Fußball

Barça hat Nase wohl vornBericht: FC Bayern verliert Kampf um Königstransfer

28.05.2026, 06:21 Uhr
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Anthony Gordon wird in der kommenden Saison nicht mehr an der Seite von Nick Woltemade spielen. (Foto: picture alliance / SVEN SIMON)

Im Werben um den englischen Topstürmer Anthony Gordon geht es um wahnsinnig viel Geld - offenbar um mehr, als der FC Bayern München zu zahlen willens ist. So wird der Teamkollege von DFB-Angreifer Nick Woltemade wohl zum FC Barcelona wechseln.

Der FC Bayern München ist im Werben um den englischen Stürmer Anthony Gordon offenbar vom FC Barcelona um Trainer Hansi Flick ausgestochen worden. Wie mehrere Medien am Mittwochabend übereinstimmend berichteten, steht der Offensivspieler vom Premier-League-Klub Newcastle United vor einem Wechsel zum spanischen Meister. Demnach habe Newcastle ein Angebot in Höhe von 70 Millionen Euro plus 10 Millionen Boni akzeptiert. Der FC Bayern sei zu diesem Preis nicht bereit gewesen. 

Mittels eines "Blitzmanövers" des katalanischen Sportdirektors Deco war es Barça offenbar gelungen, Gordon in Verhandlungen in London von der sportlichen Perspektive bei Flick und Barça zu überzeugen, schreibt die spanische Tageszeitung "Mundo Deportivo". Nun werde Gordon heute zum Medizincheck in Spanien erwartet.

Beeindruckende Königsklassen-Quote

Zuvor hatten englische Medien über eine angebliche Einigung zwischen Gordon und dem FC Bayern berichtet. Der Teamkollege von Deutschlands Nationalstürmer Nick Woltemade hat bei Newcastle noch einen Vertrag bis 2030. Er erzielte in der abgelaufenen Saison 17 Tore, davon zehn in der Champions League.

"Wenn man diese Phase der Saison erreicht, gehört es natürlich dazu, dass wir auch schon einen Blick auf das nächste Jahr werfen", hatte Newcastles Teammanager Eddie Howe über die Gerüchte gesagt. Bevor Gordon nun erstmals in seiner Karriere die Insel verlassen könnte, geht der schnelle Angreifer mit England in die Weltmeisterschaft ab dem 11. Juni in den USA, Mexiko und Kanada. Der deutsche Trainer Thomas Tuchel hatte Gordon in seinen 26-Mann-Kader berufen.

Quelle: ntv.de, ter/sid

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