Fußball

Bundestrainer fehlt DFB-Elf Löw wird nach Sportunfall in Klinik behandelt

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Bundestrainer Joachim Löw verpasst die nächsten beiden Spiele der DFB-Elf.

(Foto: dpa)

Fußball-Bundestrainer Joachim Löw muss sich bei den kommenden EM-Qualifikationsspielen gegen Weißrussland und Estland Anfang Juni durch seinen Assistenztrainer Marcus Sorg vertreten lassen. Der Grund seines Fehlens sind Nachwirkungen eines Sportunfalls.

Bundestrainer Joachim Löw wird die deutsche Fußball-Nationalmannschaft wegen eines Klinikaufenthalts bei den EM-Qualifikationsspielen in Weißrussland und gegen Estland nicht betreuen. Löw musste sich wegen Nachwirkungen eines Sportunfalls in Behandlung begeben, bei dem eine Arterie gequetscht worden war. Wie die "Bild" berichtet, soll Löw beim Training vor einigen Wochen eine Hantel auf den Brustkorb gefallen sein. Der Bundestrainer habe den Unfall aber zunächst nicht ernst genommen. Offiziell bestätigt ist das nicht.

"Ich fühle mich schon wieder ganz gut, muss mich aber in den nächsten vier Wochen noch ein bisschen schonen. Ich bin in ständigem Austausch mit meinem Trainerteam, und wir werden auch rund um die beiden Länderspiele in engem telefonischen Kontakt bleiben", wird Löw in der DFB-Mitteilung zitiert. Co-Trainer Marcus Sorg wird den 59-Jährigen am Samstag (8. Juni) in Borissow sowie drei Tage später in Mainz vertreten. "Marcus, Andy Köpke und Oliver Bierhoff haben im Zusammenspiel viel Erfahrung, und gemeinsam werden wir diese kurze Pause gut überbrücken."

"Das Wichtigste ist, dass Jogi wieder topfit ist"

Seit März 2016 ist Sorg, der frühere Coach des SC Freiburg, Löws Assistent. "Meine Aufgabe ist es, Jogi darin zu unterstützen, die Halbzeitpause optimal zu nutzen. Da kann es ihm natürlich helfen, wenn er entsprechende Informationen geliefert bekommt, und das in komprimierter Form. Ich arbeite Tag für Tag mit ihm zusammen und weiß genau, was er will und braucht, kenne seine Vorstellungen", sagte Sorg zuletzt. Diese Vorstellungen muss er nun umsetzen.

Nationalmannschaftsdirektor Oliver Bierhoff sagt derweil: "Das Wichtigste ist, dass Jogi in ein paar Tagen wieder topfit ist. Auch wenn man spürt, dass er am liebsten schon wieder am Trainingsplatz stehen würde, ist es sicher richtig, sich noch zu schonen. Marcus Sorg und Andy Köpke kennen die Abläufe und die Mannschaft sehr gut, sie besprechen ohnehin alles eng mit Jogi." Die DFB-Auswahl bereitet sich ab Sonntag im niederländischen Venlo auf die Qualifikationsspiele vor. Nach dem Auftaktsieg in den Niederlanden (3:2) will der viermalige Weltmeister in Weißrussland und gegen Estland nachlegen.

Quelle: n-tv.de, tno/sid

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