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"Schock" für den FC St. PauliBei Pereira Lage bestätigen sich die schlimmsten Befürchtungen

23.04.2026, 17:57 Uhr
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Mathias Pereira Lage wird in diesem Jahr wohl kein Fußball mehr spielen können. (Foto: IMAGO/Philipp Szyza)

Schock für den FC St. Pauli vor dem wichtigen Kellerduell beim 1. FC Heidenheim: Offensivspieler Mathias Pereira Lage hat im Training eine schwere Knieverletzung erlitten. Den Hamburgern bleibt damit das Pech treu.

Der FC St. Pauli hat im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga den nächsten schweren Rückschlag erlitten. Bei Stürmer Mathias Pereira Lage bestätigten sich alle Befürchtungen des Tabellen-16.: Der 29-Jährige erlitt nach Angaben der Hamburger eine "komplexe Verletzung im linken Knie", zu der auch ein Kreuzbandriss gehört. Der in Frankreich geborene Portugiese wurde bereits am Donnerstag in Hamburg operiert und wird in diesem Kalenderjahr wahrscheinlich nicht mehr spielen können.

"Das war sicherlich ein Schock, wenn man einen Spieler sieht, der auf dem Boden liegt und schreit. Das schmerzt ungemein", sagte Trainer Alexander Blessin vor dem Kellerduell beim Tabellenletzten 1. FC Heidenheim (Samstag, 15.30 Uhr/Sky und im Liveticker bei ntv.de). "Trotzdem haben wir ein ganz wichtiges Spiel vor der Brust und hatten heute im Training wieder eine sehr gute Einheit. Wir wollen unsere Chance nutzen und Punkte entführen. Wir haben in dieser Saison schon viele schwierige Situationen gemeistert und Verletzungsausfälle zur Genüge gehabt."

Pereira Lage hatte sich am Vortag im Training verletzt. Zu Saisonbeginn war der laufstarke Profi vom französischen Erstligisten Stade Brest gekommen. Neben dem Amerikaner James Sands (Syndesmoseriss) ist Pereira Lage der zweite Stammspieler, der St. Pauli in dieser Saison nicht mehr helfen kann. In Heidenheim droht zudem der erneute Ausfall von Abwehrchef Eric Smith. Der Schwede wurde nach überstandener Wadenverletzung von einem Virus zurückgeworfen. "Es ist einfach ärgerlich und tut ungemein weh", sagte Blessin über die vielen Verletzungsprobleme dieser Saison.

Quelle: ntv.de, tno/dpa

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