Fußball

Konkurrenz patzt, HSV nicht Hamburg gelingt Comeback-Sieg in Bochum

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Der Hamburger SV hat im Kampf um den Aufstieg in die Fußball-Bundesliga einen Rückschlag abgewendet.

(Foto: imago images/Nordphoto)

Im strömenden Regen versucht der VfL Bochum die zweite Heimniederlage in dieser Saison der 2. Fußball-Bundesliga zu verhindern. Doch es nutzt nichts - nach Bochums verdienter Führung dreht der Hamburger SV nochmal richtig auf und sichert sich erneut Platz zwei in der Tabelle.

Der Hamburger SV hat die Steilvorlage der Konkurrenz im Aufstiegsrennen der 2. Fußball-Bundesliga perfekt genutzt. Das Team von Trainer Dieter Hecking gewann zum Abschluss des 20. Spieltags beim abstiegsbedrohten VfL Bochum dank einer Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit mit 3:1 (0:0) und kletterte mit dem zweiten Sieg im neuen Jahr wieder auf Aufstiegsplatz zwei.

Die Norddeutschen liegen damit nur noch einen Zähler hinter Spitzenreiter Arminia Bielefeld und haben zwei Punkte Vorsprung auf den VfB Stuttgart. Beide direkten Kontrahenten kamen im Laufe des Wochenendes nicht über ein Remis hinaus.

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Sonny Kittel macht den Dreier-Sieg perfekt.

(Foto: imago images/Nordphoto)

Tim Leibold (68.), Neuzugang Joel Pohjanpalo (73.) und Sonny Kittel (87.) drehten den Rückstand durch Simon Zoller (65.) zum ersten Auswärtssieg seit einem knappen halben Jahr. Der VfL Bochum verpasste seinerseits einen Befreiungsschlag im Abstiegskampf und bleibt nach der dritten Niederlage in Serie auf dem Relegationsplatz.

HSV dreht Spiel nach wenigen Sekunden

Die Gastgeber spielten vor 24.421 Zuschauern von Beginn an mutig nach vorne und lieferten den Norddeutschen einen packenden Kampf. Vitaly Janelt (10.) und Anthony Losilla (26.) verpassten das Führungstor für die Bochumer knapp, erst danach konnten auch die favorisierten Gäste offensive Akzente setzen. Kittel (27., 31.) zielte zunächst zweimal zu ungenau, Bayern-Leihgabe Adrian Fein traf aus 16 Metern nur den Pfosten.

In der zweiten Hälfte erwischte erneut Bochum den besseren Start, Zoller belohnte den VfL mit einem schönen Schlenzer aus 16 Metern. Leibold hatte mit einem Volleyschuss von der Strafraumkante nicht einmal 180 Sekunden später die passende Antwort parat, ehe Pohjanpalo nur drei Minuten nach seiner Einwechslung allein vor VfL-Keeper Patrick Drewes die Nerven behielt. Kittel setzte den Schlusspunkt.

Ab Freitag geht es in der 2. Fußball-Bundesliga mit dem 21. Spieltag weiter. Die Spitzenklubs Hamburger SV (gegen den KSC mit neuem Trainer) und VfB Stuttgart (gegen Erzgebirge Aue) müssen am Samstag ran (13 Uhr). Der VfL Bochum muss am Sonntag zum SV Wehen-Wiesbaden reisen, einem direkten Konkurrenten im Absteigskampf (13.30 Uhr - alle Spiele im Liveticker auf ntv.de).

Quelle: ntv.de, vmi/sid