Der FC Arsenal hat dank seiner Innenverteidiger den ersten Patzer des bislang makellosen Tabellenführers Manchester City in der Premier League genutzt. Nach dem Unentschieden beim FC Bayern in der Champions League (2:2) gewann der englische Meister gegen den FC Everton souverän mit 2:0 (1:0). Zuvor hatte der frühere Bayern-Profi Nicolas Jackson seinen Klub Aston Villa mit einem Doppelpack zu einem 2:1 (1:0) gegen die Citizens geführt und damit die Steilvorlage geliefert.
Das Team von Teammanager Mikel Arteta steht nun wie Spitzenreiter City bei 21 Punkten. Im strömenden Londoner Regen verzichtete Arteta erstmals in der Liga auf den zuletzt glücklosen Nationalspieler Kai Havertz in der Startelf. Bei Everton begann der Ex-Freiburger Merlin Röhl. Der anstelle von Havertz startende Viktor Gyökeres bereitete das frühe Führungstor durch Abwehrspieler Ezri Konsa (7.) vor. Kurz nach Havertz' Einwechslung war dann auch noch Innenverteidiger Gabriel (68.) per Kopf erfolgreich.
Jackson schnürt Doppelpack gegen City
Im weitaus temporeicheren Duell zwischen Europa-League-Sieger Villa und City hatte Jackson, der in der Saison 2025/26 für den FC Bayern auf Torejagd gegangen war, nach einer starken Einzelaktion ebenfalls früh getroffen (6.). Nach der Pause brachte er die Villans dann wieder in Führung (60.), nachdem Erling Haaland (52.) zwischenzeitlich mit einem wuchtigen Kopfball ausgeglichen hatte.
Mit seinem neunten Saisontor traf Haaland zum siebten Mal in Folge in der Premier League, eine persönliche Bestmarke. In Citys Drangphase schlug dann Jackson erneut zu. Bei einem Konter profitierte er von einem Fehler von Keeper Gianluigi Donnarumma. Nach sieben Siegen an den ersten sieben Spieltagen endete damit Citys Serie.
