Nach dem Final-Einzug des VfB Stuttgart im DFB-Pokal steht auch fest, dass der Bundesliga-Siebte nächste Saison definitiv im Europacup spielt. Denn neben Endspiel-Gegner und Meister Bayern München werden auch die Schwaben die Saison nicht schlechter als auf dem sechsten Platz beenden und über die Liga-Platzierung in den Europapokal einziehen.
Der Startplatz für den Pokalsieger geht daher an die Bundesliga zurück. Damit reicht nun automatisch auch der siebte Platz für eine Europacup-Teilnahme. Das bedeutet nach aktuellem Stand: Der Fünfte und der Sechste, aktuell die TSG Hoffenheim und Bayer 04 Leverkusen, spielen in der Europa League, der Siebte tritt in der Conference League an.
Diesen Rang belegt derzeit der SC Freiburg, der dem VfB im Pokal-Halbfinale am Donnerstag dramatisch nach Verlängerung mit 1:2 unterlegen war. Nur einen Punkt hinter den Breisgauern hat Eintracht Frankfurt auch wieder eine realistische Europacup-Chance.
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Es können aber auch noch mehr Europapokal-Plätze für die Bundesliga werden. Neben den vier fixen Champions-League-Startern winkt der Bundesliga über die UEFA-Saisonwertung ein weiterer Platz. Dafür müsste Deutschland die knapp davor auf Platz zwei liegenden Spanier noch überholen.
Und sollte dazu der SC Freiburg auch noch die Europa League gewinnen und sich nicht über die Liga für einen internationalen Wettbewerb qualifizieren, wäre noch ein neunter Platz möglich. Als Europa-League-Gewinner dürften die Breisgauer, die im Halbfinale auf Sporting Braga treffen, dann in der Königsklasse spielen. Generell stehen Deutschland neben den vier Champions-League-Plätzen zwei Starter in der Europa League und einer in der Conference League zu.




