Fußball

Klatsche für Breisgauer Mainz 05 lässt die Freiburger leiden

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Die Mainzer Jean-Philippe Gbamin, Nico Bungert (r.) umjubeln Jean-Paul Boetius (l.) nach dessen Treffer zum 1:0.

(Foto: dpa)

Der 1. FSV Mainz 05 leitet das Wochenende in der Fußball-Bundesliga mit einem grandiosen Erfolg gegen Freiburg ein. Die Breisgauer kommen nach verhaltenen Beginn am 28. Spieltag regelrecht unter die Räder. Die Mainzer stellen sogar einen Vereinsrekord ein, auch dank Jean-Philippe Mateta.

Dank großer Gastgeschenke des Lieblingsgegners aus Freiburg und einem Dreierpack von Jean-Philippe Mateta hat der FSV Mainz 05 seine Niederlagenserie in der Fußball-Bundesliga eindrucksvoll beendet. Die Rheinhessen kamen zum Auftakt des 28. Spieltages zu einem 5:0 (3:0)-Erfolg und verdrängten den SC Freiburg vom zwölften Rang. Mit dem Fünferpack egalisierten sie ihre Liga-Rekordmarke aus den Jahren 2005 gegen Freiburg und 2015 gegen Paderborn, als es ebenfalls 5:0-Siege gab.  

Der überragende Jean-Paul Boetius in der 20. Minute nach einem Patzer von Freiburgs Torwart Alexander Schwolow und Mateta (26./33.) mit einem Doppelpack sorgten vor der Halbzeitpause für klare Verhältnisse. Karim Onisiwo (73.) und erneut Mateta (77.) machten den höchsten FSV-Saisonsieg perfekt. Mit 33 Zählern hat sich Mainz wohl aller Abstiegssorgen entledigt. Freiburg verpasste es, nach dem 1:1 gegen den FC Bayern nachzulegen und hat  auch im zehnten Anlauf in Mainz nicht gewonnen. 

Boetius trifft aus 30 Metern

20 Minuten sahen die 27.305 Zuschauer ein ausgeglichenes Spiel. Beide Teams wagten nicht viel. Dann unterlief dem gegen München noch überragenden Schwolow ein fataler Fehlpass beim Befreiungsschlag. Der Ball landete genau auf dem Fuß von Boetius, der aus 30 Metern ins leere Tor traf. Den Mainzern gab die Führung Mut und Sicherheit. Mateta wurde von Boetius freigespielt und umkurvte Schwolow: 2:0. Freiburg hatte kurioserweise deutlich mehr Ballbesitz, aber Mainz war eiskalt. Boetius nutzte wieder seinen Raum auf der linken Seite. Aaron spielte den Ball weiter zum ungedeckten Mateta. Der Franzose hatte keine Probleme, zu seinem neunten Saisontreffer einzuschieben.

In der Vorsaison gab es bei dieser Partie den Aufreger mit einem Strafstoß für Mainz nach Videobeweis noch nach dem Halbzeitpfiff. Diesmal hatte Freiburgs Trainer Christian Streich in der Pause sicher wieder viel Redebedarf. Er brachte in Florian Niederlechner und Luca Waldschmidt zwei frische Offensivkräfte als Signal für eine erhoffte Aufholjagd. Waldschmidt war auch gleich an mehreren gefährlichen Aktionen beteiligt. Dem Anschlusstreffer erstmals nah kam er bei einem Kopfball kurz vor FSV-Schlussmann Florian Müller (57.). Fünf Minuten später zwang er den Mainzer Torwart bei einem Flachschuss zu einer Glanzparade. Freiburg fehlten Glück und Effektivität. Beides hatte Mainz. Onisiwo und Mateta erhöhten noch und sorgten somit für die Einstellung der Mainzer Bundesliga-Bestmarke.

Quelle: n-tv.de, vpe/dpa

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