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Nähe zu Rechtsradikalen Chemnitzer FC wirft Daniel Frahn raus

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"Seine Reue damals war eine Farce": Daniel Frahn.

(Foto: imago images / Picture Point)

Fußball-Drittligist Chemnitzer FC wirft seinem Kapitän Daniel Frahn Nähe zur rechtsradikalen Szene vor und trennt sich mit sofortiger Wirkung von ihm. Der Verein reagiert damit nach einem Vorfall im März nun auf das Verhalten Frahns beim Spiel des CFC am Samstag beim Halleschen FC.

Knapp fünf Monate nach dem Skandalspiel hat sich Fußball-Drittligist Chemnitzer FC nun doch von seinem Kapitän Daniel Frahn getrennt. Wie der Verein mitteilt, soll sich der verletzte Profi beim Spiel beim Halleschen FC am Samstag als "großer Sympathisant der rechtsradikalen und menschenverachtenden Gruppierung 'Kaotic Chemnitz' herausgestellt" haben. Frahn hatte die 1:3-Niederlage seines Teams im Fanblock der Chemnitzer verfolgt.

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"Support your local Hools": Daniel Frahn am 9. März dieses Jahres.

(Foto: www.imago-images.de)

"Es gibt null Toleranz für dieses Verhalten", heißt es in der Stellungnahme: "Wir wissen jetzt sicher, dass es die falsche Entscheidung war, ihm nach seinen Unschuldsbeteuerungen seiner eigens zu verantwortenden Aktion am 9. März dieses Jahres weiter das Vertrauen zu schenken. Seine Reue damals war eine Farce." Frahn habe die Verantwortung als Spieler und Kapitän nicht umsetzen können, "denn dazu gehört eines mehr, als nur Tore zu schießen und sich bejubeln zu lassen: Haltung".

Der Verein sehe sich als Bollwerk gegen jedwedes verfassungsfeindliches Gedankengut: "Daniel Frahn, für Sie ist beim Chemnitzer FC kein Platz mehr." Im März hatten die Trauerbekundungen für den verstorbenen und mutmaßlich rechtsradikalen Chemnitz-Fan Thomas H. beim 4:4 im Regionalliga-Spiel gegen die VSG Altglienicke aus Berlin für einen Skandal gesorgt. Frahn hatte nach einem Treffer ein schwarzes T-Shirt mit der weißen Aufschrift "Support your local Hools" hochgehalten. Er wurde daraufhin gesperrt und zu einer Geldstrafe verurteilt.

Quelle: n-tv.de, sgi/sid

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