Fußball

Übermacht der Premier League FC Bayern verteidigt Platz vier in "Geldliga"

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Karl-Heinz Rummenigge und Uli Hoeneß - die Bayern halten ihre Position.

(Foto: picture alliance / Annegret Hils)

Unangefochten ist der FC Bayern der umsatzstärkste deutsche Klub - aber international? Einer Studie zufolge kann sich der deutsche Fußball-Rekordmeister sogar gegen die Dominanz aus der englischen Premier League wehren. Und das einigermaßen erfolgreich.

Der FC Bayern hat trotz der Übermacht der Premier-League-Vereine in der weltweiten Fußball-Geldliga Platz vier verteidigt. Die Münchner kamen in der Saison 2016/2017 nach Berechnungen der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft Deloitte auf einen Umsatz von 587,8 Millionen Euro. Die Einnahmen fielen mit 592 Millionen Euro etwas niedriger aus als ein Jahr zuvor. Die Münchner schafften es damit zum zehnten Mal in Serie in die Top fünf der Rangliste der weltweit umsatzstärksten Fußballvereine. Die Studie wurde zum 21. Mal erstellt.

Dank der TV-Milliarden sind erstmals zehn Premier-League-Klubs auf den ersten 20 Plätzen zu finden. Erster blieb Europaliga-Gewinner Manchester United trotz eines leichten Umsatzrückgangs von 689 auf 676,3 Millionen Euro. Champions-League-Sieger Real Madrid (674,6 Mio.) verdrängte seinen nationalen Rivalen FC Barcelona (648,3 Mio.) von Rang zwei.

Der Umsatz des deutschen Pokalsiegers Borussia Dortmund stieg von 283,9 auf 332,6 Millionen Euro, dennoch verlor der BVB einen Platz und ist nun Zwölfter, der FC Schalke 04 ist mit 230,2 Millionen Euro Sechzehnter. Noch vor einem Jahr wurde der Klub mit 224,5 Millionen Euro an vierzehnter Stelle geführt.

Deloitte erstellt die Rangliste auf Basis der veröffentlichten Jahresabschlüsse unter dem Titel "Football Money League". Transfererlöse werden nicht mit einberechnet, weshalb die Zahlen teils deutlich von den Angaben der Vereine abweichen.

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Quelle: n-tv.de, rpe/dpa

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