Der Sport-Tag
26. August 2026
21:17 Uhr

Mit Schmunzeln: Rolfes wiegelt bei Transfer noch ab

Bayer Leverkusens Sportgeschäftsführer Simon Rolfes hat eine mögliche Rückkehr von Flügelspieler Moussa Diaby nicht dementiert, aber noch keinen Vollzug des Transfers gemeldet. "Noch ist er nicht da", sagte Leverkusens Geschäftsführer Sport beim "Rheinischen Fußballgipfel" der "Rheinischen Post" mit einem Schmunzeln zu den Berichten. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge hat Bayer Leverkusen eine Transfereinigung mit Diabys saudi-arabischen Klub Al-Ittihad FC erzielt.

Diaby hatte zwischen 2019 und 2023 bereits für vier Jahre bei der Werkself gespielt. Die Leverkusener verpflichteten den Franzosen damals im Alter von 20 Jahren von Paris Saint-Germain. "Man muss vorher schon gut abklären, welche Erwartungshaltung es auch an den Spieler gibt", sagte Rolfes. "Er ist damals mit 20 Jahren zu uns gekommen, jetzt ist er 27 Jahre alt und ein anderer Spieler. Der hat auch eine andere Wirkung in der Kabine als mit 20."

20:34 Uhr

Ex-England-Star wegen Unfall mit Lamborghini angeklagt

Der frühere englische Fußball-Nationalspieler Raheem Sterling ist nach einem Unfall mit seinem Lamborghini wegen gefährlichen Fahrens und des Besitzes von Lachgas angeklagt worden. Zudem soll er die Abgabe einer Probe zum Test auf Drogenkonsum verweigert haben. Sterling werde am 15. September vor einem Gericht in Basingstoke erwartet, berichtete die britische Nachrichtenagentur PA.

Der 31-Jährige war am 28. Mai mit seinem Wagen ohne Fremdbeteiligung gegen eine Leitplanke geprallt und anschließend wegen des Verdachts auf Fahren unter Drogeneinfluss vorübergehend festgenommen worden. Verletzt wurde bei dem Vorfall laut Polizei niemand. Eine Quelle aus dem Umfeld von Sterling erklärte damals, der Fußballer habe "extrem schwierige Jahre" hinter sich und sich zuletzt "wertlos" und "vergessen" gefühlt. Sterling war bis Januar beim FC Chelsea unter Vertrag gewesen, hatte dort aber nicht gespielt und zuletzt auch nicht mehr mit der Profi-Mannschaft trainiert. Inzwischen ist er vereinslos.

19:57 Uhr

Wolfsburg schon mit halbem Bein in der Champions League

Die Fußballerinnen des VfL Wolfsburg haben einen großen Schritt in Richtung Ligaphase der Champions League gemacht. Im Hinspiel der Qualifikation für die Königsklasse siegte die Mannschaft von Trainer Stephan Lerch nach einem kontrollierten Auftritt vor heimischer Kulisse mit 2:0 (1:0) gegen den italienischen Vizemeister Inter Mailand. Die Wölfinnen zeigten sich von Beginn an spielbestimmend, leisten sich jedoch auch immer wieder kleine Nachlässigkeiten. Erst kurz vor der Pause erlöste Bundesliga-Rückkehrerin Lara Prasnikar, die zuvor unter anderem in Frankfurt aktiv war, die Gastgeberinnen mit ihrem wuchtigen Premierentreffer (42.).

Wenige Minuten nach Wiederanpfiff sah Chiara Robustellini nach einer Tätlichkeit die Rote Karte (49.), in Überzahl dominierte der VfL nach Belieben. Camilla Küver erhöhte gleich im Anschluss per Kopf (52.), in Folge ließ Wolfsburg jedoch auch einige hochkarätige Chancen ungenutzt. Am kommenden Mittwoch fällt die Entscheidung in Italien (ab 18.30 Uhr). Seit der ersten Königsklassen-Teilnahme 2012 hat Wolfsburg die Gruppenphase nur ein einziges Mal verpasst, in der Saison 2023/24 scheiterte die Mannschaft in der Qualifikationsphase.

19:32 Uhr

EM-Etappenerfolg für die Volleyballerinnen

Die deutschen Volleyballerinnen haben das Achtelfinalticket bei der Europameisterschaft sicher. Weil Slowenien gegen Lettland 3:2 gewann und so nur zwei Punkte holte, kann das deutsche Team nicht mehr von einem der ersten vier Plätze in Gruppe A verdrängt werden.

Am Abend trifft die Auswahl des Deutschen Volleyball-Verbandes auf Gastgeber und Titelverteidiger Türkei. Im letzten Gruppenspiel treffen die deutschen Frauen dann am Donnerstag (15.00 Uhr deutsche Zeit) auf Mitfavorit Polen. Um sich eine noch bessere Ausgangsposition für die K.-o.-Runde zu verschaffen, müssen die Deutschen wahrscheinlich eines der beiden Spiele gewinnen.

19:03 Uhr

FIFA frohlockt wegen Boykott-Ende der UEFA

Die Verbände der Europäischen Fußball-Union UEFA werden ihre Boykott-Drohung wegen der inzwischen gescheiterten Investorenpläne von FIFA-Präsident Gianni Infantino zurückziehen. Damit kann die in wenigen Tagen beginnende WM der U20-Juniorinnen in Polen mit den Teams aus Europa stattfinden. Die FIFA teilte in einem Statement mit: "Die FIFA freut sich, dass alle qualifizierten Mannschaften an der bevorstehenden FIFA U-20-Frauen-Weltmeisterschaft teilnehmen werden. Die FIFA ist fest davon überzeugt, dass Fußball die Kraft hat, Menschen zu vereinen – selbst unter schwierigen Umständen – und freut sich darauf, alle Mannschaften und Spielerinnen in Polen willkommen zu heißen."

Weiter hieß es: "Wir setzen uns weiterhin dafür ein, Wege zu finden, um die weltweite Entwicklung des Fußballs durch unsere Wettbewerbe, das FIFA-Forward-Programm und unsere verschiedenen anderen Initiativen weiter zu fördern, und stehen dabei in engem Dialog mit den einzelnen Konföderationen und Interessengruppen."

18:28 Uhr

Warnung vor Frist: Was wird aus Giganten-Boxkampf?

Boxpromoter Frank Warren hat vor der Frist für den Boxkampf der Giganten Tyson Fury und Anthony Joshua gewarnt. Er hoffe, dass es bis Ende nächster Woche eine Bestätigung für Datum und Austragungsort gibt, sagte er laut ESPN. Sein Klient Fury sei bereit, überall zu kämpfen. Joshua dagegen hatte zunächst einen Vertrag unterzeichnet, der Großbritannien als Austragungsort voraussetzt. Doch Netflix und die saudi-arabische Promotionsfirma SELA wollen den Kampf offenbar lieber in die USA verlegen.

Als Termin wurde der 20. November im Madison Square Garden in New York vorgeschlagen, heißt es dem Bericht zufolge. Warren wird langsam ungeduldig: "Es wurde noch nichts unterzeichnet. Alle reden und reden, anstatt sich an die Arbeit zu machen und die Sache unter Dach und Fach zu bringen." Warren warnte zudem davor, dass es wohl eine Frist für die Verkündung gebe.

18:00 Uhr

Zu schnell für den Rest: Brennan gewinnt Vuelta-Sprint

Das britische Top-Talent Matthew Brennan hat auch den zweiten Sprint der Spanien-Rundfahrt gewonnen. Der 21 Jahre alte Radprofi siegte auf der fünften Etappe nach 173,3 Kilometern zwischen Falset und Roquetes vor dem Belgier Jordi Meeus vom deutschen Team Red Bull und dem Italiener Vincenzo Albanese. Brennan hatte bereits die zweite Etappe für sich entschieden.

In der Gesamtwertung gab es an der Spitze keine Verschiebungen. Top-Favorit Tadej Pogacar liegt weiterhin 3:21 Minuten vor seinem Landsmann und viermaligen Vuelta-Sieger Primoz Roglic. Marco Brenner ist auf Platz 15 bester Deutscher. Der Rückstand des früheren deutschen Meisters auf Pogacar beträgt über sechs Minuten.

Der Donnerstag ist wieder etwas für die Kletterer, womöglich hat eine Fluchtgruppe gute Chancen. Das härteste Hindernis auf den 177,4 Kilometern zwischen Alcossebre und Castelló wartet in der Schlussphase der Etappe. Rund 20 Kilometer vor dem Ziel wird der Puerto El Bartolo überquert, ein 9,4 Kilometer langer Anstieg mit durchschnittlich sieben Prozent Steigung. Der obere Teil beinhaltet zudem einen Schotterabschnitt.

17:42 Uhr

Williams-Schwestern geben auf Riesen-Bühne ihr Doppel-Comeback

Die Tennis-Legenden Serena und Venus Williams treten erstmals seit vier Jahren wieder als Doppel zu einem Grand-Slam-Turnier an. Nach ihrem Erstrunden-Aus zuletzt in Cincinnati erhielten die Williams-Schwestern, 46 (Venus) bzw. 44 Jahre alt, auch eine Wildcard für die US Open in Flushing Meadows. Das gaben die Veranstalter bekannt.

Serena war am Dienstagabend im Mixed-Doppel bereits mit dem Spanier Carlos Alcaraz im Viertelfinale gescheitert, Venus Williams wird die Einzelkonkurrenz ebenfalls mit einer Wildcard spielen. Serena tritt im Einzel nicht an. Serena und Venus Williams zählen zu den erfolgreichsten Doppeln der Tennis-Geschichte. Gemeinsam gewannen die Amerikanerinnen 14 Grand-Slam-Titel im Doppel sowie drei olympische Goldmedaillen. Ihr geplantes Grand-Slam-Comeback in Wimbledon als Schwestern-Doppel war im Juli geplatzt: Serena Williams erlitt in ihrem Erstrunden-Einzel eine Knieverletzung und war nicht mehr spielfähig. Die US Open beginnen am Sonntag.

17:28 Uhr

"Legende", "krasser Leader": Trainer und Mitspieler huldigen Voigtmann

Nach dem Rücktritt von Johannes Voigtmann aus der Nationalmannschaft hat Bundestrainer Àlex Mumbrú den Hut vor dem Welt- und Europameister gezogen. "Er ist eine Legende, war ein super wichtiger Spieler für uns. Nicht nur auf dem Parkett, nicht nur neben dem Parkett", sagte der Spanier vor dem morgigen WM-Qualifikationsspiel gegen die Niederlande (20 Uhr/MagentaTV) in Köln. Voigtmann hatte Anfang der Woche bekannt gegeben, dass für ihn nach 128 Einsätzen Schluss ist.

Der gebürtige Eisenacher wird im Rahmen des anstehenden Länderspiels verabschiedet. "Wir werden für eine besondere Atmosphäre sorgen", versprach Mumbrú. Denn Voigtmann sei "einer der Jungs, die für die erfolgreichsten Jahre im Nationalteam gesorgt haben. Eine sehr gute Person, ein sehr guter Spieler." Auch Johannes Thiemann, der an Voigtmanns Seite 2022 EM-Bronze, 2023 WM- und 2025 EM-Gold geholt hatte, würdigte seinen langjährigen Teamkollegen. "Es ist natürlich schade. Weil Jo einfach ein unglaublich guter Basketballer ist", sagte Thiemann, Voigtmann sei "ein krasser Typ, krasser Mensch, krasser Leader, der eine unglaubliche Lücke im Team hinterlassen wird. Natürlich respektieren wir alle die Entscheidung." Thiemann, für den der Rückzug "ein bisschen abzusehen" war, spielt weiter mit Voigtmann zusammen - nun aber beim FC Bayern.

16:45 Uhr

Atubolu hat sich verzockt - und bleibt, um doch zu gehen

Der einstige Stammtorhüter Noah Atubolu hat offenbar seinen Vertrag beim Fußball-Bundesligisten SC Freiburg verlängert - und so die Tür für ein mögliches Leihgeschäft geöffnet. Wie der "Kicker" berichtet, weitete der seit Monaten wechselwillige Keeper sein bis 2027 laufendes Arbeitspapier um ein Jahr aus. Damit soll aus Freiburger Sicht ein ablösefreier Abgang im kommenden Sommer verhindert und zugleich wohl die Tür für Ligakonkurrent Eintracht Frankfurt geöffnet werden.

Die Hessen gelten mittlerweile als Favorit auf eine Verpflichtung von Atubolu, der ursprünglich in die Premier League wechseln wollte. Da Frankfurt derzeit wohl die Ablöse für einen Kauf nicht stemmen kann, könnte es nun zu einem Szenario mit Leihe und Kaufpflicht oder -option für nächstes Jahr kommen. "Was ich bestätigen kann, ist, dass das ein Modell sein kann für eine zukünftige Lösung", sagte Trainer Julian Schuster vor dem morgigen Playoff-Rückspiel in der Conference League gegen den FC Motherwell (18.45 Uhr/SWR und im ntv.de-Liveticker).

15:59 Uhr

Italien versagt Infantino die Unterstützung

Im wachsenden Widerstand gegen den massiv unter Druck geratenen FIFA-Chef Gianni Infantino zieht auch Italiens Fußballverband FIGC seine Unterstützung für eine Wiederwahl des Schweizers zurück. Der Verband werde bei der nächsten Wahl im März 2027 nicht mehr für Infantino stimmen, hieß es in einer Mitteilung. Hintergrund sind seine umstrittenen Investorenpläne. Italiens Fußballverband erklärte, mit seiner getroffenen Entscheidung seine Position in der Angelegenheit "klar und transparent" zum Ausdruck bringen zu wollen.

Verbandspräsident Giovanni Malagò sagte: "Wir werden weiterhin an der Seite der UEFA und der anderen europäischen Verbände daran arbeiten, eine Vorstellung von Fußball zu fördern, die auf Leistung, Solidarität, Nachhaltigkeit und der zentralen Bedeutung der Fans beruht." FIGC vertrete einen Fußball, der wächst, sich weiterentwickelt und seine grundlegenden Prinzipien verteidigt.

15:15 Uhr

War schon zurückgetreten: Olympia-Star will sich "neu finden"

Die amerikanische Eislauf-Olympiasiegerin Alysa Liu hat für die kommende Saison eine Auszeit angekündigt. Sie wolle zurückkehren, schrieb sie bei Instagram, müsse sich jedoch Zeit nehmen, um sich "neu zu finden". Die 21-Jährige schrieb: "Ich möchte mich immer wieder auf neue Weise herausfordern, damit sich meine Kunstfertigkeit und mein Eiskunstlauf weiterentwickeln können. Es ist mir wichtig, dass mein Sport mein persönliches Wachstum widerspiegelt. Ich werde mir die Zeit nehmen, mich neu zu orientieren, Dinge zu verfeinern und so weiter."

Bei den Winterspielen in Mailand hatte sie Gold gewonnen und war damit die erste US-Eiskunstläuferin seit 24 Jahren, der das gelang. Eigentlich war Liu aufgrund großen Drucks und verlorenem Spaß bereits 2022 zurückgetreten - hatte dann aber ihr Comeback gegeben. Diesmal schrieb sie: "Also keine Sorge, ich komme wieder!"

14:44 Uhr

Deutscher Dominator meistert souverän erste WM-Hürde

Ruder-Olympiasieger Oliver Zeidler hat die erste Hürde auf dem Weg zum anvisierten WM-Titel locker gemeistert. Der dreimalige Titelträger im Einer gewann seinen Vorlauf auf der Bosbaan in Amsterdam und erreichte ohne Probleme das Viertelfinale. Am Freitag steht die nächste Runde an, am Samstag folgt das Halbfinale, ehe am Sonntag die Medaillen vergeben werden. In diesem Jahr ist Zeidler noch unbesiegt, Anfang August gewann er in überlegener Manier zum vierten Mal Gold bei den Europameisterschaften. Zeidlers großes Ziel sind die Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles, bei denen er nach Paris sein zweites Gold holen will.

Im vergangenen Jahr hatte sich Zeidler auf sein Studium in Lausanne konzentriert und trotz stark reduzierten Trainings bei der WM in Shanghai den zweiten Platz hinter dem Griechen Stefanos Ntouskos belegt. Nun wolle er sich seinen "Weltmeistertitel zurückholen und zum vierten Mal Weltmeister werden. Das wäre schon eine Riesensache", sagte Zeidler vor dem Start. Mit einem weiteren Erfolg könnte er sich deutschen Vorbildern wie Peter-Michael Kolbe und Thomas Lange nähern. Beide wurden je fünfmal Weltmeister.

13:55 Uhr

Hoeneß bestätigt: Undav ist der neue VfB-Kapitän

Nun ist es amtlich: Publikumsliebling Deniz Undav führt den VfB Stuttgart als Kapitän in die neue Bundesliga-Saison. Der Fußball-Nationalspieler und bisherige Stellvertreter rückt für Atakan Karazor auf, der seinen Stammplatz verloren hat. Das bestätigte Trainer Sebastian Hoeneß vor dem Auftakt am Freitag (20.30 Uhr/Sky) beim FC Bayern. 

"Deniz ist ein Spieler, der sehr häufig auf dem Platz steht und als verlängerter Arm agieren kann. Über sein Standing in der Mannschaft, der Stadt und der Region braucht man nicht sprechen. Er steht für den Erfolg und den Aufschwung des VfB", sagte Hoeneß am Mittwoch.

Undav trug die Spielführerbinde zuletzt bereits im Erstrundenspiel des DFB-Pokals bei Drittligist Hansa Rostock (4:0) und zuvor hin und wieder als Vertreter von Karazor, der das Amt zwei Jahre lang inne hatte. "Ata war ein absolut würdiger VfB-Kapitän. Er wird immer in Erinnerung bleiben als derjenige, der den Pokal in die Luft gestreckt hat", sagte Hoeneß über den Anführer beim Pokalsieg 2025.

Undav hatte seinen Vertrag beim VfB erst in diesem Sommer bis 2029 verlängert. Bei der WM war der 30-Jährige als Super-Joker teils einer der wenigen Lichtblicke in der abermals früh gescheiterten deutschen Nationalmannschaft.

12:58 Uhr

Sportartikelhersteller präsentiert die neuen Champions-League-Bälle

Der Sportartikelhersteller Adidas hat am Mittwoch die offiziellen Spielbälle für die Champions-League-Ligaphase der Frauen und Männer vorgestellt. Beide unterscheiden sich optisch deutlich und sollen symbolische Bedeutung haben. "Die eigenständigen Designs verkörpern Einsatz, Leidenschaft und Teamgeist als zentrale Erfolgsfaktoren auf Europas größter Klubfußballbühne", hieß es in einer Pressemitteilung von Adidas. Wie bereits mehrfach in der Vergangenheit praktiziert, wird es für die K.o.-Runde wohl neue Bälle geben.

Das Design des Männerballs greife "die Atmosphäre nebelverhangener Trainingseinheiten in einem Spiel aus Licht und Farben auf". Der Frauenball "würdigt den Aufschwung des Frauenfußballs. Der ikonische Ring aus elf Sternen steht dabei für Zusammenhalt und gemeinsamen Ehrgeiz."

Am Donnerstag (18.00 Uhr/Sky) wird im Grimaldi Forum von Monaco die Vorrunde der Champions League der Männer ausgelost. Der erste Spieltag der Ligaphase beginnt am 8. September, die Vorrunde wird am 27. Januar 2027 abgeschlossen. Das Finale findet am 5. Juni 2027 in Madrid statt. Bayern München, Borussia Dortmund, RB Leipzig und der VfB Stuttgart sind die deutschen Vertreter.

11:43 Uhr

Europäische Topligen stellen sich geschlossen gegen Infantino

Die europäischen Topligen inklusive der Fußball-Bundesliga stellen sich im Machtkampf beim Weltverband FIFA offenbar geschlossen gegen Präsident Gianni Infantino. Nach Angaben des Chefs der European Leagues, Claudius Schäfer, sind alle 53 Mitgliedsligen aus 34 Ländern - darunter die "Großen Fünf" aus Deutschland, England, Spanien, Italien und Frankreich - "voll auf einer Linie".

Laut Schäfer hat sein Schweizer Landsmann Infantino "keine Zukunft" bei der FIFA. "Wir sind äußerst besorgt über seine Führung. Wir stellen seine Eignung infrage, weiterhin Präsident zu sein", sagte Schäfer bei The Athletic: "Hier in der Schweiz haben wir einen genauen Blick auf die FIFA, und es scheint, dass der Einfluss des Präsidenten von Jahr zu Jahr gewachsen ist. Wichtige Entscheidungen werden getroffen, ohne sinnvolle Rücksprache mit den Beteiligten, die davon betroffen sein werden."

Schäfer zeigte sich mit Blick auf einen aussichtsreichen Gegenkandidaten zuversichtlich. Nach der Wahl müssten "die Rolle und die Aufgaben des FIFA-Präsidenten neu definiert werden", äußerte der Chef der Schweizer Liga: "Wir wollen nie wieder einen Präsidenten, der so mächtig ist wie dieser." 

11:00 Uhr

Ex-Weltmeister vor Absprung bei Bayer Leverkusen

Der argentinische Ex-Weltmeister Exequiel Palacios steht offenbar vor dem Abschied beim Fußball-Bundesligisten Bayer Leverkusen. Nach Informationen von Sky soll der Mittelfeldspieler zum englischen Aufsteiger Ipswich Town wechseln. Beide Klubs sollen sich mündlich auf einen Wechsel geeinigt haben. Im Gespräch ist eine Ablösesumme von 25 Millionen Euro zuzüglich weiterer Bonuszahlungen.

Palacios kam 2020 von River Plate Buenos Aires zur Werkself und holte mit dem Club 2024 unter Trainer Xabi Alonso das Double. Insgesamt bestritt der 27-Jährige 126 Bundesligaspiele und erzielte elf Tore. Mit Argentinien wurde er 2022 Weltmeister. Auch bei der WM 2026 stand Palacios im Kader der Südamerikaner, die das Endspiel gegen Spanien verloren.

Neben Palacios könnte noch ein weiterer Spieler Bayer verlassen. Der niederländische U21-Nationalspieler Ernest Poku soll vor einem Wechsel zu Besiktas Istanbul stehen. Wie der "Kicker" berichtet, ist zunächst eine Leihe mit anschließender Kaufpflicht im Gespräch, was Bayer im nächsten Sommer eine Ablöse von bis zu 25 Millionen Euro einbringen könnte. Poku kam erst im vergangenen Jahr von AZ Alkmaar an den Rhein.

10:23 Uhr

Erneute Vaterfreuden bei Marco Reus

Der frühere deutsche Fußball-Nationalspieler Marco Reus ist zum dritten Mal Vater geworden. Der Ex-Dortmunder und seine Ehefrau Scarlett Gartmann-Reus begrüßten den Nachwuchs mit Bildern auf ihren Instagram-Accounts. "Welcome Baby", schrieb Gartmann auf ihrer Seite und veröffentlichte dazu ein Baby-Bild, das auch Reus teilte.

Im März hatte es einen Schreckmoment für die werdende Mutter gegeben, als sie während ihrer Schwangerschaft bei einem Reitunfall vom Pferd abgeworfen wurde. Nach eigenen Angaben kam die in Hagen geborene Deutsche aber mit leichten Blessuren davon.

Gartmann und Reus sind seit 2019 verheiratet und leben aktuell in den USA. Reus wechselte nach 15 Jahren in der Fußball-Bundesliga bei Borussia Mönchengladbach und Borussia Dortmund 2024 in die US-Profiliga zu Los Angeles Galaxy. Für die deutsche Nationalmannschaft absolvierte er 48 Spiele.

09:42 Uhr

Watzke demütig: "Bayern ist haushoher Favorit"

BVB-Präsident Hans-Joachim Watzke gibt sich in der Frage, wie die neue Bundesliga-Saison laufen wird, betont kleinlaut. Für ihn steht der Meister fast schon fest.

Watzke sagte im Interview mit RTL/ntv Sport und sky: "Wir haben im vergangenen Jahr eine gute Bundesligasaison gespielt und 73 Punkte geholt. Früher wäre man damit Meister geworden. Heute geht das nicht mehr, weil der FC Bayern alles dominiert." Und: "Das können wir bei Borussia Dortmund aber auch nur bedingt ändern, weil sich der Erste und der Zweite Deutschlands ökonomisch so weit auseinanderentwickelt haben."

Das bringt ihn aus Sicht der Konkurrenz zu einer ernüchternden Prognose: "Von daher müssen wir uns nichts vormachen: Bayern München ist der haushohe Favorit."

09:01 Uhr

Hans-Joachim Watzke kritisiert Infantino scharf

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Watzke zur FIFA: "So etwas kann man nicht im stillen Kämmerlein machen"

Hans-Joachim Watzke geht mit Fifa-Präsident Gianni Infantino hart ins Gericht. Der Fall Balogun und die Investoren-Pläne liefern reichlich Angriffsfläche. Einen Gegenspieler auf Augenhöhe sieht der BVB-Präsident allerdings noch nicht.

07:59 Uhr

Bundestrainer Klopp meldet sich bei Jamal Musiala

Bevor der neue Bundestrainer zum Bundesliga-Auftakt am Freitag erstmals bei Sky (ab 19 Uhr live) zur Nation sprechen wird, hat er bereits im Hintergrund damit begonnen, Kontakt zu seinen neuen Spielern aufzunehmen. Wie die "Sport-Bild" berichtet, griff er unter anderem direkt nach Jamal Musialas Kollaps in Heidenheim in der vergangenen Woche zum Hörer und sprach mit dem 23-Jährigen.

Die Message war dabei offenbar klar: "Du bist ein zentraler Teil meiner Pläne für die Zukunft. Wir zählen auf dich und wir werden dir helfen." Musiala soll diese Worte mit Freude aufgenommen haben.

Seither pausierte Musiala im Supercup gegen den BVB am vergangenen Samstag (2:1) und wird das Spiel des FC Bayern gegen den VfB Stuttgart am Freitag zum Start der neuen Bundesliga-Saison voraussichtlich auch verpassen. Derzeit trainiert er wie von Trainer Vincent Kompany angekündigt nur individuell, soll jedoch schon bald wieder ins Mannschaftstraining einsteigen.

07:21 Uhr

Im Go-Kart: Verstappen tritt gegen eine Hundertschaft an

100 Go-Kart-Fahrer gegen Max Verstappen: Mitten in der laufenden Formel-1-Saison sucht der viermalige Weltmeister aus den Niederlanden (mal wieder) nach einer neuen sportlichen Herausforderung. Wo sonst die Boliden der Motorsport-Königsklasse beim Großen Preis von Großbritannien über die Strecke rasen, wird Verstappen am 16. September im Go-Kart aus der letzten Startreihe heraus versuchen, 100 Herausforderer zu überholen. 

Veranstaltet wird das ungewöhnliche Rennen mit dem Titel "Max gegen 100" auf einer eigens präparierten Strecke auf dem legendären Silverstone Circuit von Verstappens Rennstall-Besitzer RedBull - seine "Gegner": Athletinnen und Athleten aus verschiedensten Sportarten, Prominente, Influencer und Fans. Die Veranstaltung soll eines der weltweit "größten Go-Kart-Rennen" sein, hieß es in der Pressemitteilung des Brausekonzerns, übertragen wird das Spektakel auf Disney+ und ESPN. 

Für den 28-jährigen Verstappen ist die Teilnahme eine Rückkehr zu seinen sportlichen Wurzeln. "Im Kart lernt man alle Grundlagen: Starts, Verteidigen, Überholen. Natürlich habe ich einen großen Teil meines Lebens mit Kartfahren verbracht, daher ist es immer schön, dorthin zurückzukehren", sagte Verstappen, der mit vier Jahren seine ersten Rennerfahrungen im Go-Kart sammelte und sich 2013 zum Weltmeister krönte: "Ich bin so viele Jahre Kart gefahren, dass man ganz natürlich wieder hineinfindet. Ich freue mich darauf, einfach zu sehen, wie sich das Chaos vor meinen Augen abspielt."

06:45 Uhr

Bundesliga-Debütanten werden ab dieser Saison besonders ausgezeichnet

Debütanten zum Sammeln: Spieler, die erstmals in ihrer Karriere in der Startelf eines Fußball-Bundesligisten auflaufen, tragen in der am Freitag beginnenden Saison dabei ein besonderes Abzeichen auf dem Trikot. Dies teilte die Bundesliga mit.

Dieser "Patch" wird nach dem Einsatz entfernt und in der Folge Teil einer Sammelkarte der Firma Topps, die - vom jeweiligen Spieler unterschrieben - als Unikat in Umlauf kommt. Derart veredelte Sammelkarten kennt beispielsweise der US-Sport seit langer Zeit, auch bei der Fußball-WM kamen die Patches zuletzt schon zum Einsatz. Nun startet die Bundesliga als erste große europäische Spielklasse eine solche Aktion.

Wie die Bundesliga mitteilte, sind die betreffenden Karten ab dem Frühjahr 2027 im Topps-Produkt "Bundesliga Chrome" erhältlich.

06:08 Uhr

Österreichischer Klub LASK nach Mega-Aufholjagd erstmals in der Champions League

Fußball-Europa hat seine erste große Überraschung in dieser neuen Saison. Der österreichische Fußballklub Linzer ASK hat sich in einem dramatischen Playoff-Rückspiel gegen Celtic Glasgow für die Champions League qualifiziert. Nach einem 0:3 im Hinspiel gewann der österreichische Double-Gewinner am Dienstagabend zu Hause 5:1 nach Verlängerung (4:1, 1:1). Der deutsche Mittelfeldspieler Mika Baur stand wie schon im Hinspiel für Celtic in der Startelf, konnte das überraschende Aus des schottischen Meisters aber nicht verhindern.

Callum McGregor brachte Celtic in Führung (21.), wenig später glich Moses Usor nach einem Fehler im Glasgower Spielaufbau aus (32.). Nach der Halbzeit machten Robert Ljubicic (48.) und Samuel Adeniran (58.) es wieder spannend. In der Nachspielzeit rettete Florian Flecker (90.+1) den LASK in die Verlängerung, in der Adeniran (109.) mit seinem zweiten Tor die Aufholjagd krönte. Baur, einer der Aufstiegshelden beim SC Paderborn und Sohn des Handball-Weltmeisters Markus Baur, wurde in der 71. Minute ausgewechselt.

Im Parallelspiel sicherte sich die letztjährige Überraschungsmannschaft FK Bodö/Glimt das Ticket für die Champions League komfortabel. Der norwegische Meister, der in der vergangenen Saison sensationell das Achtelfinale erreicht hatte, siegte gegen den niederländischen Klub NEC Nijmegen wie schon im Hinspiel mit 3:0 (2:0).