Fußball

Vertrag in Paris bis 2021Draxler hat mit PSG Großes vor

03.01.2017, 17:11 Uhr
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"Ich werde alles dafür tun, PSG dabei zu helfen, neue Trophäen zu gewinnen": Julian Draxler. (Foto: dpa)

Julian Draxler unterschreibt beim französischen Spitzenclub Paris Saint-Germain und gibt sich voller Tatendrang. Soll nur keiner glauben, er sei nicht motiviert. Der deutsche Fußballnationalspieler spricht denn auch gleich von den Titeln, die er gewinnen will.

Der deutsche Fußballnationalspieler Julian Draxler hat seine Arbeit beim französischen Meister Paris St. Germain aufgenommen. Mit Schlips und Kragen posierte der 23 Jahre alte Mittelfeldspieler bei der Unterschrift unter seinen Vertrag bis 2021. "Erstmals in meiner Karriere komme ich in ein neues Land mit einer neuen Sprache. Ich bin sehr stolz, diesen nächsten Schritt zu machen bei einem Klub, der in Europa als Maßstab gilt und bei dem in den vergangenen Jahren viele große Spieler gespielt haben", sagte er.

"Ich werde alles dafür tun, PSG dabei zu helfen, neue Trophäen zu gewinnen und international weiter zu wachsen." Draxler trifft in Paris auf den früheren Frankfurter Torhüter Kevin Trapp und kann sich gleich auf das Achtelfinale der Champions League gegen den FC Barcelona am 14. Februar und 8. März freuen. Klubboss Nasser Al-Khelaïfi lobte den Zugang vom VfL Wolfsburg: "Er hat alle Qualitäten, um in unserem Projekt eine Hauptrolle zu spielen und ein Fanliebling zu werden. Mit seiner Verpflichtung unterstreichen wir unsere extrem hohen Ambitionen."

Über die Modalitäten des Deals hatten Wolfsburg und Paris Stillschweigen vereinbart. Die Ablösesumme für Draxler soll bei etwa 45 Millionen Euro liegen. Der hoch veranlagte Offensivspieler hatte erst im August 2015 in Wolfsburg einen Vertrag bis 2020 unterschrieben, bevor es Ende 2016 nach monatelangen Querelen zur von Draxler forcierten Trennung kam. Wolfsburg hatte seinerzeit 35 Millionen Euro für den Jungstar an den FC Schalke 04 überwiesen. Doch Draxlers 34 Bundesliga-Spiele (fünf Tore) für die Wölfe waren zumeist bestenfalls durchschnittlich.

Quelle: ntv.de, sgi/sid

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