Klopp und zum siebten Mal insgesamt den Henkelpott gewinnen.
"Vom Gefühl her habe ich den Eindruck, dass Liverpool eigentlich besser ist. Aber wenn man sieht, was Real in der Liga und vor allem in der Champions League gemacht hat, würde ich die nicht abschreiben", sagte Müller.
Bochum muss sich neuen Sportgeschäftsführer suchen
Fußball-Bundesligist VfL Bochum muss sich einen neuen Sportgeschäftsführer suchen. Wie der Klub mitteilte, wird der mit dem VfL Wolfsburg in Verbindung gebrachte Sebastian Schindzielorz seinen Ende des Jahres auslaufenden Vertrag nicht verlängern. Ilja Kaenzig, kaufmännischer Geschäftsführer und Sprecher der Geschäftsführung, hat seinen Kontrakt hingegen verlängert. Auch Cheftrainer Thomas Reis soll bleiben.
Der 43-jährige Schindzielorz, der bereits in der Jugend für Bochum spielte, hatte sein Amt beim damaligen Zweitligisten Anfang 2018 von Christian Hochstätter übernommen. Unter ihm gelang dem Klub trotz bescheidener finanzieller Mittel die Rückkehr in die Bundesliga und dort zuletzt als Tabellen-13. der Klassenverbleib.
Vor Nations League: Goretzka fehlt beim DFB-Training
DFB startet ins Trainingslager für die Nations League

Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat ohne Bayern-Profi Leon Goretzka die Vorbereitung auf die anstehenden Nations-League-Spiele fortgesetzt. Der Mittelfeldspieler war im Trainingslager in Marbella als einziger Akteur nicht auf dem Platz im Einsatz.
Der 27-jährige Goretzka, der in München während der Bundesliga-Saison über einen längeren Zeitraum wegen Knieproblemen ausgefallen war, absolvierte nach DFB-Angaben eine individuelle Übungseinheit.
Eingestiegen ins Training mit der Mannschaft ist derweil İlkay Gündoğan. Der Mittelfeldspieler war nach dem Gewinn des Meistertitels in England mit Manchester City erst einen Tag später nach Spanien angereist.
Der Start in die Nations League erfolgt am Samstag kommender Woche in Bologna gegen Europameister Italien. Danach folgen die Partien am 7. Juni in München gegen England, am 11. Juni in Budapest gegen Ungarn sowie zum Abschluss am 14. Juni das Rückspiel gegen die Italiener in Mönchengladbach.
McLaren-Boss kritisiert, Gerüchte um Ricciardo-Ablösung werden laut
Der Große Preis von Spanien in Barcelona wurde für Daniel Ricciardo zu einem einzigen Albtraum. Nach dem sportlichen Tiefschlag und Platz zwölf kassierte der Australier auch noch eine verbale Ohrfeige von McLaren-Boss Zak Brown.
Es sei "schon wieder ein enttäuschendes Wochenende" des 32-Jährigen gewesen, kritisierte Brown im Sky Sports-Interview: "Lando [Norris] hat die Nase definitiv vorn. Wir würden Daniel natürlich lieber näher an Lando sehen, um einen guten internen Zweikampf zu haben. Aber Daniel fühlt sich im Auto immer noch nicht wohl."
Sollte er sich nicht deutlich verbessern, werden die schon jetzt heißen Gerüchte um eine vorzeitige Ricciardo-Ablösung weiter Fahrt aufnehmen. Zwei Namen geistern bereits im Fahrerlager herum, die als mögliche Ersatzkandidaten gehandelt werden: Pato O'Ward und Colton Herta. Beide sind derzeit in der IndyCar-Serie unterwegs und gelten als Formel-1-tauglich.
Kein Lewandowski-Ersatz: Schick verlängert bei Bayer
Bayer Leverkusen hat mit der Vertragsverlängerung von Topangreifer Patrik Schick ein starkes Signal an die Konkurrenz in der Fußball-Bundesliga gesendet. Wie die Werkself mitteilte, verlängerte der mit Bayern München und Borussia Dortmund in Verbindung gebrachte Angreifer seinen Vertrag vorzeitig um zwei Jahre bis 2027. In der abgelaufenen Saison machte der Tscheche mit 24 Toren in 27 Bundesliga-Partien auf sich aufmerksam.
"Mit einem solchen Spieler zu verlängern, ist Ausdruck unserer Ambitionen und ein klares Zeichen, dass es bei Bayer 04 Leverkusen auch nach meinem Abschied auf Top-Niveau weitergehen wird", sagte der scheidende Sport-Geschäftsführer Rudi Völler.
Nach dem Abgang von Dortmunds Erling Haaland zu Manchester City und den Gerüchten um einen Wechsel von Bayerns Robert Lewandowski zum FC Barcelona wurde Schick öffentlich bei beiden deutschen Topklubs als Nachfolgekandidat gehandelt, obwohl Bayer eigentlich ein klares Wechselverbot für den Sommer ausgesprochen hatte.
Schick war im September 2020 für eine kolportierte Ablöse von rund 25 Millionen Euro vom AS Rom an den Rhein gewechselt. Die Römer hatten ihn zuvor an RB Leipzig verliehen, die Sachsen verzichteten aber auf einen Kauf.
Reals Angebot für Mbappé genauso hoch? UEFA-Boss verteidigt PSG
Die Aufregung um die Vertragsverlängerung von Kylian Mbappé bei Paris St. Germain ist groß. "Skandalös" nannte das Angebot gar La-Liga-Präsident Javier Tebas, wegen dem Real Madrid leer ausging. Das Financial Fairplay sei missachtet worden.
Nun meldet sich UEFA-Präsident Aleksander Ceferin laut BBC zu Wort - und verteidigt PSG. "Wer sich an unsere Regeln hält, kann an unseren Wettbewerben teilnehmen, wer sich nicht daran hält, nicht." Und weiter: "Weder Real Madrid noch sonst jemand wird der UEFA sagen, was sie zu tun hat. Sie sind aus einem bestimmten Blickwinkel empört, und soweit ich weiß, war ihr Angebot ähnlich (wie das von PSG, Anm.d.Red.)."
Zur Kritik am katrischen Besitzer von PSG, sagte Ceferin: "Ich habe das schon oft gesagt und ich werde es wieder sagen: Nennen Sie mir ein Argument, warum sie nicht Eigentümer eines Vereins sein sollten. Wenn Sie sagen, dass die Vereine den Fans gehören, glauben Sie dann nicht, dass die anderen englischen Vereine Eigentümer haben – sie haben Eigentümer aus den Vereinigten Staaten, einige aus dem Nahen Osten, sie haben Eigentümer aus England."
Sein Fazit: "Es ist also genau die gleiche Situation, und ich habe diese Anschuldigungen ohne jede konkrete Grundlage wirklich satt."
Karate-Ass Serogina unterstützt Truppen in Ukraine
Karate-Ass Serogina unterstützt Truppen in Ukraine

In der Sportwelt kennt man sie als Olympionikin und Medaillengewinnerin. Doch zurzeit hat Anita Serogina wenig Zeit für Karate. Stattdessen verhilft sie Menschen in ihrer ukrainischen Heimat zur Flucht und unterstützt den Widerstand gegen die russische Invasion.
Kommt der "Ausgestoßene" zurück in NFL? Kaepernick winkt Vertrag
Football-Profi Colin Kaepernick könnte vor einer Rückkehr in die amerikanische Liga NFL stehen. Der Quarterback, der zuletzt 2017 auf dem Feld stand, ist laut übereinstimmenden Medienberichten von den Las Vegas Raiders zu einem Probetraining eingeladen worden.
Der 34-Jährige hatte zuletzt bei einem Training vor NFL-Scouts seinen aktuellen Leistungsstand gezeigt.
Die Teams hatten dem einstigen Quarterback der San Francisco 49ers nach dem Knien bei der Nationalhymne keinen neuen Vertrag angeboten. Lediglich die Seattle Seahawks hatten ihn 2017 zu einem Probetraining eingeladen, doch eine Einigung kam nicht zustande.
Kaepernicks friedlicher Protest gegen Rassismus und Polizeigewalt hatte für großes Aufsehen gesorgt. Zwischenzeitlich gab es eine außergerichtliche Einigung mit der NFL wegen seiner Klage, in der Folge diskriminiert worden zu sein. Die San Francisco 49ers hatte der einst als einer der besten Spielmacher der Liga geltende Kaepernick zum Ende der Saison 2012 in das Endspiel um den Super Bowl geführt.
"Jedes Jahr Theater": Babbel stützt Hoeneß im Fall Lewandowski
"Ich glaube, dass Lewandowski im Sommer den FC Bayern verlassen wird. Wenn ein Spieler nicht mehr für einen Verein spielen will, sollte man ihn gehen lassen." So lautet die Einschätzung von Ex-Profi Markus Babbel bei Sky.
Lewandowski sei zwar "der beste Stürmer, den der FC Bayern je hatte". Aber: "Bei Lewandowski hast du jedes Jahr das Theater. Ich verstehe ihn, dass er jetzt auch mal etwas anderes sehen will. Das ist legitim. Aber dieses Kasperletheater muss nicht sein."
Das Problem der Wertschätzung, welche Lewandowski nach Aussage von Berater Pini Zahavi beim deutschen Rekordmeister vermisst, kann der ehemalige Bundesliga-Trainer des VfB Stuttgart, Hertha BSC und 1899 Hoffenheim überhaupt nicht nachvollziehen. "Ich muss da auch Uli Hoeneß recht geben. Die Wertschätzung, von der alle immer sprechen, die steht am Ende auf dem Gehaltszettel. Da wollen die Spieler die Wertschätzung sehen."
Lewandowski setze derzeit seinen Legenden-Status, den er sich "bei den Bayern-Fans über die Jahre erspielt hat", zumindest teilweise aufs Spiel, da der Fan laut Babbel "einfach nur noch genervt" sei.
"Wir sitzen nicht am Verhandlungstisch": Djokovic fordert Mitspracherecht
Der Weltranglisten-Erste Novak Djokovic hat mehr Mitspracherecht für die Tennisprofis in wichtigen Fragen wie der Punktevergabe beim Turnier in Wimbledon gefordert. "Wenn es um solch große Entscheidungen geht, werden viele Stimmen der Spieler nicht genug gehört", sagte Djokovic bei den French Open in Paris. Auch deshalb habe er 2020 vor den US Open die Spielergewerkschaft PTPA gegründet.
Das Problem sei, dass die PTPA innerhalb der Tennisszene von den anderen Organisationen noch nicht offiziell akzeptiert sei. "Wir sitzen nicht am Verhandlungstisch, wo wir sein sollten, weil wir bislang von den Grand-Slam-Turnieren und auch von keinem anderen anerkannt werden", klagte Djokovic.
Stattdessen seien die Players Council innerhalb der beiden Organisationen ATP (Herren) und WTA (Damen) die Ansprechpartner, die durch ihre Struktur innerhalb von ATP und WTA die Interessen der Spielerinnen und Spielern aber nicht zu 100 Prozent würden.
Die Frage nach der Vergabe von Ranglistenpunkten beim Rasen-Klassiker in Wimbledon (27. Juni bis 10 Juli) beschäftigt derzeit die Tennisszene. ATP und WTA hatten am vergangenen Freitag entschieden, in Wimbledon in diesem Jahr keine Weltranglistenpunkte zu vergeben. Grund dafür ist der Ausschluss von Profis aus Russland und Belarus wegen des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine.
"Da kommt der Schwabe durch": Deutscher NFL-Profi in Glücksspielparadies Las Vegas
Poker, Roulette oder einarmige Banditen, all das lässt Footballprofi Jakob Johnson kalt. "Das ist unwahrscheinlich, dass ich in die Spielhöllen gehe", sagte der Neuzugang der Las Vegas Raiders aus der Profiliga NFL in der aktuellen Ausgabe von Sports Illustrated: "Mir würde es im Herzen zu sehr wehtun, wenn ich mein Geld verliere. Da kommt bei mir der Schwabe durch."
Der 27 Jahre alte Stuttgarter ist nach drei Jahren bei den New England Patriots zum Klub aus der Glücksspielmetropole gewechselt. Den Reizen will er in der Wüste nicht erliegen. "Ich werde mal durch die hellen Straßen laufen, aber ich bin kein Zocker", sagte der Fullback.
Stattdessen konzentriert sich Johnson auf die Natur: "Der Colorado River und der Grand Canyon sind nicht weit weg. Das möchte ich mir unbedingt alles ansehen."
Sportlich gesehen sei er "froh, dass ich bei einem neuen Team untergekommen bin und dass mir die Raiders eine neue Chance geben", so Johnson.
72 Festnahmen, 2 Verletzte: Feyenoord-Fans randalieren nach Final-Pleite

Nach der 0:1-Niederlage ihres Vereins im Endspiel der Conference League gegen AS Rom haben Fans von Feyenoord Rotterdam im Zentrum der niederländischen Hafenstadt randaliert. Dabei wurden nach Polizeiangaben zwei Beamte verletzt, mindestens 72 Personen vorläufig festgenommen.
Vier Wasserwerfer seien nötig gewesen, so die Polizei weiter, um die randalierende Menge auseinanderzutreiben. Zuvor hatten sich mehrere Tausend Anhänger im Stadion "De Kuip" friedlich die TV-Übertragung des Finals aus der albanischen Hauptstadt Tirana angesehen.
Klopp-Star hat beim FC Bayern angeblich "oberste Priorität"
Frühestens am Samstag will Sadio Mané verraten, für welchen Klub er in der kommenden Saison auf Torejagd geht. Nach dem Champions-League-Finale gegen Real Madrid will der Star des FC Liverpool Fragen über seine Zukunft beantworten, teilte er am Mittwoch mit. Gegenstand dieser Fragen wird auch der FC Bayern sein. Die Münchner sind am 30-Jährigen interessiert.
Mehr noch: Laut "Bild" genießt die Personalie an der Säbener Straße mittlerweile sogar "oberste Priorität". Der Transfer sei "heiß", obwohl offizielle Gespräche aufgrund des anstehenden Königsklassen-Showdowns noch nicht stattgefunden haben. Kontakt zum Berater von Mané haben die Münchner allerdings schon gesucht.
Demnach ist der FC Bayern bereit, eine Ablöse in Höhe von rund 30 Millionen Euro für den Senegalesen zu zahlen. Liverpool fordert angeblich aber 50 Millionen Euro.
Trotzdem sei ein Transfer nicht unmöglich. Der 30-Jährige soll den FC Liverpool sogar schon über seine Wechsel-Pläne und seinen Abschiedswunsch informiert haben, so Sky. Einen Wechsel nach München könne er sich gut vorstellen.
Van Almsick über verpassten Olympiasieg: "Meine Rettung"

Der einstige Schwimm-Star Franziska van Almsick sieht die verpassten Chancen auf olympisches Gold heute als "meine Rettung". Sie wäre mit einem Olympiasieg "ein anderer Mensch geworden", sagte die 44-Jährige den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Die mehrfache Welt- und Europameisterin van Almsick holte bei vier Olympia-Teilnahmen viermal Silber und sechsmal Bronze. Den Traum von Gold konnte sie sich nicht erfüllen.
"Heute, mit 44, bin ich demütig: Ich habe zwei gesunde Kinder, ich habe eine glückliche Beziehung, mein Leben hat bisher sehr gut funktioniert. Festzustellen, dass man auch ohne dieses eine Ziel glücklich und zufrieden sein kann, ist sehr befreiend", sagte van Almsick.
Die frühere Weltklasse-Schwimmerin ist inzwischen stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende der Deutschen Sporthilfe. Als Kinderbuch-Autorin, mit einer Stiftung und als Botschafterin für verschiedene Organisationen engagiert sie sich dafür, dass mehr Kinder früher schwimmen lernen.








