Der Sport-Tag
23. Juni 2026
23:05 Uhr

Dieb krallt sich Weltmeister-Trikot von 2010

Das Weltmeistertrikot des früheren spanischen Fußball-Nationaltorhüters Iker Casillas ist gestohlen worden. Dies teilte das spanische Fußballmuseum "Legends" mit. Casillas hatte das Trikot im WM-Finale am 11. Juli 2010 in Südafrika getragen, als die Spanier mit einem Sieg nach Verlängerung gegen die Niederlande ihren bislang einzigen Weltmeistertitel holten.

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Das Trikot ist weg. (Foto: IMAGO/APL)

Wie das Trikot abhandenkommen konnte und mögliche Tatverdächtige sollen nun ermittelt werden. Casillas hatte das grüne Trikot mit der Nummer 1 dem Museum in Madrid gespendet.

22:35 Uhr

Mutter ist gestorben: WM-Trainer fehlt bei Spiel

Die französische Fußball-Nationalmannschaft muss in ihrem letzten Gruppenspiel ohne Trainer Didier Deschamps auskommen. Wie der nationale Verband FFF mitteilte, sei die Mutter des 57-Jährigen heute verstorben und der Coach deshalb in die Heimat gereist. Deschamps werde in Frankreich an der Beerdigung teilnehmen und in den kommenden Tagen als Chef erstmal von seinem Assistenten Guy Stéphan vertreten. "Didier Deschamps wird vor dem Spiel Norwegen gegen Frankreich nicht das Training leiten können. Er wird am Freitag beim letzten Spiel der Gruppe I auch nicht auf der Trainerbank sitzen können", schrieb die FFF in ihrem Statement: "Der Nationaltrainer musste heute Morgen den schmerzlichen Tod seiner Mutter verkraften. Er wird nach Frankreich zurückkehren, um an der Beerdigung teilzunehmen."

Ihr Ticket für die K.-o.-Runde haben Les Bleus bereits sicher, am Freitag (21 Uhr/ZDF, MagentaTV und im ntv.de-Liveticker) geht es in Boston gegen Norwegen nur noch den Gruppensieg. Der Équipe Tricolore reicht hierfür dank der besseren Tordifferenz bereits ein Remis, der Erstplatzierte der Gruppe I wäre ein potenzieller Achtelfinal-Gegner der deutschen Mannschaft. Ob Deschamps bis zum Sechzehntelfinale am 30. Juni in die USA zurückkehrt, ließ der Verband zunächst offen.

22:07 Uhr

Ronaldo: "Schwierige Zeiten überstanden"

Ronaldo: "Schwierige Zeiten überstanden"

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21:46 Uhr

Millionen scheffeln dank Trinkpause? Infantino negiert

FIFA-Boss Gianni Infantino hat die umstrittenen Trinkpausen bei der Fußball-WM verteidigt. "Vielleicht kann der Trainer bestimmte Situationen neu bewerten und bestimmte Fehler korrigieren. Die Spieler bekommen eine kleine Verschnaufpause und kommen dann wieder mit voller Kraft zurück. Nun, ist das unbedingt schlecht? Vielleicht ist es sogar gut", sagte der Schweizer nach Angaben der Nachrichtenagentur AP im Interview mit SNTV.

Weil die zusätzlichen Pausen nach Meinung vieler Beobachter unter anderem durch zusätzliche Werbemöglichkeiten zweckentfremdet werden, ist eine Debatte über die Sinnhaftigkeit entbrannt. Infantino betonte aber, dass der Fußball-Weltverband durch die von den Sendern geschalteten Werbepausen keine zusätzlichen Einnahmen erziele, da die Verträge bereits vor der Einführung dieser neuen Regel abgeschlossen worden seien. Die Trink- und Verschnaufpausen verbessern nach Ansicht des 56-Jährigen auch die Spielqualität: "Wir haben noch nie erlebt, dass 90 Minuten in einem Turnier wie diesem mit einer solchen Intensität gespielt wurden."

21:12 Uhr

USA erleichtern Irans Reiseplanung bei WM

Für die Fußball-Nationalmannschaft des Iran wird es bei der WM etwas einfacher: Das US-Heimatschutzministerium kündigte an, dem Team zusätzliche Zeit zur Vorbereitung auf das dritte Gruppenspiel gegen Ägypten am Freitag zu gewähren. Iran hatte sein Quartier aufgrund der US-Restriktionen nach Mexiko verlegt und durfte erst 24 Stunden vor den ersten beiden Spielen in die USA einreisen. Das Team wollte deswegen bei der FIFA eine offizielle Beschwerde einlegen.

Nun lenken die USA ein, wie der Sender NBC berichtet. Iran darf nun zwei Tage vor dem Anpfiff zum Spiel nach Seattle reisen. Was aber bleibt: "Sie werden gebeten, am Spieltag selbst, also am Abend des Spiels, wieder abzureisen", so ein Sprecher des Ministeriums bei NBC. "Der Präsident möchte sicherstellen, dass wir über das sprechen, was tatsächlich auf dem Spielfeld passiert. Dabei geht es vor allem darum, für Sicherheit zu sorgen, nicht nur in den Stadien, sondern auch in den Basislagern und Trainingsstätten."

20:33 Uhr

FIFA plant kurzfristige Regeländerung bei WM

Die FIFA plant während der laufenden Fußball-WM in den USA, Mexiko und Kanada offenbar eine kurzfristige Regeländerung. Wie unter anderem "The Athletic" berichtet, soll vor einem möglichen Elfmeterschießen nur noch ein Münzwurf durch den Schiedsrichter stattfinden. Die Regelhüter des International Football Association Board (IFAB) müssen dem Vorhaben zustimmen.

Der Weltverband erhofft sich die Verabschiedung des Vorschlags vor dem Beginn der K.-o.-Runde am kommenden Sonntag. Bei der Zustimmung durch das IFAB dürfte sich die Mannschaft, zu deren Gunsten der Münzwurf ausfällt, aussuchen, ob sie entweder den ersten Elfmeter schießen will oder auf welches Tor geschossen werden soll. Derzeit muss der Schiedsrichter zwei Münzwürfe ausführen: Einen, um zu entscheiden, wer zuerst schießt, und einen zweiten, um zu bestimmen, auf welches Tor geschossen wird. Im Champions-League-Finale hatte Paris Saint-Germain beide Münzwürfe gewonnen - und somit einen Vorteil gegenüber dem FC Arsenal.

19:43 Uhr

Mund zugehalten: Sperre für dümmsten WM-Moment ist da

Nach der Roten Karte für das Zuhalten seines Mundes ist Paraguays Miguel Almirón für ein Spiel gesperrt worden. Damit wird der 32-Jährige im letzten WM-Gruppenspiel gegen Australien (Freitag, 4 Uhr/ARD, MagentaTV und im ntv.de-Liveticker) fehlen. Die FIFA gab die Entscheidung seines Disziplinarausschusses bekannt. Almirón hatte sich im Spiel gegen die Türkei (1:0) in einer Auseinandersetzung mit Gegenspieler Mert Müldür die Hand vor den Mund gehalten.

Absurder WM-Blackout: Almirón sieht wegen neuer Regel Rot

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Die neue Regel, die das International Football Association Board (IFAB) für die Endrunde in den USA, Mexiko und Kanada beschlossen hatte, griff am Freitagabend (Ortszeit) in Santa Clara erstmals: Ein solches Vergehen soll fortan immer mit einem Platzverweis bestraft werden. Für diese Art der Bestrafung hatte sich FIFA-Präsident Gianni Infantino eingesetzt. Bei der Partie zwischen Paraguay und der Türkei wies der Videoassistent Schiedsrichter Iván Barton auf die Szene mit Almirón hin. Der Mittelfeldspieler flog daraufhin in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit vom Platz.

19:10 Uhr

Besser als Messi: Cristiano Ronaldo sichert sich alleinigen WM-Rekord

Cristiano Ronaldo hat seiner außergewöhnlichen Karriere einen weiteren Meilenstein hinzugefügt - und sich "seinen" Rekord zurückgeholt. Mit seinem Treffer zum 1:0 beim zweiten WM-Gruppenspiel in Houston gegen Usbekistan ist der Portugiese nun der erste Spieler der Geschichte, der bei sechs verschiedenen Weltmeisterschaften getroffen hat.

Schon vor der XXL-Endrunde in den USA, Mexiko und Kanada hatte der 41-Jährige den Rekord inne, bis Lionel Messi mit seinem ersten Turniertreffer gegen Algerien zum Auftakt gleichzog. Der Argentinier, der ebenfalls seine sechste WM spielt und mit 18 Toren WM-Rekordtorschütze ist, war jedoch 2010 in Südafrika ohne Turniertor geblieben, weshalb Ronaldo sich nun wieder den alleinigen Rekord sichern konnte. Hinter den beiden Ikonen sind in der Rangliste auch zwei Deutsche zu finden: Uwe Seeler und Miroslav Klose trafen wie die brasilianische Legende Pelé bei jeweils vier Weltmeisterschaften.

18:48 Uhr

Gnabry weckt Hoffnungen beim FC Bayern

Rund einen Monat vor dem Trainingsstart des FC Bayern München hat Fußball-Nationalspieler Serge Gnabry einen weiteren Schritt auf dem Weg zum Comeback absolviert. Der 30-Jährige war bei einer individuellen Trainingseinheit auf dem Vereinsgelände an der Säbener Straße zu sehen. Nach einigen Lauf- und Mobilisationsübungen trainierte der Offensivspieler unter der Leitung von Athletik- und Rehatrainer Simon Martinello auch mit dem Ball.

Gnabry hatte Mitte April einen Ausriss der Adduktoren am rechten Oberschenkel erlitten. Das kostete den Offensivspieler nicht nur den Saisonendspurt mit den Münchnern, sondern auch die WM-Teilnahme. In der neuen Saison, für die der FC Bayern am 20. Juli mit der Vorbereitung startet, will Gnabry wieder Tore für den Doublesieger erzielen. Einen Tag nach dem WM-Finale startet Trainer Vincent Kompany die Saisonvorbereitung des FC Bayern mit medizinischen Untersuchungen sowie der Leistungsdiagnostik. Die meisten WM-Teilnehmer werden dann nicht dabei sein, weil sie nach dem XXL-Turnier in den USA Urlaub bekommen.

18:23 Uhr

"Tut mir unendlich weh": Schlotterbecks Bruder leidet mit

Keven Schlotterbeck hat das WM-Aus seines Bruders Nico das Fußballherz zerrissen. "Es tut mir unendlich weh, dass die WM vorbei ist für ihn", sagte der Profi des Bundesligisten FC Augsburg, der das Verletzungsdrama beim deutschen Gruppenspiel gegen die Elfenbeinküste (2:1) in Toronto im Stadion mitverfolgt hatte, am Dienstag bei MagentaTV. "Ich weiß, dass Nico ein harter Hund ist. Dadurch, dass er nicht sofort aufstand, ist es auch nicht so einfach für den großen Bruder", bekannte der 29-Jährige. Der zweieinhalb Jahre jüngere Nico hatte sich am vergangenen Samstag eine Innenbandverletzung zugezogen und fällt mehrere Monate aus.

So reagiert das DFB-Team auf das Schlotterbeck-Aus

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"Ich habe natürlich mit meinem Bruder gesprochen, es sieht nicht so rosig aus", sagte Schlotterbeck, er wolle da aber "nicht zu viel verraten, das macht er dann in aller Ruhe. Aber es ist ein Knackpunkt für ihn." Dennoch gelte nun: "Weitermachen, Krone richten, auf gut Deutsch, und durchgehen. In vier Jahren ist die nächste WM. Er darf sich jetzt darauf freuen, weiter geht's." Schlotterbeck hat sich vorgenommen, seinen verletzten Bruder "ein bisschen abzulenken" und ihm einen Trip nach New York empfohlen, "weil es was ganz Besonderes ist. Aber er muss jetzt erstmal ein paar Wochen schlucken."

17:35 Uhr

Überraschende Haaland-Aussage zum Frankreich-Kracher

Norwegen rudert sich bislang durch diese WM. Nach dem 3:2 gegen Senegal stehen die Wikinger schon als Teilnehmer der K.o.-Runde fest. Gegen Frankreich spielen Erling Haaland und Co. am letzten Spieltag sogar um den Gruppensieg. Große Aufregung? Große Herausforderung? Gar nicht, betont der Doppelpacker lakonisch. "Das ist mir nicht so wichtig", sagte Haaland darauf angesprochen. Viel wichtiger: "Wir sind schon durch, was großartig ist."

Das Spiel gegen Kylian Mbappé und Co. sei ihm eigentlich "ziemlich egal". Denn: Frankreich werde "wahrscheinlich" gegen Norwegen gewinnen, so Haaland weiter. "Wahrscheinlich das ganze Turnier."

16:49 Uhr

Ex-Italien-Trainer Gattuso hat neuen Job

Italiens früherer Nationaltrainer Gennaro Gattuso übernimmt den Trainerposten beim italienischen Fußball-Erstligisten Lazio Rom. Der 48-Jährige unterschrieb beim Hauptstadtklub, wie der Verein mitteilte. Der Wechsel folgt nur wenige Monate nach seinem Abschied von der Nationalmannschaft nach dem erneuten WM-Aus. Lazio Rom begrüßte in einer Mitteilung die Verpflichtung von Gattuso und zeigte sich überzeugt, dass dessen Erfahrung, Professionalität und Entschlossenheit helfen sollen, die sportlichen Ziele des Serie-A-Klubs zu erreichen.

Gattuso hatte bis Anfang April die Squadra Azzurra betreut, musste seinen Posten aber nach dem abermaligen Scheitern der Italiener in der WM-Qualifikation im Spiel gegen Bosnien-Herzegowina im März räumen. Neben Gattuso mussten auch Fußballverbandspräsident Gabriele Gravina sowie die ehemalige Torwart-Legende Gianluigi Buffon als Teamkoordinator gehen. Der Weltmeister von 2006 war bereits als Spieler eine prägende Figur im italienischen Fußball. Anschließend hatte er mehrere Trainerstationen in der Serie A - etwa bei der SSC Neapel und der AC Mailand - übernommen.

16:04 Uhr

Zumindest an dieser Front droht DFB-Team kein Ärger

Die deutschen Fußball-Nationalspieler können in ihrem Gruppenfinale gegen Ecuador entspannt in die Zweikämpfe gehen. Da die DFB-Auswahl in ihren ersten beiden Turnierspielen gegen Curacao (7:1) und die Elfenbeinküste (2:1) keine Gelbe Karte sah, ist eine Sperre frühestens bei einem Einzug ins Viertelfinale möglich. Ein Spieler ist erst nach zwei Gelben Karten gesperrt, nach einer Regeländerung der FIFA werden die Verwarnungen aber nach der Gruppenphase gestrichen.

Damit wäre ein Spieler der Mannschaft von Bundestrainer Julian Nagelsmann erst dann gesperrt, wenn er im Sechzehntelfinale und im Achtelfinale eine Gelbe Karte sehen würde. Der viermalige Weltmeister steht bereits vor dem Spiel am Donnerstag (22 Uhr/ARD, MagentaTV und im ntv.de-Liveticker) im Finalstadion von East Rutherford als Gruppensieger fest.

15:41 Uhr

Tragödie bei Public Viewing in Jordanien: Fan stirbt

Ein Fan der jordanischen Fußball-Nationalmannschaft ist bei einer Massenpanik ums Leben gekommen. Wie die nationalen Behörden bekannt gaben, ereignete sich der tragische Zwischenfall in der Nähe des römischen Theaters in der Hauptstadt Amman, wo Tausende das WM-Spiel gegen Algerien (1:2) verfolgt hatten. Zudem wurden acht weitere Menschen verletzt.

Algerien entreißt Jordanien größten Sieg seiner Geschichte

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Zahlreiche Jordanier hatten sich in der Nacht von Montag auf Dienstag versammelt, um das zweite Spiel ihrer Mannschaft an dem historischen Ort zu verfolgen, der Platz für etwa 6000 Menschen bietet. Laut einer Quelle aus dem Ministerium waren jedoch mehr als 15.000 Zuschauer anwesend. Der Turnier-Neuling Jordanien kassierte gegen Algerien die zweite Niederlage im zweiten WM-Spiel und kann sich damit nicht mehr für die K.-o.-Phase qualifizieren.

14:49 Uhr

Italiens Fußball ist so verzweifelt, dass etwas Historisches passieren könnte

Italien verpasst die derzeit laufende WM. In der Quali hatte es erneut ein Desaster gegeben. Der Verband stellt sich neu auf und könnte eine historischen Entscheidung treffen. Der neue Chef des italienischen Fußballverbands, Giovanni Malagò, hat die Verpflichtung eines ausländischen Nationaltrainers und damit ein Novum nicht ausgeschlossen. Im Gespräch mit der Zeitung "La Repubblica" sagte der 67-Jährige auf die Frage nach einem Coach für die Squadra Azzurra aus dem Ausland: "Man soll niemals nie sagen." Konkreter wurde Malagò aber nicht.

Der erfahrene Sportfunktionär war am Montag auf der FIGC-Mitgliederversammlung zum neuen Verbandschef gewählt worden. Er soll den italienischen Fußball nach dem jüngsten WM-Qualifikations-Desaster wieder auf Kurs bringen und neu aufstellen. Eine der ersten Aufgaben von Malagò wird es sein, einen neuen Nationaltrainer zu finden. Der Posten ist derzeit vakant.

14:07 Uhr

Drei Satzbälle vergeben: Tennis-Hoffnung kassiert bitteren Hitze-Dämpfer

Keine Überraschung bei der Generalprobe: Eva Lys reist mit einer Enttäuschung im Gepäck zum Rasen-Klassiker nach Wimbledon. Die Weltranglisten-77. verlor in Bad Homburg ihr Erstrundenmatch gegen die abgezockte US-Amerikanerin Emma Navarro mit 6:7 (6:8), 3:6 - weil sie einige Chancen liegen ließ.

Lys, die nach ihrem Achtelfinal-Aus in Berlin als einzige Deutsche bei dem stark besetzten Turnier im Einzel aufgeschlagen hatte, fand trotz heißer Temperaturen von über 30 Grad ordentlich in die Partie. Im Tiebreak des engen ersten Durchgangs aber ließ die Hamburgerin gleich drei Satzbälle ungenutzt. Die Weltranglisten-24. Navarro ließ sich im Anschluss nicht mehr von ihrem Weg abbringen. 

Für Lys geht es nun in Wimbledon ab Montag weiter; im vergangenen Jahr erreichte sie beim dritten Grand Slam des Tennisjahres die zweite Runde. Sie dürfte diesmal auf geringere Temperaturen hoffen. "Bei dieser Hitze fühlt sich Profitennis nach einem fragwürdigen Lebensentwurf an", hatte Lys im Vorfeld ihres Duells mit Navarro bei Instagram geschrieben.

13:26 Uhr

Im Gruppenfinale: DFB-Team erhält prominente Unterstützung aus der Politik

Beim abschließenden WM-Gruppenspiel gegen Ecuador am Donnerstag in New Jersey (22.00 Uhr MESZ/ARD und MagentaTV) wird Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU) auf der Tribüne sitzen. Dies teilte der Deutsche Bundestag mit.

Klöckner hält sich zum Zeitpunkt des Spiels in New York auf, um politische Gespräche unter anderem mit UN-Generalsekretär António Guterres sowie der deutschen Präsidentin der Generalversammlung der Vereinten Nationen, Annalena Baerbock, zu führen. Im MetLife Stadium, wo auch das WM-Finale am 19. Juli ausgetragen wird, darf sich Klöckner auf einen vergleichsweise entspannten Nachmittag freuen - die DFB-Elf ist nach den Siegen über Curacao (7:1) und die Elfenbeinküste (Cote d'Ivoire) (2:1) bereits als Gewinner der Gruppe E für das Sechzehntelfinale qualifiziert.

12:36 Uhr

Wenn Deutschland spielt, hupt Beirut

Autokorsos, Bengalos, Fahnenmeere: Wenn die deutsche Fußballnationalmannschaft gewinnt, feiern Tausende Menschen im Libanon auf den Straßen. Warum ausgerechnet die DFB-Elf dort seit Jahren Kultstatus genießt, erklärt 11FREUNDE-Chefredakteur Philipp Köster

Warum halb Libanon das DFB-Team feiert

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11:46 Uhr

Wäre Undav fast in Italien gelandet?

Ende Mai hat DFB-Held Deniz Undav seinen Vertrag beim VfB Stuttgart verlängert. Doch davor hatte sich offenbar mit der AC Mailand ein italienischer Topklub um den Angreifer bemüht. Wie "Bild" berichtet, sollen die Norditaliener um den Stürmer geworben haben. Die Rossoneri sollen sich nach dem Gehalt und einer potenziellen Ablösesumme für Undav erkundigt haben. Auch erste Gespräche und direkter Kontakt haben demnach stattgefunden.

Neuer und Havertz könnten nächstes Spiel aussetzen

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Undavs Vertrag wäre 2027 ausgelaufen. Schlussendlich entschied er aber für den VfB Stuttgart und verlängerte. Der dortige Vertrag macht ihn dort zum bestbezahlten Spieler der Vereinsgeschichte.

10:44 Uhr

"WM verkauft": Lahm knöpft sich Infantino vor

Philipp Lahm hat mit klaren Worten den Weltverband FIFA und dessen Präsidenten Gianni Infantino kritisiert. "Am bedenklichsten ist Gianni Infantinos Nähe zu Machthabern wie Donald Trump", schrieb der deutsche Weltmeister-Kapitän von 2014 in der "Zeit" mit Blick auf Infantinos Verbindung zu dem US-Präsidenten. "Man hegt den Verdacht, dass sie persönliche Vorteile aus ihren Ämtern ziehen. Die WM wird verkauft. Das raubt dem Fußball Glaubwürdigkeit."

Es würden Figuren am Fußball zerren, "die etwas anderes im Sinn haben, etwas Zwielichtiges", schrieb der langjährige Bayern-Profi Lahm, der konkret die hohen Ticketpreise bei der WM anprangerte: "Die maximiert die FIFA, indem sie keine ehrlichen Angaben über die wahre Nachfrage macht." Die hohen Eintrittspreise und das dynamische Preismodell sind ein großes Thema bei dem Turnier in den USA, Kanada und Mexiko.

09:52 Uhr

Klopp erhält am Seitenrand ein besonderes Geschenk

Jürgen Klopp klatschte mit Lionel Messi ab und erhielt dann ein besonderes Geschenk. An der Seitenlinie im WM-Stadion in Arlington kam es nach dem 2:0 von Argentinien gegen Österreich zu einem herzlichen Wiedersehen des früheren Star-Trainers mit seinem Ex-Spieler Alexis Mac Allister.

Klopp und Müller umarmen frischgebackenen Rekord-Messi

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Nach einer langen Umarmung zog Klopp am Trikot des Mittelfeldspielers, den er beim FC Liverpool noch selbst trainiert hatte. Wenig später drückte Mac Allister ihm das Jersey in die Hand. "Muchas gracias", bedankte sich Klopp später via Instagram-Story bei dem 27-Jährigen und versah die Nachricht mit einem Herzen. Auf einem Foto hielt der Experte von MagentaTV noch das Trikot in Richtung Kamera und schrieb dazu auf englisch: "Eins für meine Sammlung."

09:26 Uhr

Transfer-Stress um Argentinien-Star geht weiter

Argentiniens Fußball-Nationalspieler Julián Álvarez sieht seine Zukunft nicht mehr bei Atlético Madrid. "Das Beste für alle wäre ein Wechsel. Ich möchte mir meinen Traum erfüllen", sagte der Stürmer dem US-Sender ESPN nach dem 2:0 gegen Österreich. Berichten zufolge buhlen Stadtrivale Real Madrid und vor allem der FC Barcelona um die Dienste des 26-Jährigen. Álvarez' Vertrag bei Atlético läuft bis 2030, die Ausstiegsklausel beträgt laut Medienberichten 500 Millionen Euro.

An Verhandlungen ist Atlético mit Verweis auf die festgeschriebene Ablösesumme bislang offenbar nicht interessiert. "Es gibt keinen Betrag, für den Barcelona Julián kaufen könnte - er wird nicht zu Barcelona wechseln", zitierte die Madrider Sportzeitung "AS" einen namentlich nicht genannten Atlético-Vertreter. "Entweder wird die Ausstiegsklausel gezahlt oder gar nichts." Auch ein Real-Angebot von 150 Millionen Euro soll der Club bereits abgelehnt haben.

08:21 Uhr

Superstar wechselt: Blockbuster-Trade erschüttert die NBA

Blockbuster-Trade in der NBA: Der zweimalige Liga-MVP Giannis Antetokounmpo wechselt Medienberichten zufolge von den Milwaukee Bucks zu Miami Heat. Das berichtet zuerst ESPN. Demnach ist der 31 Jahre alte Grieche Teil eines großen Tauschgeschäfts: Neben Antetokounmpo wechselt auch Bobby Portis nach Miami, dafür erhalten die Bucks unter anderem vier Spieler sowie drei Erstrundenpicks für den Draft der nordamerikanischen Basketball-Profiliga.

Antetokounmpo wurde 2013 von Milwaukee gedraftet und führte die Franchise 2021 zum ersten Titel seit 50 Jahren. 2019 und 2020 wurde er zum wertvollsten Spieler der Saison gewählt. Miami, die seit 2013 auf einen Meistertitel wartet, ist der zweite Klub des 2,11 m großen Ausnahmekönners. Auch die Boston Celtics sollen sich um eine Verpflichtung des Griechen bemüht haben.

07:19 Uhr

Klopp und Müller gratulieren Rekord-Messi

Klopp und Müller umarmen frischgebackenen Rekord-Messi

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Lionel Messi baut gegen Österreich seinen Legendenstatus weiter aus. Mit seinem Doppelpack zieht der Argentinier auf 18 WM-Tore davon und ist nun alleiniger Rekordhalter. Nach dem Schlusspfiff gratulieren ihm auch Jürgen Klopp und Thomas Müller. 

06:27 Uhr

Norweger packen den Viking Row aus - die Fans lieben es

Tausende brüllen mit: Haaland und Co. rudern im Stadion

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Norwegen ist bei dieser WM nicht nur sportlich auf Kurs. Nach dem zweiten Sieg im zweiten Spiel feiern Fans und Mannschaft gemeinsam einen Jubel, der längst zum Markenzeichen geworden ist.

05:52 Uhr

Unwetter erwischt auch spanisches Team

Das Wetterchaos in Teilen der USA hat am Montag auch die spanische Fußball-Nationalmannschaft getroffen. Aufgrund eines plötzlichen Gewitters inklusive Tornado-Warnung musste die Furia Roja ihr Training in Chattanooga im US-Bundesstaat Tennessee nach nur 15 Minuten abbrechen. Die Mannschaft um Jungstar Lamine Yamal wärmte sich bei der Einheit lediglich leicht auf und absolvierte Kreisspiele. 

Am Montag war auch das Spiel der Franzosen gegen Irak (3:0) in Philadelphia von einem Gewitter und starkem Regen betroffen, die Partie konnte erst nach einer Unterbrechung von 132 Minuten fortgesetzt werden. Chattanooga liegt rund 1.100 Kilometer südwestlich von Philadelphia .Die Spanier hatten ihr zweites Gruppenspiel am Sonntag mit 4:0 gegen Saudi-Arabien gewonnen und führen die Gruppe H mit vier Punkten an. Der Europameister trifft am Freitag (Ortszeit) im mexikanischen Guadalajara auf Uruguay.

04:55 Uhr

Einlaufkind sorgt für herzliche Momente mit WM-Stars

Schöne Szenen vor dem WM-Duell Frankreichs mit dem Irak: Ein Einlaufmädchen produziert in den letzten Minuten vor dem Anpfiff tolle Bilder mit den Profis. Die Stars freuen sich offensichtlich über die nette Begegnung vor dem Spiel.

Einlaufkind sorgt für herzliche Momente mit WM-Stars

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02:32 Uhr

"Als Liebhaber des Fußballs fände ich es besser, wenn ...": Tuchel hat geteilte Gefühle

Englands Nationaltrainer Thomas Tuchel ist beim Thema Trinkpausen während der Fußball-WM hin- und hergerissen. "Es unterbricht und verändert den Rhythmus des Spiels mehr, als ich gedacht habe", sagte Tuchel angesprochen auf die bei den Fans umstrittenen Unterbrechungen in der Mitte beider Halbzeiten. "Es unterteilt das Spiel quasi in vier Viertel, das verändert schon den Charakter eines Fußballspiels", sagte der Coach der Three Lions in Boston vor dem England-Spiel gegen Ghana an diesem Dienstag (22 Uhr MEZ).

Als Trainer möge er die Unterbrechungen "weil ich Einfluss nehmen kann", sagte Tuchel. "Aber als Liebhaber des Fußballs fände ich es besser, wenn durchgespielt wird." Aus Gründen der Fairness mache es aber Sinn, es bei allen Spielen gleichzumachen - auch wenn für das Spiel England gegen Ghana in Boston am Dienstag 20 Grad und Regen angesagt sind.

23:57 Uhr

"Acht Stunden in der Notaufnahme": Deutscher Fan in Toronto verprügelt

Ein Fan der deutschen Fußball-Nationalmannschaft ist in einem Nachtclub in Toronto verprügelt worden. Wie das Hamburger "Abendblatt" berichtet, sei der 33 Jahre alte Mann aus Berlin nach dem 2:1-Sieg der DFB-Elf gegen die Elfenbeinküste (Cote d'Ivoire) im Club "Paris Texas" attackiert worden, weil einer seiner Freunde einen Fächer in Regenbogenfarben dabei hatte. 

"Ich war acht Stunden in der Notaufnahme. Ich hatte eine Platzwunde, die genäht werden musste", berichtete das Mitglied eines DFB-Fanklubs im Gespräch mit dem "Abendblatt". Sein Freund, der mit dem Fächer lediglich "ein Zeichen für die Freiheit setzen" wollte, sei bereits bei der Partie im Stadion angepöbelt worden. Später seien dann drei Männer auf sie zugekommen, einer von ihnen habe ein Schottland-Trikot getragen. 

"Wir haben die Situation unterschätzt", sagte er, nach einer verbalen Auseinandersetzung sei ihm sein Glas aus der Hand geschlagen und er kurz darauf "zu Boden gedrückt" worden. Nachdem sich der Mann befreit hatte, verließ die Gruppe zunächst den Club. Als er in Begleitung der Sicherheitskräfte zurückkehrte, um seine vergessenen Fanutensilien zu holen, attackierten die Männer ihn erneut und schlugen mit den Fäusten auf ihn ein. Unterstützung der Security oder der Behörden blieb nach Aussage des Fans aus.