Lewis Hamilton hat einen Bericht dementiert, wonach er Ferrari-Teamchef Frédéric Vasseur gedrängt habe, mehrere wichtige Köpfe der Scuderia auszutauschen. "Ich habe nie darum gebeten, dass jemand in meinem Team ersetzt wird. Jeder, mit dem ich zusammenarbeite, arbeitet jeden Tag hart, und ihr Einsatz ist es, der uns voranbringt", schrieb Hamilton auf Instagram und postete ein Bild von sich inmitten seines Rennteams. "Ich versuche immer, die Menschen zu stärken und aufzubauen, damit sie die beste Version ihrer selbst sein können oder zumindest das Beste in sich selbst sehen."
Die Zeitung "Corriere della Sera" hatte über Hamiltons angeblichen Wunsch nach personellen Änderungen berichtet. Namen nannte das Mailänder Blatt nicht. Der Brite habe zudem seinen Frust über das Agieren Ferraris bei den vergangenen Grands Prix geäußert, sogar das langjährige gute Verhältnis zu Teamchef Vasseur sei angespannt.
Beim Großen Preis der Niederlande in Zandvoort hatte sich Hamilton öffentlich über die Strategie der Roten beschwert, als er hinter seinem Stallrivalen Charles Leclerc festhing. Nach dem Ferrari-Heimspiel in Monza warf er dem Monegassen vor, nach dem Start unnötigerweise in ihn hineingefahren zu sein.
Hamilton war Anfang 2025 nach zwölf Jahren bei Mercedes zum Traditionsrennstall aus Maranello gewechselt. Der Rekordweltmeister erlebte ein überaus enttäuschendes Premierenjahr in Rot, ließ zwischendurch sogar Gedanken an ein Karriereende anklingen. Diese Saison läuft es unter dem neuen Regelwerk und mit einem anderen Renningenieur wesentlich besser: Beim Katalonien-GP in Barcelona gewann Hamilton im Mai seinen ersten Grand Prix auf Ferrari. In der Fahrer-WM belegt er Rang drei - zu Spitzenreiter Kimi Antonelli (Mercedes) fehlen Hamilton aber schon 101 Punkte.
