Fußball

Spektakulärer Finanztransfer Effenberg heuert in Thüringen an

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Stefan Effenberg macht jetzt in Finanzen.

(Foto: dpa)

Das "Firmenkunden-Kompetenzteam Fußball" einer Thüringer Bank darf sich über einen prominenten Neuzugang freuen: Ex-Nationalspieler Stefan Effenberg soll für das Geldinstitut zum Transfer-"Tiger" werden.

Neuer Job für Stefan Effenberg: Der 50 Jahre alte Ex-Nationalspieler wird Mitarbeiter der Volksbank-Raiffeisenbank Bad Salzungen Schmalkalden in Thüringen. "Ich bin froh und stolz, dass ich da mitarbeiten kann. Es ist megaspannend, weil es eben nicht komplett weg ist vom Sport. Im Gegenteil", sagte Effenberg t-online.de.

Effenberg erhält einen Vertrag und wird ab sofort das "Firmenkunden-Kompetenzteam Fußball" der Bank unterstützen. "Es geht um Finanzierung und Zwischenfinanzierung von Transfers oder beispielsweise einem Stadionumbau", berichtete er: "Mit meiner Erfahrung und meinen Kontakten im Sport will ich helfen, die richtigen Entscheidungen zu treffen, wenn es darum geht, wo wir finanziell unterstützen." Er erwarte eine "ganz enge und intensive Zusammenarbeit" und werde "oft vor Ort sein". Zuvor hatte ein Sprecher des Instituts beim Portal Finanz-Szene.de über Effenbergs Engagement berichtet.

"Herr Effenberg wird ein regulärer Mitarbeiter unserer Bank, was zum Beispiel bedeutet, dass er einen ganz normalen Vertrag erhält und ganz normal in unserem Organigramm geführt wird", hieß es. Effenberg ist nach seinem gescheiterten Ausflug in die Trainerbranche beim SC Paderborn derzeit zudem als Experte für den Privatsender Sport1 im Fußball-Talk Doppelpass tätig. "Ich freue mich auf den neuen Job und werde natürlich auch künftig als Experte im Doppelpass auf auftreten."

Seit April nimmt Effenberg an einem bis September 2019 angesetzten Managementprogramm an der Akademie Deutscher Genossenschaften in Montabaur teil, das Führungswissen in Bezug auf das Bankenwesen vermitteln soll.

Bei der VR-Bank handelt es sich um eine Genossenschaftsbank, die bereits durch einige Geschäfte im Fußball aufgefallen sein soll. Nach Informationen des "Spiegel" hat das Institut dem hoch verschuldeten spanischen Klub Atletico Madrid einen Kredit über zehn Millionen Euro gegeben.

Quelle: n-tv.de, cwo/sid

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