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Pérez will Olise holenBericht: Bayern-Star ist Hauptfigur im Real-Wahlkampf

05.06.2026, 18:57 Uhr
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Michael Olise mit Erling Haaland bei Manchester City? Die Fantasie blüht. (Foto: IMAGO/Noah Wedel)

Erst Erling Haaland, jetzt auch noch Michael Olise. Bei Real Madrid ist die Fantasie über neue Stars riesengroß. Obwohl Noch-Präsident Florentino Pérez ein Werben um den Franzosen in Diensten des FC Bayern verneint, gibt es Aufregung.

Der Wahlkampf bei Real Madrid treibt immer wildere Blüten: Noch-Klubpräsident Florentino Pérez plant offenbar ein Angebot in Höhe von 150 Millionen Euro für Michael Olise vom FC Bayern. Nach Informationen spanischer und englischer Medien will Pérez am Dienstag ein entsprechendes Angebot abgeben, sollte er zuvor als Vereinsboss wiedergewählt werden. Olise wäre in dem Fall der teuerste Spieler der Real-Geschichte.

Bayerns Ehrenpräsident Uli Hoeneß hatte den 24 Jahre alten Olise zuletzt wiederholt als unverkäuflich bezeichnet. "Der kann fünf Augen auf Olise werfen, der kriegt ihn nicht", hatte Hoeneß erst im Mai bei Sky in Richtung von José Mourinho gesagt, der kurz vor einer zweiten Amtszeit als Trainer des spanischen Rekordmeisters steht. Auch für 200 Millionen werde Bayern den Flügelspieler nicht abgeben. Olise war im Sommer 2024 von Crystal Palace für rund 50 Millionen Euro zu den Bayern gewechselt, der Vertrag läuft noch bis 2029 und hat keine Ausstiegsklausel.

Pérez hatte angekündigt, 150 Millionen Euro in die Verpflichtung eines Stammspielers eines Champions-League-Klubs zu investieren. Der Wunschspieler laufe nicht in der Premier League auf, verriet Pérez. Auch Harry Kane und Olise schloss der spanische Geschäftsmann aus.

Unter anderem der "Telegraph" und "AS" berichten nun jedoch, es handele sich sehr wohl um den Bayern-Spieler. Chefkorrespondent Jason Burt schrieb, der designierte Real-Trainer José Mourinho, dessen Verpflichtung ebenfalls nach Pérez‘ Wiederwahl offiziell werden soll, habe "klargemacht, dass er Olise will".

Pérez muss sich bei der Wahl am Sonntag gegen Enrique Riquelme durchsetzen, beide hatten zuletzt im Werben um Stimmen prominente Neuzugänge versprochen. Dabei waren etwa auch Erling Haaland und Rodri im Gespräch. Dies hatte deren Arbeitgeber Manchester City erbost abmoderiert: "Es besteht keine Chance", dass Haaland zu Real wechsele, wurde Manchester City in entsprechenden Medienberichten zitiert; es gebe "keine Vertragsklausel, die dies ermöglichen würde. Zudem erwäge der Klub "rechtliche Schritte wegen der Verwendung des Bildes unseres Spielers in diesem Zusammenhang".

Quelle: ntv.de, ara/sid

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