Red-Bull-Star muss noch zittern

Verstappen rast im nächsten Formel-1-Chaos auf Sprint-Pole

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Daumen hoch: Max Verstappen war im Sprint-Qualifying von Singapur nicht zu schlagen. (Foto: Ng Han Guan/Pool AP via AP)
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09.10.2026 | 16:20 Uhr
Nach dem Software-Fiasko von Malaysia erlebt die Formel 1 beim Sprintqualifying das nächste Chaos. Dieses Mal ticken die Uhren nicht richtig. Max Verstappen behält den Durchblick, muss um seine Pole aber noch zittern.

Nach einer Chaos-Qualifikation ist Max Verstappen im Red Bull zur Pole Position für das letzte Formel-1-Sprintrennen des Jahres in Singapur gerast. Nach Verzögerungen wegen eines Crashs und Problemen mit den Zeitmess-Systemen verwies der Malaysia-Gewinner aus den Niederlanden Mercedes-Pilot George Russell auf den zweiten Platz, Charles Leclerc wurde im Ferrari Dritter. "Ich bin natürlich glücklich, Erster zu sein", sagte der durchgeschwitzte Verstappen. 

Der Holländer könnte Startplatz 1 für das 100-Kilometer-Rennen am Samstag aber noch verlieren. Die Stewards ermitteln gegen Verstappen, da er Lewis Hamilton (Ferrari) unter Gelben Flaggen überholte, was eigentlich strikt verboten ist. Hamilton schaffte es im roten Renner lediglich auf Rang sechs hinter den McLaren-Boliden von Oscar Piastri und Lando Norris.

WM-Spitzenreiter Kimi Antonelli kam nicht über Rang sieben hinaus. Der Italiener nutzte anders als Russell das Upgrade-Paket der Silberpfeile, das noch immer nicht zu funktionieren scheint. "Es gibt noch viel, was ich an diesem Paket verstehen muss", erklärte der sichtlich niedergeschlagene Antonelli im Anschluss: "Das Auto ist schwer zu fahren."

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Formel-1-Star strampelt 420 km zum nächsten Grand Prix

Nach knapp sechs Minuten im ersten Durchgang wurden schon Rote Flaggen geschwenkt. Sergio Perez krachte mit seinem Cadillac in Kurve vier in die Streckenbegrenzung und demolierte sich die Front. Die Streckenposten mussten die Crash-Überreste wegräumen. Dann ging's weiter. Aber nicht wirklich lange. Es herrschte etwas Durcheinander, wer nun wirklich weiter war. Der Auftakt des zweiten Abschnitts musste wegen "eines Problems mit den Zeitmess-Systemen" verschoben werden, weil einige Rundenzeiten nicht erfasst wurden.

Verstappen lässt sich nicht aus der Ruhe bringen

Das Problem konnte aber behoben werden, wie die Regelhüter mitteilten. Es ging wieder weiter. Dennoch wurden Erinnerungen wach an das Chaos vom vergangenen Sonntag. Da hatten Software-Probleme die Autos in Malaysia vorübergehend im Grand Prix ausgebremst. Verstappen ließ sich aber trotz all der Probleme nicht aus der Ruhe bringen.

Sprints sind Mini-Events über 100 Kilometer oder in Singapur 21 Runden. Die obligatorischen Reifenwechsel entfallen. Der Sieger bekommt acht Punkte, der Achte noch einen Zähler.

Nach Getriebeproblemen im einzigen Freien Training reichte es für Nico Hülkenberg im Audi später nur zu Position zwölf.

Verwendete Quellen: ntv.de, mar/dpa