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Auswärtssieg im Fürstentum Eintracht Frankfurt überrollt FC Vaduz

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Sie haben allen Grund zum Jubeln: Eintracht Frankfurt schlägt den FC Vaduz mit 5:0.

(Foto: imago images / eu-images)

Das war einfach: Der FC Vaduz aus Liechtenstein, der in der zweiten Liga der Schweiz spielt, ist für die Frankfurter Eintracht in der Qualifikation zur Europaliga keine große Herausforderung. Die Mannschaft von Trainer Adolf Hütter scheint für den Pflichtspiel-Start in Deutschland bestens gerüstet.

Die SG Eintracht Frankfurt kann nach einem deutlichen Sieg in der Idylle Liechtensteins für die Play-offs der Fußball-Europaliga planen. Das Team von Trainer Adolf Hütter gewann ohne Probleme mit 5:0 (3:0) beim FC Vaduz, der im Alltag in der zweiten Schweizer Liga kickt. Vor herrlicher Bergkulisse erzielten Filip Kostic (11./27. Minute), Dominik Kohr (41.), Goncalo Paciencia (53.) und Mijat Gacinovic (63.) die Tore für den Bundesligisten. Das Überstehen der dritten Qualifikationsrunde dürfte im Rückspiel am kommenden Donnerstag (ab 20.30 Uhr bei Nitro und im Liveticker bei n-tv.de) kein Problem sein.

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Noch ohne Kevin Trapp im Tor setzte Hütter auf eine Formation mit sechs Mittelfeldspielern und Paciencia als einziger Spitze. Der Gegner agiere "kompakt, geschlossen und unheimlich fleißig", hatte Sport-Vorstand Fredi Bobic dem Außenseiter im Vorfeld bei Nitro attestiert. Dementsprechend sollte der Riegel über ein agiles und variables Mittelfeld geknackt werden. Rückkehrer Martin Hinteregger stand vor 5908 Zuschauern gleich wieder in der Startelf.

Die Lücken boten sich der Eintracht schneller als gedacht, nach weniger als einer Minute köpfte Hinteregger nach einer Ecke frei am Tor vorbei, die Unterlegenheit der Gastgeber war in allen Belangen deutlich zu sehen. Auch bei Torwart Benjamin Büchel, der einen flatternden 30-Meter-Schuss von Kostic trotz freier Sicht nicht entschärfen konnte. In der Folge boten sich erst recht Räume. "Wir werden versuchen, auf Sieg zu spielen und müssen den Grundstein für das Weiterkommen legen", hatte der Österreicher Hütter, der nur knapp 40 Kilometer von Vaduz entfernt aufgewachsen ist, gefordert. Seine Spieler setzten dies bis auf minimale Unsicherheiten in der Defensive beeindruckend konsequent um.

Zweite Halbzeit wird zum Schaulaufen

Nach knapp einer halben Stunde schickte Paciencia Teamkollege Kostic auf die Reise, der erzielte von links kommend souverän das 2:0. Spätestens ab diesem Zeitpunkt stellte sich nur noch die Frage nach der Höhe des Sieges. Noch vor der Pause agierte Vaduz nach einer Ecke nachlässig, Kohr, der im Sommer von Bayer Leverkusen gekommen war, nutzte dies aufmerksam für den dritten Treffer.

Die zweite Halbzeit wurde drei Tage vor dem Pokalspiel bei Waldhof Mannheim an Sonntag (ab 15.30 Uhr im Liveticker bei n-tv.de) zum Schaulaufen für die Eintracht. Paciencia und Gacinovic sorgten für den hochverdienten Endstand, der kroatische Vize-Weltmeister Ante Rebic traf noch die Latte (90.+1). In den Play-offs am 22. und 29. August würde es gegen Racing Straßburg oder den bulgarischen Vertreter Lokomotive Plowdiw gehen. Das Hinspiel gewannen die Franzosen auswärts mit 1:0.

Quelle: n-tv.de, hny/dpa

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