Der Sport-Tag
19. August 2024
22:13 Uhr

Im Video: "Bessermacher" Gündogan tritt nach EM-Highlight ab

"Bessermacher" Gündogan tritt nach EM-Highlight ab

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Die Heim-Europameisterschaft ist für Ilkay Gündogan das Highlight seiner Karriere in der Fußball-Nationalmannschaft. Er führt das DFB-Team fast 13 Jahre nach seinem ersten A-Länderspiel als Kapitän auf den Platz. Jetzt beschließt er: Besser wird es nicht mehr - und verkündet seinen Rücktritt.

21:37 Uhr

Junge Eistänzer misshandelt? Trainer steht vor Gericht

Weil er mehrere seiner Eistanz-Schützlinge körperlich misshandelt haben soll, steht der Bundestrainer des Eistanz-Nachwuchses vor einem Berliner Amtsgericht. Dem 37-jährigen Stefano Caruso werden sieben mutmaßliche Taten in der Zeit von Juli 2018 bis Oktober 2020 zur Last gelegt. Die Anklage lautet auf Misshandlung von Schutzbefohlenen und vorsätzliche Körperverletzung. Der Trainer habe Schützlinge "disziplinieren" wollen. Der Honorarbundestrainer wies die Vorwürfe zurück. Er habe nie etwas gemacht, um Kindern wehzutun. Die Anschuldigungen seien eine "Retourkutsche". Zu den Anschuldigungen sei es nach seiner Entscheidung gekommen, nur noch mit Bundeskadern zu arbeiten.

Einen Zehnjährigen soll der Trainer mehrmals an den Füßen gepackt und über die Eisfläche gezogen haben. Der Junge habe Schmerzen und eine Beule am Hinterkopf erlitten. Einen zwölfjährigen Eistänzer soll Caruso derart die Ohren gerubbelt haben, "dass dieser sich vor Schmerzen krümmte". Zu den mutmaßlichen Übergriffen soll auch ein Schlag auf den Hinterkopf eines Jungen gehört haben, ein schmerzhaftes Drücken der Hand in mindestens 45 Fällen, ein Schubsen beim Lauftraining und ein Biss in das Ohr eines Elfjährigen.

21:11 Uhr

"Vielspieler" Zverev setzt Nummer-1-Ambitionen aufs Spiel

"Vielspieler" Zverev setzt Nummer-1-Ambitionen aufs Spiel

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Das Halbfinale verloren, aber dennoch Mut geschöpft: Alexander Zverev verliert ein hochklassiges Match gegen den Weltranglistenersten Jannik Sinner. Der Tennis-Marathon schlaucht - ntv-Experte Marc Gabel fürchtet, der beste deutsche Tennisprofi könnte sich zu viel zumuten.

20:22 Uhr

Flick will ihn wohl nicht: Spielt Gündogan bald mit Ronaldo?

Nach seinem Rücktritt aus der deutschen Fußball-Nationalmannschaft droht Ilkay Gündogan nach Medienberichten das vorzeitige Aus beim FC Barcelona. Wie Sky berichtet, sollen die Barça-Führung dem Mittelfeldspieler klar mitgeteilt haben, dass er noch in diesem Transferfenster gehen soll.

So turbulent war die DFB-Karriere von Ilkay Gündogan

Das Madrider Fachblatt "AS" berichtete, dass Flick, der Gündogan noch aus der gemeinsamen Zeit im DFB-Team gut kennt, nicht als Stammspieler sehe. Der frühere Bundestrainer habe demnach Sportdirektor Deco mitgeteilt, dass Gündogan nicht in sein Spielkonzept passe.

Laut der katalanischen Fachzeitung "Sport" will der spanische Fußball-Traditionsclub versuchen, "etwas Geld für den Transfer Gündogans zu bekommen". Das arabische Portal "365scores" vermeldete, dass die Katalanen Gündogan dem Cristiano-Ronaldo-Klub Al-Nassr angeboten haben sollen.

19:37 Uhr

Entzündung am Rückenmark: Ausnahmeathletin beendet Karriere

Die fünfmalige Ironman-Weltmeisterin Daniela Ryf beendet aufgrund ihrer gesundheitlichen Probleme mit sofortiger Wirkung ihre Triathlon-Profikarriere. Nach eingehenden Untersuchungen sei eine Entzündung am Ende ihres Rückenmarks festgestellt worden. "Wir haben alles versucht, um wieder gesund zu werden, aber die Behandlung hat nicht funktioniert. Es ist an der Zeit, die Zeichen und meinen Körper zu respektieren", schrieb Ryf auf ihrer Internetseite.

Die 37-jährige Schweizerin wollte ursprünglich in dieser Saison noch Wettkämpfe bestreiten - darunter die WM in NIzza - und dann zum Jahresende ihre überaus erfolgreiche Karriere beenden. Nun wurde der Schritt vorgezogen. "Ich habe wieder eine solide Fitness erreicht, aber die Verletzung hindert mich daran, das volle Volumen und die Intensität zu trainieren, die ich brauche, um wieder an die Spitze zu kommen", so Ryf.

19:07 Uhr

Surfer reiten vier Meter hohe Wellen in Brasilien

Surfer reiten vier Meter hohe Wellen in Brasilien

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Für einen Wettbewerb an der brasilianischen Atlantikküste surfen Sportler aus aller Welt hoch hinaus - auf vier Meter hohen Wellen bezwingen sie das Meer unter sich. Dabei sind die Wellen deutlich höher als bei normalen Surf-Wettkämpfen. Doch nicht nur die machen es den Athleten schwer.

18:24 Uhr

Olympiasieg knapp verpasst: Fußball-Ikone tritt als Trainer zurück

Nach dem knapp verpassten Olympiasieg ist Thierry Henry als Trainer der französischen U21-Nationalmannschaft zurückgetreten. Dies teilte der Verband FFF mit. Henry führte persönliche Gründe für seinen vorzeitigen Abschied an. Sein Vertrag wäre noch bis 2025 gelaufen.

"Ich möchte dem FFF und Präsident Philippe Diallo danken, die mir diese unglaubliche Gelegenheit geboten haben", sagte Henry und ergänzte: "Die Silbermedaille bei den Olympischen Spielen für mein Land zu erringen, wird einer der stolzesten Momente meines Lebens bleiben. Ich bin dem Verband, den Spielern, dem Staff und den Fans unglaublich dankbar, dass sie mir diese magische Erfahrung ermöglicht haben." Der französische Nachwuchs hatte das Finale gegen Spanien mit 3:5 n.V. verloren.

Der Verband muss nun möglichst schnell einen Nachfolger für den früheren Stürmerstar, der 1998 Weltmeister und 2000 Europameister geworden war, finden. Bereits im September finden zwei Qualifikationsspiele für die U21-EM 2025 gegen Slowenien und Bosnien statt.

18:05 Uhr

DFB braucht neuen Kapitän: Gündogan tritt zurück

So turbulent war die DFB-Karriere von Ilkay Gündogan

17:19 Uhr

Stinkefinger für Gegner? DFB eröffnet Nachspiel zum Supercup

Weil er den Stuttgarter Spielern nach dem Supercup im Vorbeilaufen den Mittelfinger gezeigt haben soll, ermittelt der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) jetzt gegen Stürmer Victor Boniface von Bayer 04 Leverkusen. Das teilte der DFB mit. Der deutsche Meister hatte das Spiel am Samstagabend gegen den VfB Stuttgart mit 4:3 im Elfmeterschießen gewonnen.

Schiedsrichter Tobias Stieler hatte nach DFB-Angaben auf Nachfrage erklärt, diese Szene nicht gesehen zu haben, weshalb der Kontrollausschuss nachträglich ermitteln kann. "Das Gremium hat den Stürmer nunmehr angeschrieben und zu einer zeitnahen Stellungnahme aufgefordert", hieß es. Nach Vorliegen und Auswertung der Stellungnahme werde der Kontrollausschuss über den weiteren Fortgang des Verfahrens entscheiden.

Bayer-Trainer Xabi Alonso reagierte nach dem Schlusspfiff gelassen auf die Frage, wie er eine angeblich unsportliche Geste seines Angreifers bewerte. "Ich habe es nicht gesehen und kann es nicht kommentieren. Aber es gab diese Polemik in den letzten Minuten. Das ist normal und kein großes Thema", hatte der 42 Jahre alte Spanier erklärt.

16:45 Uhr

Beach-Idol Ludwig plant Zukunft im Sport

Nach ihrem Karriereende will Rio-Olympiasiegerin Laura Ludwig dem Beach-Volleyball erhalten bleiben. "Ich werde alles dafür tun, dass ich weiter eine Rolle im Beachvolleyball spielen und den Sport weitertragen werde", sagte die 38-Jährige. "Ich möchte gerne meine Erfahrung weitergeben und meine Energie hineinstecken."

Nach ihrem frühen Aus mit ihrer Partnerin Louisa Lippmann bei den Olympischen Spielen in Paris hatte Ludwig ihren Rücktritt nach der Saison angekündigt. Mit Lippmann bestreitet sie bei den deutschen Meisterschaften in Timmendorf ihr letztes Turnier. "Es ist jetzt einfach gut. Es war eine ganz tolle Zeit, 20 Jahre, in der ich es gelebt und geliebt habe und weiter lieben werde", betonte sie.

16:16 Uhr

Erstmals nach OP: Sané ist zurück beim Team des FC Bayern

Fußball-Nationalspieler Leroy Sané hat heute erstmals wieder Teile des Mannschaftstrainings beim FC Bayern München mitgemacht. Wie der Verein mitteilte, absolvierte der 28-Jährige am Vormittag "das Aufwärmen und einige Übungen mit seinen Teamkollegen, bevor er sein individuelles Aufbauprogramm fortsetzte".

Sane hatte lange mit schmerzhaften Leistenproblemen zu kämpfen und sich nach der Heim-EM an der Leiste operieren lassen. Seither arbeitet er für sein Comeback. Wann er wieder spielen kann, ist ungewiss.

15:35 Uhr

Athleten während Olympia massenhaft beleidigt

Während der Sommerspiele in Paris hat das Internationale Olympische Komitee (IOC) auf den diversen Online-Plattformen etliche Beleidigungen gegen Sportlerinnen und Sportler registriert. Wie die IOC-Athletenkommission mitteilte, habe ein von Künstlicher Intelligenz (KI) gestütztes System mehr als 8500 Kommentare herausgefiltert, die als gezielte Beschimpfungen identifiziert worden seien. Wie viele Online-Beiträge insgesamt ausgewertet wurden, ging aus der Mitteilung nicht hervor.

Vor den Spielen sagte Kirsty Burrows, Leiterin der Safe-Sport-Einheit beim IOC, man erwarte rund eine halbe Milliarde Social-Media-Posts. Das KI-gestützte System sollte Tausende von Accounts auf allen wichtigen Social-Media-Plattformen und in über 35 Sprachen in Echtzeit überwachen.

"Als Athletenvertreter verurteilen wir alle Formen von Angriffen und Belästigungen auf das Schärfste, unabhängig davon, welche Meinung man zu bestimmten Entscheidungen hat", teilte die Athletenkommission mit.

15:00 Uhr

Titelkampf bei MMA-Rekordevent in FFM - K.o.-Maschine Engizek fordert Kincl

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Kerim Engizek wird Teil eines spektakulären Kampfsport-Events. (Foto: IMAGO/Torsten Helmke)

Oktagon 62 im Frankfurter Deutsche Bank Park am 12. Oktober wird die größte europäische MMA-Veranstaltung bisher. Von 60.000 Tickets sind bereits 52.000 verkauft. Und nun hat das Event seinen ersten offiziellen Titelkampf. Der Düsseldorfer Kerim Engizek fordert Mittelgewicht-Champion Patrik Kincl heraus.

Der Tscheche (28 Siege, 10 Niederlagen) ist einer der renommiertesten Kämpfer der Organisation und seit vier Kämpfen ungeschlagen. Engizek dagegen ist eine echte K.o.-Maschine und hat eine noch eindrucksvollere Bilanz: Er ist seit 2014 ungeschlagen -seitdem hat er alle 14 Kämpfe gewonnen, 13 davon beendete er vorzeitig.

14:28 Uhr

José Mourinho überrascht mit neuem Namen

José Mourinho ist ein Mann großer Worte. Der mittlerweile 61-jährige Portugiese prägte bereits 2004 bei seiner Vorstellung als Trainer von Chelsea die Art, wie in England und darüber hinaus über Trainer geredet wird. "Nennen Sie mich bitte nicht arrogant, aber ich bin Champions-League-Sieger und denke, dass ich etwas Besonderes bin", sagte er und bekam den Beinamen "The Special One".

Als Jürgen Klopp viele Jahre später als Trainer beim FC Liverpool anheuerte, nannte er sich "The Normal One". Dabei bezog er sich natürlich auf Mourinho, der 2015 zum zweiten Mal Trainer des FC Chelsea war. Mourinho ging bald, Klopp blieb bis zum Ende der vergangenen Saison und Mourinho heuerte im Sommer nach weiteren Stationen in England und Italien bei Fenerbahçe in der Türkei an.

Es ist eine andere Welt. Aber Mourinho kann damit umgehen. Denn er hat jetzt einen neuen Namen. Es ist nun "The Foreign One" - der Fremde. "Ich bin der, der neu ist. Ich bin der Fremde. Ich werde die Welt nicht verändern können. Ich muss mich anpassen. Ich bin kein Zauberer, ich habe Erfahrung", sagte er angesprochen auf den türkischen Fußball nach dem 2:2 seiner Mannschaft gegen Göztepe Izmir.

13:41 Uhr

Vorstandsbeben beim HSV Hamburg: Drei Präsidiumsmitglieder treten zurück

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Drei Präsidiumsmitglieder des HSV Hamburg, darunter Martin Schwalb, sind zurückgetreten. (Foto: Ronny Hartmann/dpa)

Beim Handball-Bundesligisten HSV Hamburg haben drei von vier Mitgliedern des Präsidiums ihre Ämter niedergelegt. Wie der Klub mitteilte, haben Präsident Marc Evermann, Vizepräsident Martin Schwalb und Schatzmeister Stephan Harzer ihre Posten geräumt. "Mit dem Rückzug will das Trio den Weg für andere Ideen öffnen", hieß es in einer Stellungnahme des Vereins. Sven Hielscher bleibt Mitglied des Präsidiums.

Der Rückzug ist das Ergebnis der Aufarbeitung der vergangenen Monate. Der HSV Hamburg hatte erst Anfang Juni in letzter Instanz die Lizenz für die Bundesliga-Saison 2024/25 erhalten. Evermann und Ex-Trainer Schwalb hatten den Wiederaufbau des Klubs nach der Insolvenz im Januar 2016 entscheidend geprägt und begleitet.

"Es besteht kein Zweifel: Ohne die erfolgreiche Arbeit unseres Präsidiums wäre der Handball Sport Verein Hamburg nicht dort, wo er jetzt steht. Viel mehr noch: In Hamburg gäbe es heute wahrscheinlich keinen professionellen Handball mehr", sagte Aufsichtsratschef Wilken Möller. Das Kontrollgremium will kurzfristig ein neues Präsidium bestimmen. Der HSV startet am 6. September bei Frisch Auf Göppingen in die neue Spielzeit.

12:59 Uhr

Laura Wontorra klärt vorerst ihre TV-Zukunft

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Laura Wontorra wird laut DAZN als "Lead-Moderatorin" eingesetzt. (Foto: dpa)

Moderatorin Laura Wontorra hat ihren Vertrag bei DAZN kurz vor dem Saisonstart in der Fußball-Bundesliga um ein Jahr verlängert. Die bisherige Vereinbarung mit der 35-Jährigen, die seit 2021 für DAZN arbeitet, war nach der vergangenen Spielzeit ausgelaufen. Sie "habe zunächst einmal für die neue Saison bis zum Ende der aktuellen Rechteperiode der Bundesliga verlängert", sagte Wontorra der "Sport Bild": "Wie es danach weitergeht, besprechen wir, sobald die Rechtesituation geklärt ist." Wegen eines Disputs mit DAZN hatte die Deutsche Fußball Liga (DFL) Mitte April die Auktion der deutschsprachigen Medienrechte für die vier Spielzeiten von 2025/26 bis 2028/29 ausgesetzt.

Wontorra wird laut DAZN als "Lead-Moderatorin weiterhin die Spiele der UEFA Champions League und Bundesliga live begleiten". Ihren ersten Einsatz hat sie am 3. Spieltag beim Duell zwischen Borussia Dortmund und dem 1. FC Heidenheim.

12:23 Uhr

Knie-OP! Hoffenheim muss länger auf Top-Stürmer verzichten

Fußball-Bundesligist TSG Hoffenheim muss auf unbestimmte Zeit ohne Stürmer Ihlas Bebou auskommen. Wie die Hoffenheimer mitteilten, hatte sich der togolesische Nationalspieler am Wochenende einer Knie-Operation unterzogen und wird "in nächster Zeit" nicht zur Verfügung stehen.

Bebou hatte sich vor dem Testspiel gegen den FC Fulham verletzt, konnte laut der TSG aufgrund einer Kapselreizung im rechten Knie nicht gegen den Premier-League-Klub stürmen. Die Verletzungshistorie des 30-Jährigen zeigt zudem immer wieder Ausfälle aufgrund von Knie-Verletzungen am selben Gelenk. In der Saison 2022/23 fiel er ein halbes Jahr wegen eines Knorpelschadens aus. Mit der gleichen Diagnose und folgender OP stand der ehemalige Düsseldorfer im Zeitraum von November 2013 bis Januar 2015 für die Fortuna nicht zur Verfügung.

11:49 Uhr

"Finde das ganz schön bitter": Köster rät Bayern-Star zum Abschied

"Ganz schön bitter": Köster rät Bayern-Star zum Abschied

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Beim Auftakt des DFB-Pokals gibt es erste Überraschungen. Jahn Regensburg bezwingt den VfL Bochum und Dynamo Dresden schlägt Fortuna Düsseldorf. Bayern München gewinnt haushoch, doch da sorgt eine personelle Änderung für Verwunderung. "11Freunde"-Chefredakteur Philipp Köster kennt die Details.

11:17 Uhr

Rücktritt aus Nati: Yann Sommer macht es Manuel Neuer vor

Der langjährige Bundesliga-Torhüter Yann Sommer hat seinen Rücktritt aus der Schweizer Fußball-Nationalmannschaft erklärt. "Es war mir eine große Ehre und ein Privileg, mein Land während zwölf Jahren in 94 Länderspielen auf höchstem Niveau vertreten zu dürfen", sagte der 35-Jährige. Sein Fokus liege nun auf seinem Verein Inter Mailand.

Sommer hatte sein Debüt in der Nati am 30. Mai 2012 unter Coach Ottmar Hitzfeld gegeben, von 2016 bis 2024 war er bei fünf großen Turnieren die Nummer eins der Schweizer. Sein letztes Länderspiel war das EM-Viertelfinale am 6. Juli in Düsseldorf gegen England (3:5 i.E.).

Für ihn sei "nun der Moment gekommen, um Abschied zu nehmen", so Sommer, der von 2014 bis Januar 2023 bei Borussia Mönchengladbach und anschließend ein halbes Jahr für Bayern München gespielt hatte. Als Nachfolger im Tor der Schweizer kommen unter anderem BVB-Schlussmann Gregor Kobel sowie Yvon Mvogo vom FC Lorient in Frage.

In Deutschland steht Manuel Neuer vor richtungsweisenden Tagen. Der ehemalige DFB-Kapitän könnte seinen Rücktritt aus der Nationalmannschaft verkünden.

10:29 Uhr

"Wir müssen uns schämen": Star-Trainer entschuldigt sich nach "Albtraum" bei Fans

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Antonio Conte war mächtig bedient. (Foto: IMAGO/LaPresse)

Antonio Conte konnte nicht anders, als sich zu entschuldigen. "Wir haben uns wie Schnee in der Sonne aufgelöst", sagte der neue Trainer des italienischen Erstligisten SCC Neapel nach dem Horrorstart in die neue Serie-A-Saison bei Sky: "Ich kann mich nur bei den Neapel-Fans entschuldigen, die uns mit so großer Leidenschaft unterstützen."

Mit einem 0:3 (0:0) bei Hellas Verona war der Meister der Saison 2022/23 am Sonntagabend in die neue Spielzeit gestartet. "Ich bin der Trainer und muss die Verantwortung für diese Situation übernehmen. Die zweite Halbzeit war unannehmbar, wir müssen uns schämen und hart arbeiten, um diese Lage zu ändern", sagte Conte.

Der 55-Jährige, vormals unter anderem Trainer der italienischen Nationalmannschaft und des FC Chelsea, hatte im Sommer den Posten übernommen, nachdem der Verein in der abgelaufenen Saison als Zehnter erst zum zweiten Mal in den jüngsten 15 Jahren die Europacup-Plätze verpasst hatte. Sein Debüt geriet nun zum "Albtraum", wie die Gazzetta dello Sport kommentierte: "Der Klub versinkt in eine dunkle Nacht".

09:50 Uhr

Unstimmigkeiten im Klub: FC Bayern droht ablösefreier Abgang von Kimmich

Was verbindet die Bayern-Spieler Manuel Neuer, Sven Ulreich, Thomas Müller, Eric Dier, Leroy Sané, Alphonso Davies und Joshua Kimmich? Sie alle stehen beim Rekordmeister bis zum Ende der Spielzeit 2024/2025 unter Vertrag, ihre Zukunft ist noch ungeklärt.

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Kimmich spielt unter Trainer Kompany wieder im Mittelfeld. (Foto: picture alliance/dpa)

Während es bei Neuer und Müller in erster Linie um die Frage nach dem Karriereende geht, könnte der FC Bayern die Hochkaräter Sané, Davies und Kimmich ablösefrei verlieren. Wie der "Kicker" jetzt berichtet, wird die Aufgabe für Sportvorstand Max Eberl nach der letzten Runde Gespräche mit Kimmich nicht leichter. "Es gab bislang noch keinen Durchbruch", berichtet das Fachmagazin und berichtet zudem von Unstimmigkeiten in der Klubführung "in der Zukunftsfrage bei den einzelnen Personalien".

Ein ablösefreier Verlust der Spieler wäre ein herber Schlag für die Finanzen des Rekordmeisters.

09:26 Uhr

Regelchaos Hand: Ex-Schiri Merk greift Schiedsrichter an

Der frühere Weltschiedsrichter Markus Merk hat sich für ein stärkeres Mitspracherecht von Spielern und Trainern bei der Ausarbeitung der Handspielregel ausgesprochen. "Es müssen verschiedene Perspektiven einfließen, nicht nur die einseitige Sicht aus dem Schiedsrichterwesen", sagte Merk dem "Kicker" und kritisierte: "Man sträubt sich seit Jahren dagegen, andere einzubeziehen."

Die Forderung nach mehr Mitsprache gelte "auch für andere Bereiche", betonte der 62-Jährige, der sich in diesem Zusammenhang auch für ein "Challenge-Recht für Trainer" aussprach. Zwar werde man die Handspielregel "nie optimal lösen", gab Merk zu, "aber in den letzten Jahren ging es immer mehr ins Suboptimale."

Das habe vor allem die EM gezeigt. "Bei der EURO gab es ja Mammutdiskussionen", sagte Merk, "vor allem nach der Szene mit Cucurella." Der Spanier Marc Cucurella hatte beim EM-Aus der deutschen Mannschaft gegen den späteren Europameister (1:2 n.V.) im Viertelfinale einen Schuss von Jamal Musiala an den linken Arm bekommen. Für Merk ein "klares Handspiel", doch der englische Schiedsrichter Anthony Taylor verweigerte dem Gastgeber einen Handelfmeter.

08:37 Uhr

"Sowas noch nie erlebt": Kurioser Eklat sorgt für mächtig Ärger

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Ricardo Moniz wurde aus den eigenen Reihen attackiert. (Foto: IMAGO/Geisser)

Schweizer Pokal, Zug 94 gegen den FC Zürich. Klingt für den internationalen Sportfreund erstmal nicht so spannend. Doch das Spiel der ersten Runde dürfte doch interessant sein. Nicht wegen des 2:0-Sieges des FC Zürich, immerhin Tabellenführer der Super League. Sondern wegen eines kuriosen Zwischenfalls: Ein Zuschauer bewarf Trainer Ricardo Moniz nach einer Auswechslung mit einem Regenschirm. "Wie sich schnell herausstellte, war es der Vater des ausgewechselten Spielers, der den FCZ-Cheftrainer attackierte", enthüllte der Verein später. Der Schirmwurf habe Moniz "nur knapp verpasst".

Moniz hatte zuvor Labinot Bajrami erst ein- und dann wieder ausgewechselt, "nachdem der Spieler auf Anweisungen des Cheftrainers Ricardo Moniz mit sehr vulgärer Sprache reagiert hat", schreibt der Verein. Das gefiel Vater Bajrami offenbar überhaupt nicht. "Wir verurteilen diese Aktion aufs Schärfste und werden uns gemeinsam mit Ricardo Moniz rechtliche Schritte vorbehalten", heißt es vom FC Zürich. Auch Moniz kommentierte den Vorfall beim SRF entsprechend: "So etwas habe ich noch nie erlebt. Das ist ein absoluter Tiefpunkt. Das wird Konsequenzen haben. Das ist nicht gut für das Talent."

07:53 Uhr

"Ich will mehr Assists": Haaland scherzt und stichelt

Stürmerstar Erling Haaland hat nach dem 2:0-Auftaktsieg mit dem englischen Fußballmeister Manchester City in Frage gestellt, ob seine Mannschaft ihn überhaupt brauche. Der Norweger hatte beim FC Chelsea in der Premier League das Führungstor erzielt, war aber ansonsten kaum ins Spiel eingebunden. "Ich kann einfach rumstehen und zuschauen", scherzte Haaland anschließend beim Sender Sky Sports auf die Frage, ob er mehr involviert sein müsste.

"Wenn man all die Verteidiger sieht, wie gut sie spielen, und auch die Mittelfeldspieler, dann sieht es so aus - und Pep Guardiola wird nicht mögen, dass ich das sage - als ob die mich gar nicht brauchen", sagte der Ex-Dortmunder, bevor er ernst wurde. "Nein, natürlich muss ich mehr involviert sein, das ist das, was Pep will. Aber in Spielen wie diesem, muss ich das mehr eingebunden sein? Das ist die Eine-Million-Dollar-Frage. Ich will mehr Assists haben und ein besserer Spieler werden."

06:58 Uhr

Ronny Borchers ist tot

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Ronny Borchers spielte auch für Deutschland.

Eintracht Frankfurt trauert um Klublegende Ronny Borchers. Der Offensivspieler starb am Sonntag, nur wenige Tage nach seinem 67. Geburtstag. Borchers, der von 1975 bis 1984 für die Hessen spielte, ist Teil der legendären Eintracht-Generation um Bernd Hölzenbein, Bruno Pezzey, Bernd Nickel, Karl-Heinz Körbel oder Bum-kun Cha, die 1980 im Finale des UEFA-Cups Borussia Mönchengladbach schlug (1:0) und im Jahr darauf in Berlin den DFB-Pokal gewann. Beim 3:1 gegen den 1. FC Kaiserslautern hatte Borchers das zwischenzeitliche 2:0 erzielt. Später spielte Borchers, der es aus der Jugend von Eintracht Frankfurt in den hochkarätigen Erstligakader geschafft hatte, auch für Arminia Bielefeld und Waldhof Mannheim in der Bundesliga.

Nach seiner aktiven Laufbahn trainierte der gebürtige Frankfurter unter anderem den FSV Frankfurt und Kickers Offenbach. Zuletzt war Borchers für Eintracht Frankfurt als Markenbotschafter tätig und spielte im Traditionsteam des Bundesligisten. Borchers spielte auch sechsmal für die deutsche Nationalmannschaft.

Erst im April war mit Bernd Hölzenbein ein Mannschaftskamerad Borchers' aus den großen Tagen Eintracht Frankfurts Anfang der 1980er-Jahre gestorben.

06:33 Uhr

"Beschäftige mich intensiv mit dem Thema": Ex-Bayern-Boss Kahn will Klubbesitzer werden

Rund 15 Monate nach seinem Aus als Vorstandsboss des deutschen Rekordmeisters Bayern München denkt Oliver Kahn an eine Rückkehr in den Profi-Fußball als Vereinsbesitzer. "Ich beschäftige mich intensiv mit dem Thema Klub-Investment. Wenn alles zusammenpasst, kann ich mir das sehr gut vorstellen", sagte der frühere Nationalmannschafts-Kapitän im Interview mit dem "Kicker".

"In den Fußball zu investieren ist etwas anderes als in einen Schraubenhersteller. Im Fußball geht es um Kultur, Identität und Gemeinschaft", erläuterte Kahn seine Ambitionen: "Als sehr unternehmerischer Mensch treibe ich gerne Dinge voran, die nicht unbedingt etwas mit dem Fußball zu tun haben müssen. Aber letztlich ist der Fußball meine DNA."

Für seine Zukunftspläne sind die Engagements früherer Weltklasse-Gegner Inspirationen. "Wenn ich sehe, dass Gerard Piquet gerade für seine 'Kings League' 60 Millionen Euro von Investoren eingesammelt hat, ist das bemerkenswert", nannte Kahn ein Beispiel und auch David Beckhams Einsatz als Boss des US-Teams Inter Miami mit Superstar Lionel Messi als mögliches Leitbild: "Sein Engagement zeigt, dass eine starke Verbindung von Investment- und Sportexpertise viele Vorteile für einen Klub bringen kann."