"Mehr gibt es nicht zu sagen"

WM-Desaster nimmt Deniz Undav schwer mit

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30.06.2026 | 22:07 Uhr
Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft blamiert sich bei der WM gegen Außenseiter Paraguay. Einer, der als Held ins Turnier startet, ist am Ende unter den Niedergeschlagenen.

Zwei Spiele sieht es so aus, als könnte Deniz Undav die Fußball-WM zu seiner persönlichen Heldengeschichte machen. Tor im Duell mit Curacao (7:1) zum Auftakt, Doppelpack samt Last-Minute-Siegtreffer gegen die Elfenbeinküste (2:1). Doch dann ging auch der Stuttgarter Super-Joker mit seinem Team unter: Wirkungslos beim 1:2 gegen Ecuador und beinahe inexistent beim schmachvollen Aus gegen Paraguay.

Dennoch: Undav, der bei Bundestrainer Nagelsmann stets besonders in der Beweispflicht zu stehen scheint, wird unter den DFB-Spielern, die das erneute WM-Desaster zu verantworten haben, wohl mit am wenigsten Schaden genommen haben.

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Und so gibt es vom Volk Hundertausendfache Zustimmung und Aufmunterung unter der Blitzanalyse des Stürmers zum Ausscheiden: "Wir haben Deutschland enttäuscht. Das sitzt", schreibt der dreifache deutsche WM-Torschütze bei Instagram an seine 1,2 Millionen Follower. "Mehr gibt es gerade nicht zu sagen."

Knapp 9000 Kommentare haben sich unter dem Beitrag versammelt, weit mehr als 300.000 virtuelle Herzen sind ihm zugeflogen. Den Schmerz lindern wird das kurzfristig allerdings kaum.

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"Tut uns unheimlich leid"

Torschütze Kai Havertz, der ebenfalls einen Elfmeter verschoss, schrieb von einem "enttäuschenden Ende" der WM. "Als Team tut es uns unheimlich leid, dass wir die Erwartungen der Nation nach einem so positiven Start nicht erfüllen konnten und unser Turnier bereits so früh zu Ende ist."

Auch Nick Woltemade, der gegen Paraguay zu seinen ersten WM-Minuten gekommen war, machte aus seiner Enttäuschung keinen Hehl. "Ehrlich ... dass meine erste WM so zu Ende geht, trifft mich hart", schrieb der England-Legionär, der im Elfmeterschießen scheiterte.

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"Wir sind unseren Ansprüchen und den Erwartungen nicht gerecht geworden. Jetzt müssen wir ehrlich analysieren, warum es nicht funktioniert hat. Ich wollte Verantwortung übernehmen und ich habe Verantwortung übernommen. Das bedeutet aber gleichzeitig, mit den Konsequenzen leben zu müssen – auch wenn es weh tut."

Verwendete Quellen: ntv.de, ter