Fußball

Stuttgart hängt fest Eintracht klettert auf Königsklassen-Platz

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Drei Tore für den deutlichen Sieg.

(Foto: imago images / Jan Huebner)

Eintracht Frankfurt bleibt im Jahr 2019 weiterhin ungeschlagen. In der Fußball-Bundesliga nimmt der Klub nun sogar Kurs in Richtung Champions League. Gegen den Abstiegsanwärter VfB Stuttgart eröffnen die Hessen eine wichtige Woche.

Angeführt von "Doppelpacker" Filip Kostic stürmt Eintracht Frankfurt der Champions League entgegen. Dank der beiden Tore des Ex-Schwaben gewann der Pokalsieger zum Abschluss des 27. Bundesliga-Spieltags 3:0 (1:0) gegen den abstiegsbedrohten VfB Stuttgart und feierte damit den fünften Ligasieg in Folge. Durch die Erfolgsserie kletterte die Eintracht auf den vierten Platz.

Der Serbe Kostic traf in der 45. und 64. Minute für den letzten deutschen Europacup-Vertreter, der keines seiner bisherigen 14 Pflichtspiele in diesem Jahr verloren hat. Luka Jovic erhöhte in der 84. Minute mit seinem 16. Saisontor. Der VfB, der nur eine seiner zurückliegenden zwölf Partien gewonnen hat, bleibt auf dem Relegationsplatz. Am Samstag kommt der Vorletzte 1. FC Nürnberg zu einer vorentscheidenden Partie in die Schwabenmetropole.

"Es läuft perfekt für uns", sagte Eintracht-Verteidiger Martin Hinteregger am Sky-Mikrofon: "So kann es weitergehen. Dass wir jetzt auf Platz vier stehen, ist sehr geil. Wieder mal zu Null: Es läuft. Und die drei da vorne wollen Tore, Tore, Tore machen. Wenn Kostic nach vorne zieht, weiß man, dass gleich was passiert."

Stuttgart stellt zunächst Frankfurts Offensive

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Der VfB verteidigt zunächst gut.

(Foto: imago images / Eibner)

Die 50.000 Zuschauer in der Frankfurter Arena sahen schon in der dritten Minute die erste große Eintracht-Chance. Topstürmer Jovic, der angeblich von mehreren internationalen Spitzenklubs umworben wird, konnte zumindest in dieser Szene nicht vollstrecken. Kurz darauf setzte VfB-Verteidiger Marc Oliver Kempf den Ball nach einer Ecke von Gonzalo Castro per Kopf an die Latte (6.). Danach passierte erst einmal nicht mehr viel. Die Stuttgarter, die ohne den gesperrten Santiago Ascacibar auskommen mussten, hatten die gefürchtete Frankfurter Offensive überraschend gut im Griff.

Das sah auch Ex-Nationalstürmer Mario Gomez, der von Trainer Markus Weinzierl zunächst auf die Bank gesetzt wurde. Dafür durfte Kapitän Christian Gentner mal wieder von Beginn an auflaufen. Den Frankfurtern, bei denen der Serbe Mijat Gacinovic fehlte, ließen die sonst gewohnte Wucht im Angriff vermissen - obwohl Coach Adi Hütter sein "magisches Dreieck" (Jovic, Ante Rebic, Sebastien Haller) auf den Platz geschickt hatte.

Führung nur Sekunden vor der Pause

Elf Tage vor dem Viertelfinal-Hinspiel der Europa League bei Benfica Lissabon wirkten die Hessen in allen Mannschaftsteilen unkonzentriert. Erst in der 26. Minute sorgte Sebastian Rode wieder für Gefahr vor dem Stuttgarter Tor. In der 34. Minute musste der an der Wade verletzte Gentner raus, für ihn kam Daniel Didavi. Die Frankfurter Führung Sekunden vor der Pause fiel mehr oder weniger aus dem Nichts. Beim vierten Saisontor von Kostic sah VfB-Torwart Ron-Robert Zieler nicht gut aus.

Nach dem Seitenwechsel passierte lang Zeit nicht allzu viel. Die Gäste konzentrierten sich trotz des Rückstands auf die Defensive, die Eintracht verwaltete den Vorsprung. Ein Konter reichte den Hessen zum zweiten Treffer. In der 79. Minute griff Weinzierl zu seinem letzten Strohhalm und brachte doch noch Gomez. Das nächste Tor fiel aber auf der Gegenseite durch Jovic, der die überlegte Hereingabe von Danny da Costa cool abschloss.

Quelle: n-tv.de, Alexander Sarter, sid

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