Der Sport-Tag
9. Juli 2026
14:28 Uhr

Mitten auf der WM-PK: Journalisten gehen aufeinander los

Die Emotionen kochen vor dem Halbfinal-Spiel zwischen Marokko und Frankreich schon auf der Pressekonferenz hoch. Ein marokkanischer Journalist und ein französischer Journalist geraten aneinander, während Marokkos Star Brahim Diaz gerade eine Frage beantwortet.

Mitten auf der WM-PK: Journalisten gehen aufeinander los

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13:43 Uhr

Skisport trauert: TJ Lanning ist tot

Der frühere alpine Skirennläufer Thomas "TJ" Lanning ist tot. Wie der Skiverband der USA mitteilte, starb der Speed-Spezialist im Alter von 41 Jahren. Nähere Angaben zu den Umständen seines Todes machte der Verband nicht. "Wir sind zutiefst betrübt über den Tod von TJ Lanning, einem ehemaligen alpinen Skifahrer und Trainer des US-Ski-Teams, dessen Einfluss auf unseren Sport weit über seine aktive Wettkampfzeit hinausreichte", teilte der Verband auf X mit.

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TJ Lanning wurde nur 41 Jahre alt. (Foto: picture-alliance/ dpa)

Der einstige Top-Ten-Fahrer Lanning war auf die Disziplinen Abfahrt, Super-G und Kombination spezialisiert. Bei einem schweren Rennunfall im November 2009 bei der Abfahrt im kanadischen Lake Louise erlitt er einen Halswirbelbruch und kugelte sich das linke Knie aus. Anschließend musste er seine Karriere beenden und wurde Trainer.

13:07 Uhr

Paraguayer brennen Mbappé-Puppe nieder und jubeln

Das WM-Aus haben die Fußball-Fans in Paraguay offenbar noch nicht verarbeitet. Bei einem traditionellen Fest in Paraguays Hauptstadt Asunción brennen die Menschen eine Kylian Mbappé-Puppe nieder. Der Franzose hatte bei der WM den entscheidenden Siegtreffer gegen Paraguay erzielt.

Paraguayer brennen Mbappé-Puppe nieder und jubeln

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12:36 Uhr

Wieder ein "Exot": Ex-Bundesliga-Torschützenkönig hat neuen Job

Der frühere Bundesliga-Torschützenkönig Jörn Andersen setzt seine "Asientour" fort und übernimmt als Trainer die Nationalmannschaft von Myanmar. Das gab der dortige Fußballverband bekannt. Andersen erhält bei den "Löwen" einen Zweijahresvertrag. "Ich freue mich sehr, in Myanmar zu sein", sagte der 63 Jahre alte Norweger und versprach: "Ich werde daran arbeiten, die Spieler Myanmars weiterzuentwickeln, und strebe danach, die bestmöglichen Ergebnisse zu erzielen."

Der einstige Frankfurter Profi Andersen war zuvor bereits für die Nationalteams aus Nordkorea (2016-2018) und Hongkong (2021-2024) tätig. Myanmar wird seit einem Militärputsch im Februar 2021 von einem Bürgerkrieg erschüttert. Die Nationalmannschaft ist die Nummer 158 der FIFA-Weltrangliste, zuletzt wurde sie auch von den Deutschen Antoine Hey und Michael Feichtenbeiner betreut.

11:51 Uhr

Dieses verschwitzte Trikot ist mehr wert als ein Einfamilienhaus

Sport ist ein Riesengeschäft und auch mit den Originaltrikots der Star-Spieler wird ordentlich Kasse gemacht. Nach 53 Jahren haben die Basketballer der New York Knicks im Juni wieder die NBA-Meisterschaft gewonnen. Und das Trikot von Superstar Jalen Brunson wurde jetzt versteigert – für einen Preis, der sich sehen lassen kann.

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11:05 Uhr

Nächster WM-Ärger: Belgien lässt sich von den USA nichts gefallen

Belgiens Nationalmannschaft lässt sich bei der Fußball-WM von den Gastgebern weiter nichts gefallen. Nach dem 4:1-Sieg gegen das US-Team inmitten der Kontroverse um die aufgehobene Rot-Sperre von US-Torjäger Folarin Balogun reichten die Belgier erneut Beschwerde ein. Das ihnen zunächst für die Vorbereitung auf das Viertelfinale gegen Spanien zugewiesene Trainingsquartier entspreche "nicht den für unsere Trainingseinheiten erforderlichen Mindeststandards", ließ der Nationalverband RBFA wissen.

Der Weltverband FIFA erlaubte den Belgiern daraufhin, statt wie zunächst geplant auf dem Gelände der Loyola-Marymount-Universität (LMU) beim MLS-Club Los Angeles Galaxy zu trainieren. Die Uni in der kalifornischen Metropole zeigte sich irritiert. "Unser Spielfeld ist in einem hervorragenden Zustand und wurde bereits von mehreren Profisportmannschaften genutzt - auch für diesen Sommer sind entsprechende Einsätze geplant", teilte die LMU dem Portal "The Athletic" mit.

10:25 Uhr

"Juckt extrem": Thomas Müller nutzt WM-Pause fürs Toreschießen

Thomas Müller hat sich aus der WM-Pause als TV-Experte mit einem Tor für die Vancouver Whitecaps zurückgemeldet. Im Viertelfinal-Hinspiel des kanadischen Fußball-Pokals brachte der Weltmeister von 2014 sein Team mit dem Treffer zum zwischenzeitlichen 2:1 gegen Cavalry FC endgültig auf die Siegerstraße. Der Pokal-Titelverteidiger gewann die Partie am Ende mit 4:1 (1:1) und hat vor dem Rückspiel in Calgary beste Chancen auf den Halbfinal-Einzug.

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Wie angekündigt, absolvierte Müller nach seiner Auszeit als WM-Experte für MagentaTV nur einen Teilzeit-Einsatz. Er kam nach der Pause ins Spiel, traf in der 62. Minute nach einem schönen Angriff der Gastgeber per Abstauber und wurde in der 72. Minute wieder ausgewechselt. Der 36-Jährige hatte wenige Tage zuvor am TV-Mikrofon gesagt: "Ich hab's schon am Spielfeldrand wieder deutlich gespürt: Es juckt extrem, selbst wieder auf dem Rasen zu stehen. Ich will wieder Gas geben. Mein Körper fühlt sich gut an."

09:52 Uhr

Sprint-Wunderkind Gout Gout verletzt sich schwer

Für Australiens Sprint-Ausnahmetalent Gout Gout ist die Leichtathletik-Saison nach einer schweren Verletzung vorzeitig beendet. Der 18-Jährige zog sich im Training in Brisbane einen Teilriss der Sehne am linken Oberschenkel zu. Damit werde er nicht bei der U20-Weltmeisterschaft im nächsten Monat in Eugene starten können, teilte Gout Gout auf seinem Instagram-Account mit.

"Ich bin sehr enttäuscht, aber ich habe keine andere Wahl, als diese Situation zu akzeptieren", schrieb der Sprinter in den sozialen Medien. "Mein Fokus liegt nun in den kommenden Wochen und Monaten auf meiner Rehabilitation und darauf, dass ich 2027 besser, stärker und schneller zurückkomme." Gout Gout gilt in der Leichtathletik-Szene als Wunderkind. Er wird wegen seines Laufstils, seiner schlaksigen Figur, seiner Posen und vor allem wegen seiner schnellen Zeiten mit dem achtmaligen Olympiasieger und Weltrekordhalter über die 100 und 200 Meter Usain Bolt aus Jamaika verglichen.

09:02 Uhr

Transfer-Hammer um BVB-Star Karim Adeyemi

Seit Monaten dauert die Hängepartie um Karim Adeyemis Zukunft bei Borussia Dortmund an. Nun scheint sich eine Entscheidung beim BVB-Profi abzuzeichnen. Angeblich ist er sich mit dem FC Barcelona über einen Wechsel einig. Das berichtet die spanische "Marca". Demnach gebe es eine mündliche Übereinkunft zwischen dem 24-Jährigen und den Katalanen. Barca befinde sich derzeit in Verhandlungen mit dem BVB, um den Deal zu finalisieren.

Auch Transfer-Guru Fabrizio Romano vermeldet, Barca habe ein offizielles Angebot für Adeyemi eingereicht. Der spanische Meister sei demnach der einzige Klub, zu dem der 24-Jährige in diesem Sommer wechseln wolle. Nun ist den Berichten zufolge der BVB am Zug. Details zu der vermeintlichen Offerte, vor allem zur Höhe der gebotenen Ablöse, sind bislang nicht bekannt. Bei Barca soll der pfeilschnelle Profi in Trainer Hansi Flick einen mächtigen Fürsprecher haben. Der 61 Jahre alte damalige Bundestrainer verhalf Adeyemi 2021 zu seinem Debüt in der A-Nationalmannschaft.

08:33 Uhr

Kohlschreiber: Darum ist Zverev aktuell so gut

Für den ehemaligen Tennis-Profi Philipp Kohlschreiber ist die Sache klar: Alexander Zverev geht als klarer Anwärter auf den Sieg ins Wimbledon-Halbfinale. Der Gewinn seines ersten Grand-Slam-Titels habe eine mentale Blockade gelöst. Nun zeige er eine neue Coolness.

Kohlschreiber: Darum ist Zverev aktuell so gut

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07:49 Uhr

Marta Kostjuk schäumt vor Wut auf das IOC

Die ukrainische Tennisspielerin Marta Kostjuk hat die Wiederzulassung Russlands durch das Internationale Olympische Komitee (IOC) scharf kritisiert. "Das ist schrecklich. Ich finde, das ist sehr, sehr weit entfernt von Fairplay für alle hier beteiligten Länder, nicht nur für die Ukraine", sagte Kostjuk: "Ich will einfach nur rausgehen und hoffentlich jede einzelne Russin schlagen, gegen die ich bei den Olympischen Spielen spiele. Das war's."

Am Dienstag hatte das IOC nach einer Sitzung der Exekutive bekannt gegeben, dass die Sanktionen gegen das Nationale Olympische Komitee Russlands (ROC) vorläufig aufgehoben und die Empfehlungen an die Fachverbände damit hinfällig sind. Unter der eigenen Flagge und Hymne dürfen russische Sportler und Teams zumindest bei Olympischen Spielen vorerst aber nicht starten.

"Ich bin zu 100 Prozent nicht mit dieser Entscheidung einverstanden. Aber ich habe das Gefühl, dass sich viele Menschen zu diesem Thema geäußert haben. Sie sind offensichtlich auch nicht damit einverstanden", sagte Kostjuk nach ihrem erstmaligen Einzug in das Halbfinale von Wimbledon: "Ich glaube nicht, dass sich daran etwas ändern wird."

07:14 Uhr

WM-Zuschauerschnitt liegt unter dem von 1994 in USA

Bei der Fußball-WM in den USA, Kanada und Mexiko kommen im Schnitt weniger Zuschauer in die Stadien als bei der letzten Ausgabe in Nordamerika 1994. Vor den Viertelfinals, die heute mit dem Duell Frankreich gegen Marokko (22 Uhr, Magenta TV und ARD und im Liveticker bei ntv.de) beginnen, liegt die durchschnittliche Zuschauerzahl nach Angaben der FIFA bei 65.204 je Partie. 1994 lag der Durchschnitt nach dem Finalsieg von Brasilien gegen Italien bei 68.991 Zuschauern. Diesen Wert kann das Turnier in diesem Jahr auch dann nicht mehr erreichen, sollten alle weiteren Partien bis auf den letzten Platz voll besetzt sein.

Wegen der deutlich höheren Anzahl an Spielen und 48 teilnehmenden Mannschaften sprengt die WM den Zuschauerrekord aber deutlich. Schon vor den abschließenden acht Begegnungen haben nach Angaben der FIFA 6.259.584 Menschen die bislang 96 Partien besucht. Die meisten kamen ins legendäre Aztekenstadion in Mexiko-Stadt, das 404.120 Fans besucht haben. Die alte Bestmarke stammte vom Turnier in den USA 1994, als etwas mehr als 3,5 Millionen Zuschauer dabei waren - allerdings auch nur 24 Mannschaften teilnehmen durften.

Trotz zahlreicher leerer Sitzplätze bei vielen Partien vor allem in der Gruppenphase vermeldete die FIFA, das 99,7 Prozent aller verfügbaren Plätze bei der Weltmeisterschaft belegt waren.

06:33 Uhr

Die sportlichen Schlagzeilen am Morgen

05:51 Uhr

FC Bayern winkt Millionen-Ablöse für Top-Talent

Der FC Bayern steht kurz vor dem Verkauf eines Offensivspielers. Im Gegenzug dürfen sich die Münchner wohl über eine Millioneneinnahme freuen. Wie mehrere Medien übereinstimmend berichten, wird Jonathan Asp Jensen zum spanischen Erstliga-Aufsteiger Deportivo La Coruna wechseln. Laut "Bild" soll sich die Ablösesumme für den 20 Jahre alten Dänen auf circa sechs Millionen Euro belaufen. Der Medizincheck muss noch absolviert werden. Zudem sollen letzte Details zu klären sein.

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Der FC Bayern hatte Jensen im Sommer 2022 für den kolportierten Betrag von rund 1,2 Millionen Euro vom dänischen Erstligisten FC Midtjylland verpflichtet. Für die Profis absolvierte der offensive Mittelfeldmann nur einen Pflichtspieleinsatz. Die abgelaufene Saison verbrachte Jensen auf Leihbasis beim Grasshoppers Club in Zürich. In 40 Spielen steuerte der Rechtsfuß hier neun Tore bei.

05:05 Uhr

Bayerns Neuzugang verpasst WM-Kracher gegen Frankreich

Marokko muss das Viertelfinale der Fußball-WM ohne den künftigen Bayern-Profi Ismael Saibari bestreiten. "Abgesehen von Saibari stehen alle zur Verfügung", sagte Trainer Mohamed Ouahbi vor der Partie gegen Frankreich heute (22 Uhr/MagentaTV und im Liveticker bei ntv.de) in Foxborough. Für den Offensivmann komme das Spiel noch zu früh. Er hoffe aber, dass Saibari nicht für den Rest des Turniers ausfalle, erklärte Coach Ouahbi weiter.

Saibari war beim 3:0 der Marokkaner im Achtelfinale gegen Mitgastgeber Kanada früh angeschlagen ausgewechselt worden. Medien hatten zuletzt berichtet, dass der 25-Jährige nur eine leichte Muskelzerrung erlitten habe und Hoffnung auf ein schnelles Comeback bestehe. Saibari hat bei dieser WM bereits drei Tore erzielt. Vergangene Woche wurde verkündet, dass er zur neuen Saison von der PSV Eindhoven zum FC Bayern München wechselt.