Montag, 10. Juni 2019Der Sport-Tag

Heute mit Max Raudszus & Till Erdenberger
21:47 Uhr

Kerber verliert Platz in Tennis-Weltrangliste, Struff klettert

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Das Erstrunden-Aus bei den French Open kostet Angelique Kerber einen Platz in der Weltrangliste.

(Foto: imago images / Paul Zimmer)

Wimbledonsiegerin Angelique Kerber ist nach ihrem Erstrunden-Aus bei den French Open in der Tennis-Weltrangliste um einen Platz abgerutscht und belegt nun Rang sechs. Das geht aus den am Montag veröffentlichten Ranglisten hervor. Auch Julia Görges verlor einen Platz und ist nun 19. Die Nummer eins im Damen-Tennis bleibt trotz ihres Achtelfinal-Scheiterns bei dem Grand-Slam-Turnier in Paris die Japanerin Naomi Osaka. Von Platz acht auf zwei kletterte French-Open-Siegerin Ashleigh Barty aus Australien.

Bei den Herren ist Alexander Zverev weiterhin Fünfter. Der 22 Jahre alte Hamburger war im Viertelfinale der French Open gegen Novak Djokovic ausgeschieden. Der Serbe führt das Ranking mit großem Vorsprung auf Roland-Garros-Sieger Rafael Nadal (Spanien/2.), Roger Federer (Schweiz/3.) und dem unterlegenen Finalisten Dominic Thiem (Österreich/4.) an. French-Open-Achtelfinalist Jan-Lennard Struff aus Warstein machte in der Weltrangliste sieben Plätze gut und steht als 38. erstmals in seiner Karriere unter den Top 40.

20:57 Uhr

Düsseldorf stellt sich bei Raman-Wechsel zu Konkurrent quer

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Nächste Saison doch nicht in Königsblau gekleidet? Benito Raman (r.) möchte wechseln, darf aber wohl nicht.

(Foto: www.imago-images.de)

Fortuna Düsseldorf hat einen Medienbericht über einen bereits fixen Wechsel seines Offensivspielers Benito Raman zum Bundesliga-Rivalen Schalke 04 dementiert. "Er hat bei uns einen laufenden Vertrag bis 2022 und spielt in unserer sportlichen Zukunft eine entscheidende Rolle. Wir haben nicht vor, ihn abzugeben", sagte Sportvorstand Lutz Pfannenstiel dem SID.

Raman, der beim Aufsteiger mit zehn Toren und vier Vorlagen auf sich aufmerksam gemacht hatte, will allerdings gehen. "Ich habe immer alles für Fortuna gegeben und möchte jetzt den nächsten Schritt bei einem anderen Verein machen. Ich fände es fair vom Klub, wenn man mich jetzt ziehen lassen würde", hatte er der "Bild" gesagt.

Der "Express" hatte berichtet, der Transfer des 24-Jährigen nach Gelsenkirchen für sieben bis zehn Millionen Euro Ablöse sei perfekt. Pfannenstiel erklärte hingegen, es gebe "keine Einigung mit einem anderen Verein".

20:16 Uhr

Steinhaus pfeift erstes Spiel bei WM in Frankreich

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Pfeift in Frankreich das zweite Gruppenspiel der Gastgeberinnen: Bibiana Steinhaus.

(Foto: imago images / MIS)

Bundesliga-Schiedsrichterin Bibiana Steinhaus kommt bei der Frauenfußball-Weltmeisterschaft in Frankreich morgen Abend zum ersten Mal zum Einsatz. Die 40-Jährige aus Langenhagen bei Hannover wird in Nizza um 21.00 Uhr das zweite Gruppenspiel der Gastgeberinnen gegen Norwegen leiten. Das teilte der Fußball-Weltverband Fifa mit. Als Assistentinnen an den Linien sind Katrin Rafalski und die Griechin Chrysoula Kourompylia angesetzt.

Als vierte Offizielle ist die deutsche Schiedsrichterin Riem Hussein vorgesehen, die am Sonntag die Partie zwischen Brasilien und Jamaika geleitet hatte. Als Video-Schiedsrichter wird Felix Zwayer Steinhaus assistieren.

19:42 Uhr

Törtchen verraten Wechsel: Wolfsburg holt wohl Brasilianer Otavio

Fußball-Bundesligist VfL Wolfsburg steht kurz vor einer Verpflichtung des brasilianischen Linksverteidigers Paulo Otavio vom Zweitliga-Absteiger FC Ingolstadt. Das berichten übereinstimmend mehrere Medien und dafür sprechen auch mehrere kleine Videos von einer Party in Brasilien, die die Freundin des 24-Jährigen im Internet gepostet hat. Darauf sind zahlreiche kleine Törtchen zu sehen, die mit dem Wappen des VfL verziert sind.

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Der neue Wolfsburger Trainer Oliver Glasner kennt Paulo Otavio noch aus gemeinsamen Zeiten beim Linzer ASK.

  • Der Brasilianer soll beim Europa-League-Teilnehmer den zum SC Freiburg gewechselten Gian-Luca Itter ersetzen.
17:24 Uhr

French-Open-Siegerin entdeckt falsche Gravur auf Pokal

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Ashleigh Barty freut sich - und schaut dann nochmal ganz genau hin.

(Foto: imago images / ZUMA Press)

Ashleigh Barty gewinnt mit 23 Jahren sensationell die French Open als erste Australierin seit der legendären Margaret Court im Jahr 1973 - oder nicht? Als Barty freudestrahlend ihre Trophäe in Paris begutachtet, entdeckt sie, dass dort in der Siegerinnen-Liste auch im Jahr 1976 das Nationalitätenkürzel "AUST" für Australien hinter der damaligen Titelträgerin Sue Barker vermerkt ist. Das Problem daran: Barker ist Britin.

  • Und, so stellt sich nun heraus, diese peinliche Verwechslung ist nicht der einzige Fehler, der per Gravur im "Coupe Suzanne Lenglen" verewigt ist. Wie der englische "Guardian" berichtet, ist auch der Name der nächsten Siegerin nach Barker falsch buchstabiert. Statt der korrekten Schreibweise "Mima Jausovec" steht dort "Jausevec".
  • Und auch die Trophäe des Frauen-Doppels weist einen Fehler auf. Dort ist sogar der Name der Trophäe selbst falsch geschrieben. Der Namensgeberin Simonne Mathieu fehlt auf der Plakette des nach ihr benannten Pokals ein "n" im Vornamen.

Die Organisatoren der French Open haben angekündigt, die Fehler korrigieren zu lassen.

16:48 Uhr

Zahlt Schalke 22 Millionen Euro für einen Absteiger?

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Ein Ex-Löwe auf der Insel: Christopher Schindler.

(Foto: imago/Sportimage)

Der FC Schalke 04 hat eine gelinde gesagt unbefriedigende Saison in der Fußball-Bundesliga hinter sich. Nun soll und muss - da sind sich wohl die meisten einig - sich in Gelsenkirchen einiges ändern. Der neue Trainer für die Neuaufstellung ist schon da. Und David Wagner hat einen Wunschzettel mitgebracht, wer für ihn auf dem Platz stehen soll. Für den Defensivbereich steht wohl Christopher Schindler ganz oben auf besagter Liste. Der 29-Jährige ist grade mit Wagners (nun Ex-) Klub Huddersfield Town aus der Premier League abgestiegen. Man könnte also meinen, der umworbene Ex-1860er könnte durch den Gang seines Arbeitgebers in die Zweitklassigkeit ein Schnäppchen werden. Doch weit gefehlt: Für Spieler auf der Insel gelten andere finanzielle Gesetze. Nach "Kicker"-Informationen beläuft sich die durch den Abstieg greifende Ausstiegsklausel auf satte 22,5 Millionen Euro.

Unter Wagner war Schindler nicht zuletzt beim sensationellen Aufstieg in die Premier League 2017 zum Helden geworden. Es ist nicht ausgeschlossen, dass sich beide Klubs nun trotz der Ausstiegsklausel auch auf einen niedrigeren Betrag einigen könnten. Billig dürfte Wagners Wunsch nach einem verlängerten Arm auf dem Platz die Königsblauen dennoch nicht zu stehen kommen.

Defensiven Verpflichtungs-Erfolg können die Schalker hingegen bei Jonjoe Kenny vermelden. S04 leiht den englischen U21-Nationalverteidiger für die kommende Saison vom Premier-League-Klub FC Everton aus. Der 22-Jährige wird mit den Engländern an der U21-EM in Italien und San Marino (16. bis 30. Juni) teilnehmen und entsprechend später ins Training einsteigen.

16:34 Uhr

Nächster Deutscher raus: Tennis-Underdog schlägt Kohlschreiber

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Philipp Kohlschreiber hatte schon bessere Arbeitstage.

(Foto: imago images / ActionPictures)

Davis-Cup-Spieler Philipp Kohlschreiber ist beim Rasen-Tennisturnier in Stuttgart überraschend schon zum Auftakt gescheitert. Gegen den Serben Miomir Kecmanovic verlor der favorisierte Augsburger 6:4, 5:7, 3:6. Nach 1:56 Stunden war das Turnier für den zweimaligen Stuttgart-Finalisten gegen den erst 19-jährigen Weltranglisten-83. Kecmanovic beendet.

Zuvor war auch Mischa Zverev bereits in der ersten Runde ausgeschieden. Deutschlands bester Tennisprofi Alexander Zverev nimmt zum ersten Mal seit 2015 an der mit 754.540 Euro dotierten Veranstaltung teil und hat dank eines Freiloses einen Platz unter den besten 16 sicher.

16:10 Uhr

Co-Trainer bangt weiter um Einsatz von DFB-Star

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(Foto: imago images / HMB-Media)

Hinter dem Einsatz der am Fuß verletzten Spielmacherin Dzsenifer Marozsan im zweiten WM-Gruppenspiel der deutschen Fußballerinnen am Mittwoch (18 Uhr/ARD, DAZN und im Liveticker bei n-tv.de) gegen Spanien steht weiter ein Fragezeichen. "Dzseni wird heute wieder in die Belastung gehen", sagte Assistenztrainer Patrik Grolimund auf der Pressekonferenz im DFB-Teamhotel in Lille, ohne weitere Details zur Diagnose oder Art der Belastung preiszugeben. Die 27-Jährige vom Champions-League-Sieger Olympique Lyon hatte beim Auftaktsieg gegen China (1:0) am Samstag einen Schlag auf den Fuß erlitten, trotzdem aber durchgespielt.

15:42 Uhr

Handball-Legende Kretzschmar verabschiedet sich

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Stefan Kretzschmar hört als Aufsichtsrat beim sächsischen Handball-Bundesligisten SC DHfK Leipzig auf. Das teilte der 46 Jahre alte ehemalige Nationalspieler am Montag via Facebook mit. "Nach nunmehr 10 Jahren werde ich diesen Sommer meine Tätigkeit beim SC DHfK Leipzig beenden. Wir haben mit vereinten Kräften einen etablierten, ernstzunehmenden Bundesligaverein aus der 5. Liga in den vergangenen Jahren aufgebaut", schrieb Kretzschmar. "Mit den handelnden Personen, den diesjährigen Neuverpflichtungen, dem daraus resultierenden besten Leipziger Kader jemals & euch Fans im Rücken, sieht die Zukunft rosig aus." Er selbst werde nun wohl erstmal eine Pause machen und sich dann vielleicht einer neuen Herausforderung widmen, schrieb der 218-malige Nationalspieler.

15:05 Uhr

Bei Einreise drangsaliert? Türken vor EM-Quali sauer auf Island

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Nach dem Sieg gegen Weltmeister Frankreich war die Stimmung bei den Türken prächtig. Nun gibt es schon vor dem nächsten Spiel Zoff.

(Foto: imago images / Depo Photos)

Mit großer Verärgerung hat die Türkei auf Verzögerungen bei der Einreise ihrer Fußball-Nationalmannschaft zum EM-Qualifikationsspiel auf Island reagiert. Sprecher Ibrahim Kalin bezeichnete für Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan die ungewohnten Verzögerungen bei der Pass- und Gepäckkontrolle auf dem Flughafen in Reykjavik als "Mangel an Respekt" und "inakzeptabel", das türkische Außenministerium sandte eine diplomatische Protestnote an die Nordeuropäer, und der Verband beklagte "eine Abweichung von diplomatischen Gepflogenheiten und sportlichem Verhalten".

  • Nach der Landung in Reykjavik zog sich die Abfertigung des türkischen Trosses zwei Tage vor dem Duell mit den Gastgebern über Stunden hin.
  • Spieler aus dem Team von Nationaltrainer Senol Günes berichteten in Sozialen Medien und türkischen Zeitungen über intensive Sicherheitschecks bei der Personenüberprüfung und penible Durchsuchungen ihres Gepäcks.
14:23 Uhr

Rosberg pro Vettel-Strafe: "Schwäche, anderen Schuld zu geben"

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Nico Rosberg (l.) trat einst selbst im Mercedes gegen Sebastian Vettel im Ferrari an.

(Foto: imago/HochZwei)

Der frühere Formel-1-Weltmeister Nico Rosberg hat sich in der Diskussion um die Fünf-Sekunden-Strafe gegen Sebastian Vettel beim Großen Preis von Kanada deutlich gegen seinen Landsmann positioniert. "Die Strafe ist in Ordnung und hundertprozentig verdient", sagte Rosberg in seinem Podcast: "Es gibt eine Regel, dass man nach einem Ausrutscher sicher auf die Strecke zurückkehren muss, und das hat Vettel nicht getan."

Den Fehler müsse der Ferrari-Frontmann, der unter einem "ganz enormen Druck" stehe, deshalb ausschließlich bei sich selbst suchen. "Aber es ist eine Schwäche von Vettel, dass er sich selbst nie in Frage stellt und immer anderen die Schuld gibt", sagte Rosberg, der dennoch mehrfach betonte, dass Vettel ein "hervorragender Fahrer" sei: "Ich würde ihn auch gerne gewinnen sehen." In Montreal musste Vettel den sicher geglaubten Sieg wegen der Zeitstrafe seinem großen Widersacher Lewis Hamilton im Mercedes überlassen. Ferraris angekündigter Einspruch hat allerdings wenig Aussicht auf Erfolg.

13:55 Uhr

Video: So dominierte sich Nadal zum historischen Dutzend

 

12:50 Uhr

Ronaldo verkündet schlechte Nachrichten - für die anderen

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(Foto: imago images / Xinhua)

Schlechte Nachrichten für die Verteidiger dieser Welt: "Es wird einen Tag geben, an dem ich nicht mehr zur Seleção komme. Aber bis zu diesem Tag fehlen noch viele, viele Jahre", verkündete Fußball-Superstar Cristiano Ronaldo gestern nach dem Gewinn der Nations League. Bei allen Titeln, die er schon gewonnen hat, fehlt eigentlich nur noch einer: der goldene WM-Pokal. Nach dem Achtelfinal-Aus bei der WM in Russland hatten viele vermutet, dass der Ausnahme-Athlet damit seine letzte Chance vertan hätte.

Doch nach dem Titelgewinn in seiner portugiesischen Heimat klang Ronaldo eher so, als würde er sogar noch die Weltmeisterschaft 2022 in Katar anpeilen. Er wäre dann 37 Jahre alt. "Diese Mannschaft hat großes Potenzial, um sich weiter zu entwickeln. Und ich bin mir sicher, dass Portugal in der Zukunft weitere wichtige Trophäen gewinnen wird", meinte Ronaldo.

12:28 Uhr

Tennisprofi Mischa Zverev kassiert nächste Klatsche

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(Foto: imago images / Sportfoto Rudel)

Die Niederlagen-Serie von Mischa Zverev hat sich auch beim Rasen-Tennisturnier in Stuttgart fortgesetzt. Der ältere Bruder von Alexander Zverev unterlag in der ersten Runde dem Franzosen Jo-Wilfried Tsonga glatt 3:6, 0:6 und blieb dabei in nur 56 Minuten ab Mitte des ersten Satzes chancenlos. Der 31-jährige Hamburger hat erst ein Einzel in diesem Jahr gewonnen und ist in der Weltrangliste auf Position 114 abgerutscht. Für das mit 754.540 Euro dotierte Turnier hatte der Halbfinalist von 2017 eine Wildcard erhalten. Auch Alexander Zverev hatte sich kurzfristig dafür entschieden, in Stuttgart anzutreten.

11:34 Uhr

De Ligt kann über Ronaldos Bitte nur lachen

Matthijs de Ligt spielt sich mit seinen 19 jungen Jahren auf die Transfer-Wunschzettel so ziemlich aller europäischer Top-Klubs. In das Werben um das defensive Supertalent hat sich nun offenbar Cristiano Ronaldo höchstpersönlich eingeschaltet. Fernsehbilder dokumentieren eine kurze Begegnung beider Spieler auf dem Rasen nach dem Aufeinandertreffen ihrer Nationalmannschaften im Finale der Nations League. Ronaldo redet auf de Ligt ein, der lacht und geht.

Anschließend verriet er dem Sender "NOS", der Portugiese habe versucht, ihn zu überzeugen, sich für einen Wechsel zu Ronaldos Arbeitgeber Juventus Turin zu entscheiden: "Ich war geschockt von der Bitte, darum habe ich auch gelacht. Ich habe es erst gar nicht richtig verstanden."

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11:16 Uhr

NHL-Finalserie bekommt ein echtes Endspiel

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Die Boston Bruins haben in der Finalserie der nordamerikanischen Eishockey-Profiliga NHL den ersten Matchball der St. Louis Blues abgewehrt und ein Entscheidungsspiel erzwungen. Durch einen deutlichen 5:1-Erfolg bei den Blues glich Boston in der "Best of seven"-Serie zum 3:3 aus. Im siebten und entscheidenden Duell um den Stanley-Cup haben die Bruins am Mittwoch Heimvorteil.

Brad Marchand brachte die Bruins nach neun Minuten in Führung. Nachdem die Gastgeber fünfmal ein Überzahlspiel nicht zum Ausgleich nutzen konnten, sorgten Brandon Carlo und Karson Kuhlman zu Beginn des Schlussdrittels für die Vorentscheidung zugunsten des sechsmaligen NHL-Champions. Zwar verkürzten die Blues noch durch Ryan O'Reilly, doch danach beseitigten David Pastrnak und Zdeno Chara alle Zweifel an Bostons Erfolg.

10:07 Uhr

Vettel zetert, Gnabry plaudert, Gummersbach weint - das gibt's

Einen wunderschönen Pfingstmontag, liebe Leserinnen und Leser, herzlich willkommen zum Sport-Tag am Morgen danach.

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Hatte schon mal bessere Laune: Sebastian Vettel (links - auf dem Podium des Zweitplatzierten)

(Foto: imago images / Laci Perenyi)

Der gestrige Tag war so voll mit spannenden Finals und Entscheidungen, dass die uns auch heute noch ein Weilchen begleiten. Allen voran natürlich die Frage: Was war da bei Sebastian Vettel los und wie geht es jetzt weiter? Das erste Rennen in dieser Formel-1-Saison auf der Strecke gewonnen, per Zeitstrafe am grünen Tisch den Sieg verloren und nun doch auf dem Weg zum Kanada-GP-Gewinner? Der Heppenheimer jedenfalls ist mächtig sauer – und Ferrari hat den Einspruch bereits angekündigt. Das Rennen geht also in die nächste Runde.

Deutschland hat außerdem einen neuen, alten Handball-Meister. Die SG Flensburg-Handewitt hat ihren Titel im Fernduell verteidigt. Auf ihre Meisterschaft nach sagenhafter Durchmarsch-Saison blicken wir später. Mit einem weinenden Auge schauen wir in diesem Zusammenhang auch auf den erstmals aus der Handball-Bundesliga abgestiegenen Traditionsklub VfL Gummersbach.

Die Fußball-Nationalmannschaften der Männer und der Frauen bereiten sich geflissentlich auf ihre heranrollenden Aufgaben vor. Dazu berichten zur Mittagszeit um 12.30 Uhr zunächst Serge Gnabry und Markus Sorg stellvertretend für die Männer vor dem Spiel gegen Estland am morgigen Dienstag (20.45 Uhr im Liveticker bei n-tv.de), anschließend stimmen die Frauen in Frankreich um 13.30 Uhr auf das Spanien-Spiel am Mittwoch ein.

  • Und sonst so? Nach dem Tennis ist vor dem Tennis. Gestern noch steigt das Finale der French Open in Paris, heute sind wir schon wieder in Stuttgart. Beim ATP-Turnier sind heute unter anderem die Deutschen Mischa Zverev, Philipp Kohlschreiber und Jan-Lennard Struff im Einsatz.

Und damit wollen wir erstmal loslegen. Anpfiff zum Sport-Tag am Pfingstmontag.

09:17 Uhr

Nach tränenreichem Bayern-Abschied: Rafinha hat neuen Klub

Der langjährige Bundesliga-Profi Rafinha heuert nach seinem Abschied vom deutschen Double-Gewinner Bayern München in seiner Heimat Brasilien beim Fußball-Traditionsklub Flamengo Rio de Janeiro an. Der 33-Jährige unterzeichnet nach Angaben von Flamengos Vizepräsident Marcos Braz beim derzeitigen Tabellenfünften einen Vertrag bis 2021.

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In der Bundesliga bestritt Rafinha zunächst zwischen 2005 und 2010 für Schalke 04 insgesamt 197 Pflichtspiele. Nach einem Kurz-Gastspiel beim italienischen Erstligisten FC Genua lief der Defensivspieler 260 Mal für München auf und feierte mit den Bayern 2013 die Triumphe in der Champions League und bei der Klub-WM sowie sieben Meisterschaften und vier Pokalsiege. Sein am Monatsende auslaufender Vertrag in München wurde nicht verlängert.

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08:45 Uhr

Räuber schießen Baseball-Star Ortiz bei Überfall an

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David Ortiz führte die Boston Red Sox 2004 zu ihrer ersten Meisterschaft seit 86 Jahren.

(Foto: picture alliance / dpa)

Der dreimalige Gewinner der US-Baseballmeisterschaft David Ortiz ist in der Dominikanischen Republik angeschossen worden. Vater Leo Ortiz sagte dem US-Sender ESPN, sein Sohn sei verletzt in ein Krankenhaus gebracht worden. Nach Angaben des dominikanischen Nachrichtensenders CDN 37 wurde ein Verdächtiger festgenommen und Ortiz in ein Krankenhaus in die nahe gelegene Hauptstadt Santo Domingo gebracht.

  • Ortiz' ehemaliges Team, die Boston Red Sox, erklärte auf seiner Website, der 43-Jährige sei bei einem versuchten Raubüberfall verletzt worden.
  • Der gebürtige Dominikaner mit dem Spitznamen "Big Papi" spielte 20 Jahre in der obersten Spielklasse Major League Baseball und verhalf den Red Sox im Jahr 2004 zu ihrer ersten Meisterschaft seit 86 Jahren. Mit Boston gewann er die sogenannte World Series erneut in den Jahren 2007 und 2013. Vor drei Jahren beendete er seine Karriere.