Formel1

Dabei fährt er noch Formel 1Rivalen weinen Max Verstappen jetzt schon eine Träne nach

23.04.2026, 09:42 Uhr
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Max Verstappen denkt über seine Zukunft in der Formel 1 nach.

Über beinahe eine Dekade dominiert Max Verstappen die Formel 1, erst als Herausforderer von Sir Lewis Hamilton, bald als einsamer Herrscher über die Podeste. Doch durch die Regeländerungen vor der laufenden Saison schwindet das Interesse des Niederländers. Er droht mit Abschied, seine Rivalen weinen.

Ein möglicher Abschied des viermaligen Weltmeisters Max Verstappen aus der Formel 1 wäre für seine McLaren-Rivalen Lando Norris und Oscar Piastri ein "großer Verlust". "Wir als Fahrer wollen gegen die Besten antreten und versuchen, uns gegen die Besten zu beweisen", sagte Piastri. Der 25 Jahre alte Australier betonte, Verstappen habe "in den vergangenen zehn Jahren" sein Kaliber unter Beweis gestellt und sei "in den letzten fünf oder sechs Jahren" der Maßstab gewesen.

Verstappen hatte in den ersten Wochen der Saison immer wieder das neue Regelwerk mit den Hybridmotoren und einem sehr hohen Energieanteil scharf kritisiert, die Formel 1 als einen "Witz" bezeichnet. Nach dem dritten Rennen des Jahres im japanischen Suzuka hatte der Niederländer dann sogar mit einem möglichen Abschied aus der Königsklasse gedroht.

"Eine Schande für den Sport"

Für den amtierenden Weltmeister Norris würde dies der Rennserie schaden. "Es wäre eine Schande für den Sport, es wäre ein Verlust für den Sport, wenn das tatsächlich passieren sollte. Denn er ist wahrscheinlich einer der besten Fahrer, die man je in der Formel 1 gesehen hat", sagte Norris, der sich wie seine Kollegen auf den nächsten Grand Prix in Miami (3. Mai) vorbereitet.

Dabei sollen nach der teils massiven Kritik der Piloten Anpassungen am Regelwerk zum Tragen kommen. Wie der Automobil-Weltverband FIA am Montag mitteilte, wurden konkrete Maßnahmen getroffen, die vor allem die Leistungssteigerung im Qualifying und die Sicherheit im Rennen fördern sollen. Die "Verbesserungen" seien auch das Ergebnis von "umfangreichen Beiträgen" der Fahrer, müssen zunächst aber noch vom FIA-Weltrat abgesegnet werden.

Quelle: ntv.de, sue/sid

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