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Nächster Gegner des FC BayernChampions-League-Klub holt Stürmer aus Regionalliga Südwest

04.01.2026, 13:42 Uhr
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In der laufenden Saison war Biondic für Trier in 17 Regionalliga-Spielen an 12 Toren beteiligt. (Foto: IMAGO/Jan Huebner)

Auf Schalke, in Paderborn und Verl bleibt Mateo Biondic der Durchbruch noch verwehrt. Bei Regionalligist Eintracht Trier spielt sich der 22-Jährige allerdings in den Fokus eines Champions-League-Teilnehmers. Der belgische Meister verpflichtet den Stürmer.

Aus dem Mittelmaß der Regionalliga Südwest direkt in die Champions League: Für Angreifer Mateo Biondic wird ein echtes Wintermärchen wahr. Der 22-Jährige wechselt mit sofortiger Wirkung von Eintracht Trier zum belgischen Meister Union Saint-Gilloise und unterzeichnete dort einen langfristigen Vertrag bis Sommer 2030. Sollte sich der Brüsseler Vorort-Klub für die Playoffs qualifizieren, könnte der Mittelstürmer bereits im Februar in der Königsklasse auflaufen.

Für die Duelle mit dem deutschen Rekordmeister Bayern München am 21. Januar und eine Woche später gegen Atalanta Bergamo ist Biondic allerdings noch nicht spielberechtigt, Neuzugänge können in den internationalen Wettbewerben erst für die K.-o.-Phase nachgemeldet werden. Doch das wird der gebürtige Lemgoer verschmerzen können, denn erst in dieser Saison erlebte er nach komplizierten Jahren einen kometenhaften Aufstieg.

Nach Jugendstationen bei Schalke 04 und beim SC Paderborn war ihm in der 3. Liga beim SC Verl der Durchbruch im Seniorenbereich verwehrt geblieben, es reichte lediglich zu fünf Kurzeinsätzen. Es folgte im Sommer 2023 der Schritt nach Trier in die Oberliga, wo direkt der Aufstieg in die viertklassige Regionalliga gelang. Nach einer von Verletzungen geprägten ersten Saison gelang dort nun mit sieben Toren und fünf Vorlagen in 17 Partien der Durchbruch.

Dabei agierte Biondic beim derzeitigen Tabellenelften nicht als reiner Profi, wirkte neben der aktiven Karriere noch als Co-Trainer der U12 der Eintracht mit. Bis zuletzt half er bei Gelegenheit auch im Restaurant seiner Eltern in Lemgo aus. Doch nun rückt die Profikarriere in den Mittelpunkt, Trier soll eine mittlere sechsstellige Summe für den Winterwechsel erhalten haben.

Union Saint-Gilloise war in der Saison 2020/21 nach knapp 50 Jahren auch dank 17 Toren des heutigen deutschen Nationalspielers Deniz Undav in die erste belgische Liga zurückgekehrt und hat sich seitdem als Topklub mit einem guten Riecher für Talente dort etabliert. Auch Victor Boniface (Leverkusen) und Mohamed Amoura (Wolfsburg) gelang dort der Durchbruch. Die Trainer Karel Geraerts (zum FC Schalke, inzwischen bei Stade Reims) und Alexander Blessin (zum FC St. Pauli) wechselten in die Bundesliga, ihr Nachfolger Sebastien Pocognoli zur AS Monaco. Auch aktuell führt Saint-Gilles die Tabelle an.

Quelle: ntv.de, tsi/sid

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