Der Sport-Tag
14. Juli 2021
19:18 Uhr

"Erschüttert": Vater von Englands Abwehrchef bei Wembley-Tumulten verletzt

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Harry Maguire berichtete von den Schmerzen seines Vaters. (Foto: imago images / Focus Images)

Alan Maguire, Vater des englischen Nationalspielers Harry Maguire, wird das Finale der Fußball-Europameisterschaft im Londoner Wembley-Stadion gleich in doppelter Weise in schmerzhafter Erinnerung behalten. Nicht nur dass England das Endspiel am Sonntagabend tragisch im Elfmeterschießen verlor - bei der Erstürmung des Wembley-Stadions durch Fans, die keine Eintrittskarten hatten, erlitt Alan Maguire außerdem offenbar zwei Rippenbrüche.

"Das war keine nette Erfahrung - es hat ihn erschüttert", sagte Harry Maguire der Boulevardzeitung "Sun" vom Mittwoch über das Erlebnis seines Vaters. Der 56-Jährige war demnach von den Ticket-losen Fans am Stadion umgerannt worden. "Es war beängstigend", sagte der Sohn über die Tumulte. "Ich wünsche niemandem, dass er so etwas bei einem Fußballspiel erlebt."

Die Fans hatten nicht nur Maguire umgerannt, sondern auch das Security-Personal überrumpelt. Einige konnten zunächst ohne Tickets auf die Zuschauerplätze gelangen. Trotz seiner Verletzungen nahm Alan Maguire nach Angaben seines Sohnes keine medizinische Hilfe in Anspruch. Zwar habe der 56-Jährige wegen der mutmaßlichen Rippenbrüche Atemprobleme gehabt, "aber er ist keiner, der großen Wirbel macht", sagte Harry Maguire.

20:05 Uhr

Was macht Schumacher? Haas-Boss klärt über Gerüchte auf

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Haas-Teamchef räumt mit Wechsel-Gerücht auf

Wechselt Mick Schumacher im nächsten Jahr zu Alfa? Diese Vermutung kursiert seit Kurzem in der Formel 1-Welt. Nur Geraune oder ist was dran? Formel 1-Experte Felix Görner hat bei Haas-Teamchef Günther Steiner nachgefragt.

18:33 Uhr

IOC will ausgesuchte Proteste in Peking ermöglichen

Die Lockerung der Olympischen Charta und die eingeschränkte Möglichkeit politischer Meinungsäußerungen soll auch bei den Winterspielen 2022 in Peking gelten. Das Internationale Olympische Komitee wolle die angepasste Regel 50 der Olympischen Charta bei den anstehenden Spielen in Tokio und danach im Februar in China testen, sagte IOC-Präsident Thomas Bach in einem Interview des SWR.

Erlaubt ist unter anderem das Niederknien von Athletinnen und Athleten als Zeichen ihrer Unterstützung der Black-Lives-Matter-Bewegung und gegen rassistische Diskriminierung. "Ich gehe davon aus, dass die Charta präzisiert werden muss, weil sie in Teilen tatsächlich zu Missverständnissen geführt hat und führt", sagte Bach. "Und deshalb wird das aus meiner jetzigen Sicht wahrscheinlich dann die Lösung sein, dass die Charta hier entsprechend angepasst wird."

Anfang des Monats hatte das IOC mitgeteilt, die Regel 50.2 der Olympischen Charta etwas modifiziert zu haben. Demnach könne protestiert werden, solange die Prinzipien des Olympismus eingehalten werden, es sich "nicht direkt oder indirekt gegen Menschen, Länder, Organisationen und/oder ihre Würde richtet" und andere Sportler nicht in ihrer Vorbereitung gestört werden.

17:26 Uhr

Online-Hass gegen Three Lions: Mann wird festgenommen

Weil er mutmaßlich eine strafrechtlich relevante Beleidigung gegen Spieler der englischen Fußball-Nationalmannschaft ins Netz gestellt hat, ist ein Mann in Manchester festgenommen worden. Wie die Greater Manchester Police mitteilte, stellte sich der 37-Jährige selbst auf einer Polizeiwache in der nordwestenglischen Metropole. Er bleibe vorläufig in Gewahrsam, hieß es in der Mitteilung der Polizei.

Die Nationalspieler Marcus Rashford, Bukayo Saka und Jadon Sancho, die beim 2:3 im Elfmeterschießen des EM-Finales zwischen England und Italien am Sonntagabend nicht getroffen hatten, hatten in den vergangenen Tagen eine Welle rassistischer Anfeindungen im Netz erlebt. Das löste große Empörung und eine Debatte über Rassismus im Internet in Großbritannien aus. Premierminister Boris Johnson kündigte im Parlament am Mittwoch an, härter gegen Internetunternehmen vorzugehen, die nicht energisch genug gegen Hass in ihren Foren vorgehen. Täter müssten zudem damit rechnen, Stadionverbot zu erhalten, so der konservative Politiker.

16:52 Uhr

DFL will Gästefans schnell in die Stadien zurückholen

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Die Leere in den Gästeblocks soll verschwinden. (Foto: picture alliance / Sportfoto Zink / Melanie Zink)

Der deutsche Profi-Fußball plant ab dem dritten Spieltag der kommenden Saison mit der Rückkehr von Gästefans in die Stadien. Dies haben die 36 Erst- und Zweitligisten auf der außerordentlichen Mitgliederversammlung in Frankfurt beschlossen.

Solange die Zuschauerkapazitäten noch gesetzlichen Beschränkungen unterliegen, sollen demnach fünf Prozent der Tickets pro Spiel Gästefans vorbehalten werden. Bei einem kompletten Wegfall der Beschränkungen wird automatisch zum eigentlich vorgesehenen Kontingent von zehn Prozent zurückgekehrt, teilte die DFL mit. Die Politik hatte unlängst grünes Licht für die Stadion-Rückkehr von Zuschauern in der Spielzeit 2021/22 gegeben. Vorerst darf es eine Auslastung der Kapazität von 50 Prozent geben, wobei die Höchstzahl auf 25 000 begrenzt ist. In Bayern dürfen maximal 20 000 Fans die Spiele verfolgen.

Wie in der Vorsaison sind weiterhin fünf Auswechslungen erlaubt. Die Möglichkeit zu einer solchen Anpassung des Wechselkontingents hatte das für das Regelwerk verantwortliche International Football Association Board (IFAB) zuvor auch für die Saison 2021/22 eingeräumt.

16:24 Uhr

CDU-Promi kritisiert DFB: "Das ist auch eine Frage des Patriotismus"

Die Verhandlungen des Deutschen-Fußball-Bundes (DFB) mit Qatar Airways sorgen weiter für große Empörung. CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak schreibt bei Instagram: "Der DFB hat eine große Verantwortung, es kann ihm nicht ernsthaft nur um das Geld gehen." Weiter erklärt er: "Dass unsere Nationalelf mit unserer nationalen Airline fliegt statt mit Qatar Airways, ist auch eine Frage von Patriotismus und nationaler Ehre."

Über die Gespräche des Verbandes mit einem der wichtigsten Staatskonzerne des nächsten WM-Gastgebers hatte zuerst die "Süddeutsche Zeitung" berichtet. Demnach sind die Verhandlungen schon so weit, dass demnächst eine Vorlage für das Präsidium erstellt werden könnte. Das Emirat wird seit Jahren wegen der Menschenrechtslage, der Situation der Gastarbeiter und der Korruptionsvorwürfe rund um die WM-Vergabe heftig kritisiert.

15:21 Uhr

"Keine Ausreden": Johnson will Stadionverbote für Online-Hass

Nach einer Welle rassistischer Beleidigungen im Internet gegen Spieler der englischen Fußball-Nationalmannschaft will die britische Regierung Täter künftig mit Stadionverboten belegen. Das kündigte Premierminister Boris Johnson im Parlament in London an. "Wenn jemand wegen rassistischer Beleidigungen im Internet schuldig befunden wurde, wird er nicht zum Spiel gehen", sagte Johnson und fügte hinzu: "Kein Wenn und Aber, keine Ausreden."

Hintergrund sind rassistische Anfeindungen im Internet gegen die Nationalspieler Marcus Rashford, Bukayo Saka und Jadon Sancho, die beim 2:3 im Elfmeterschießen des EM-Finales zwischen England und Italien am Sonntagabend nicht getroffen hatten. In Großbritannien werden bestimmte Vergehen, die mit dem Fußball in Verbindung stehen, als Abschreckungsmaßnahme zusätzlich mit Stadionverboten sanktioniert. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Gesetzesbrüche in einem Stadion oder anderswo stattgefunden haben.

15:00 Uhr

Schalke hat einen Plan, um "Punktabzug zu verhindern"

Der finanziell angeschlagene FC Schalke 04 sieht sich auf gutem Weg, die Auflagen der Deutschen Fußball Liga (DFL) erfüllen zu können. "Ich kann Stand heute sagen: Wir werden es schaffen, die Auflagen bis zum 15. September zu erfüllen. Einen Punktabzug werden wir verhindern", sagte Finanz-Vorständin Christina Rühl-Hamers der "Sport Bild".

Der Bundesliga-Absteiger hatte seine Lizenz nur unter Auflagen erhalten und muss bis Mitte September seine wirtschaftliche Leistungsfähigkeit nachweisen. Ansonsten droht ein Abzug von sechs Punkten. Das würde die avisierte Rückkehr in das Fußball-Oberhaus erheblich erschweren. Rühl-Hamers verwies auf die Fehler in der Vergangenheit und den nun eingeschlagenen radikalen Kurswechsel: "Wir haben den Zeitpunkt verpasst, diese Fehlentwicklung zu erkennen und zu stoppen. Daraus müssen wir lernen. Wir wollen, dass alle über den Tellerrand hinaus schauen und nicht nur auf den kurzfristigen sportlichen Erfolg. Kaufmännische Vernunft bedeutet, es geht immer um eine solide mittel- bis langfristige Perspektive."

13:59 Uhr

Beim FC Bayern soll es "sexy" bleiben: Die Neuen sind da

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FCB stellt Neuzugänge Upamecano und Richards vor

Der FC Bayern München will in den Worten von Sportvorstand Hasan Salihamidzic "sexy" bleiben. Alles andere als betörend sieht jedoch die bajuwarische Defensivleistung der vergangenen Saison aus. Die Neuzugänge Dayot Upamecano und Omar Richards sollen die wackelnde Abwehr nun stabilisieren.

13:45 Uhr

Der Olympische Eid wird verändert

Für Gleichberechtigung und Solidarität und gegen Diskriminierung: Für die Spiele in Tokio wird der traditionelle Olympische Eid verändert. So werden bei der Eröffnungsfeier am 23. Juli nicht drei Teilnehmende die Grußformel sprechen, sondern sechs. Wie das Internationale Olympische Komitee weiter mitteilte, werden aus den Reihen der Sportlerinnen und Sportler, Trainerinnen und Trainer sowie Kampfrichterinnen und Kampfrichter jeweils zwei Vertreter dabei sein, je eine Frau und ein Mann.

Dies sei nur eine von vielen Maßnahmen des IOC und des Organisationskomitees, Frauen im Sport auf allen Ebenen und in allen Bereichen zu fördern, hieß es in der Mitteilung des IOC. Auch die auszusprechenden Worte werden angepasst. Künftig heißt es demnach zunächst "Im Namen aller Wettkämpfer...", "Im Namen aller Kampfrichter..." oder "Im Namen aller Trainer und Offizieller...". Anschließend wird der Eid ergänzt um die Begriffe Fairplay, Inklusion und Gleichberechtigung. "Wir stehen solidarisch zusammen und verpflichten uns zu einem Sport ohne Doping, ohne Betrug und ohne jegliche Form der Diskriminierung", heißt es dann weiter.

12:52 Uhr

Viele Fußball-Fans jubeln: "Die Mannschaft" könnte bald verschwinden

Mit der heftig kritisierten Vermarktung der Fußball-Nationalmannschaft unter dem Slogan "Die Mannschaft" könnte es bald vorbei sein. "Ich bin der Meinung, dass wir in diesem Zusammenhang auch über einen Kurswechsel nachdenken müssen", sagte Peter Peters, der Co-Interimspräsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), der FAZ.

Peters sieht nach dem enttäuschenden EM-Aus im Achtelfinale und dem Dienstantritt des neuen Bundestrainers Hansi Flick die Zeit für ein Umdenken gekommen. Dabei nimmt Peters indirekt auch die Gespräche mit Qatar Airways ins Visier. "Ungeachtet aktueller Diskussionen um mögliche Sponsoringverträge und Auftritte der Nationalmannschaft ist es sicher nicht falsch, wenn man den Neustart mit neuem Bundestrainer zum Anlass nimmt, sich auch über die öffentliche Positionierung grundsätzlich Gedanken zu machen", sagte Peters.

11:40 Uhr

Nach EM-Frust: Rashford fällt lange aus

Der englische Fußball-Nationalspieler Marcus Rashford von Rekordmeister Manchester United will sich laut Medienberichten einer Operation an der Schulter unterziehen und könnte bis zu drei Monate ausfallen. Laut "Daily Telegraph" und der BBC wurde der 23-Jährige vom Premier-League-Klub Manchester United am Dienstag untersucht, die Schulter-Probleme habe Rashford bereits seit dem Saisonende. Die Operation könne aufgrund der Verfügbarkeit des Chirurgen erst Ende Juli durchgeführt werden. Rashford, der nach seinem verschossenen Elfmeter im Finale gegen Italien rassistisch beleidigt wurde, kam bei der EM in fünf Spielen zum Einsatz. ManUnited startet am 14. August zu Hause gegen Leeds United in die neue Saison.

10:58 Uhr

Corona-Infektion: Nächster Tennis-Ausfall für Olympia

Die britische Tennisspielerin Johanna Konta ist positiv auf das Coronavirus getestet worden und hat ihre Teilnahme an den Olympischen Spielen in Tokio abgesagt. Konta war vor dem Turnier in Wimbledon zunächst als enger Kontakt zu einer positiv auf das Coronavirus getesteten Person eingestuft worden und hatte sich deshalb in eine zehntägige Quarantäne begeben müssen. Nun teilte die Nummer 38 der Weltrangliste mit, dass auch sie sich infiziert habe, daher zweieinhalb Wochen nicht trainieren konnte und nicht rechtzeitig fit werde für die Spiele in der japanischen Hauptstadt.

Vor der dreimaligen Grand-Slam-Halbfinalistin hatten schon Serena Williams (USA) und Simona Halep (Rumänien) bei den Damen sowie unter anderen Roger Federer (Schweiz), Rafael Nadal (Spanien), Dominic Thiem (Österreich) und Nick Kyrgios (Australien) ihre Olympia-Teilnahme abgesagt. Der serbische Weltranglisten-Erste Novak Djokovic hatte nach seinem Sieg in Wimbledon noch offen gelassen, ob er antreten wird. Die Olympischen Spiele in Tokio werden am 23. Juli eröffnet und enden am 8. August.

09:32 Uhr

England-Petition für Wiederholung des EM-Finals: 125.000 wollen neues Endspiel

Ein verärgerter englischer Fußballfan fordert auf der Plattform "change.org" in einer Petition die Wiederholung des verlorenen EM-Finals gegen Italien. Er begründet seine Initiative damit, dass Giorgio Chiellinis Foul an Bukayo Saka in der Nachspielzeit in Wembley eine Rote Karte hätte nach sich ziehen müssen. In der Beschreibung der Petition heißt es: "Das Spiel war überhaupt nicht fair: All die Schubsereien, das Zerren und die Tritte - und Italien darf trotzdem gewinnen? Eindeutig parteiisch." Die Petition wurde bereits von mehr als 125.000 Personen unterzeichnet.

09:00 Uhr

Das "Dream Team" kann doch noch gewinnen

Nach zwei Niederlagen zum Auftakt der Vorbereitung auf die Olympischen Spiele in Tokio haben die Basketballer der USA ihr drittes Testspiel deutlich gewonnen. Gegen den WM-Zweiten Argentinien siegte das Team von Trainer Gregg Popovich am Dienstagabend (Ortszeit) mit 108:80. Beste Werfer waren Kevin Durant von den Brooklyn Nets und Bradley Beal von den Washington Wizards mit jeweils 17 Punkten. Für Argentinien erzielte der 41-jährige Luis Scola 16 Punkte.

Zuvor hatten die USA ihre ersten beiden Tests gegen Nigeria (87:90) und Australien (83:91) jeweils verloren - genauso oft wie in den 56 Test-Spielen zuvor, seit NBA-Profis 1992 erstmals für die US-Nationalmannschaft gespielt haben. Gegen Argentinien zeigte sich Team USA entsprechend motiviert und formverbessert. Schon nach rund sieben Minuten führte es mit 28:12, im Laufe der Partie baute es den Vorsprung sukzessive aus. Trainer Popovich, der in der NBA die San Antonio Spurs trainiert, zeigte sich vor allem zufrieden, dass sein Team diesmal in der zweiten Halbzeit nicht abbaute: "Das ist hoffentlich ein Zeichen, dass wir in etwas besserer Verfassung sind."

07:57 Uhr

BVB sucht Sancho-Nachfolger und "hätte gerne ein paar Euro mehr bekommen"

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Einer von Dortmunds Topscorern fehlt in der nächsten Saison. (Foto: Pool via REUTERS)

Der englische Flügelstürmer Jadon Sancho soll derzeit den Medizincheck bei den Red Devils absolvieren. Dem Wechsel für 85 Millionen Euro von Borussia Dortmund zu Manchester United Insel steht bei erfolgreichem Bestehen nichts mehr im Weg. Englische Zeitungen veröffentlichten ein Foto von einem schwarzen Van, der sich auf dem Vereinsgelände von ManUnited eingefunden hat. Hinter den verspiegelten Scheiben soll Sancho gesessen haben, sind sich "Mirror", "Daily Mail" und Co. einig.

Dortmunds Lizenzspielerleiter Sebastian Kehl macht sich gegenüber Sky bereits Gedanken über einen Sancho-Nachfolger: "Wir wollen definitiv noch was machen. Wir wollen ambitioniert bleiben. Aber zu welchen Bedingungen, das legen wir ein Stück weit fest. Da werden wir uns genau überlegen, wohin die Reise geht." Über die Ablöse sagte Kehl: "Wir hätten gerne noch den einen oder anderen Euro mehr bekommen, aber das gibt der Transfermarkt im Moment nicht her."

07:00 Uhr

"Bizarre Dinge im Dorf": Viel Ungewissheit vor Olympia für Pekeler

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Hendrik Pekeler freut sich trotz Ungewissheit auf die Spiele in Tokio. (Foto: dpa)

Handball-Nationalspieler Hendrik Pekeler blickt angesichts der Corona-Lage mit gemischten Gefühlen auf die Olympischen Spiele in Tokio. "Das Turnier ist schon recht nah, aber trotzdem noch nicht ganz bei mir angekommen", sagte der 30-Jährige vom deutschen Meister THW Kiel im Interview mit der "Süddeutschen Zeitung". Man höre "die ganzen bizarren Dinge wegen Corona: Ich weiß einfach nicht, wie das genau ablaufen wird. Wie das Leben im Dorf sein wird, ob wir vielleicht die ganze Zeit in unserem Zimmer sein müssen." Da sei noch viel Unklarheit dabei.

Es sei eine Reise ins Ungewisse, räumte er ein. "Aber Olympia ist nun mal das Größte, was du erreichen kannst." Aus sportlicher Sicht sei der große Anreiz, "dass wir mit der Nationalmannschaft zuletzt nicht die besten Turniere gespielt haben". Im Handball sei es leichter, Olympia zu gewinnen als eine WM oder EM, meinte der Kreisläufer. Die Nationalmannschaft von Bundestrainer Alfred Gislason fliegt an diesem Mittwoch nach Japan, wo sie ein einwöchiges Trainingslager in Tokushima absolviert. Am 22. Juli geht es dann nach Tokio, wo zwei Tage später der Turnierauftakt gegen Europameister Spanien ansteht. Weitere deutsche Vorrundengegner sind Rekord-Weltmeister Frankreich, der EM-Dritte Norwegen, Argentinien und Brasilien.

06:03 Uhr

Fällt 50+1-Regel bei DFL-Treffen? "Letzte Bastion"

Vor dem heutigen Treffen der 36 Profiklubs unter dem Dach der Deutschen Fußball Liga (DFL) hat das Bündnis ProFans energisch zum Festhalten an der 50+1-Regel aufgerufen. "Die 50+1-Regel ist die letzte Bastion, die die demokratischen Mitbestimmungsrechte der Vereinsmitglieder bewahrt und die verhindert, dass allein die wirtschaftlichen Interessen von Investoren über das Schicksal der Lizenzmannschaften entscheiden", sagte ProFans-Sprecher Jörn Brauer in einem Statement.

Die aktive Beteiligung und Mitbestimmung durch die breite Fan- und Mitgliederbasis würden den Fußball erfolgreich und gesellschaftlich relevant machen, deswegen gehöre "nicht die Regel abgeschafft, sondern vielmehr die Ausnahmen". Eine Frist zur Anpassung für die betroffenen Vereine (Bayer Leverkusen, VfL Wolfsburg und TSG Hoffenheim) würde von ProFans akzeptiert, aber "eine solche Befristung ist überfällig, man hätte sie schon vor 20 Jahren ins Regelwerk aufnehmen müssen."