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2019 Wechsel zu RB Leipzig Nagelsmann kehrt Hoffenheim den Rücken

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Julian Nagelsmann - Bald bei den Roten Bullen?

(Foto: imago/DeFodi)

Zum Ende der Saison 2018/19 wird Trainer Julian Nagelsmann den Fußball-Bundesligisten TSG Hoffenheim verlassen. Er zieht dafür eine millionenschwere Ausstiegsklausel in seinem Vertrag - und wechselt zu einem direkten Konkurrenten des Champions-League-Teilnehmers.

Trainer Julian Nagelsmann verlässt den Fußball-Bundesligisten 1899 Hoffenheim zum Ende der Saison 2018/19. Das teilte der Verein mit. Der 30-Jährige, der im Februar 2016 den Posten des Cheftrainers bei den Kraichgauern übernommen hatte, machte Gebrauch von einer Ausstiegsklausel. Der Kontrakt von Nagelsmann lief ursprünglich noch bis Sommer 2021. Nagelsmann wird ab 2019 neuer Trainer von RB Leipzig, wie die Sachsen bestätigten.

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Einem Bericht der "Bild"-Zeitung zufolge zahlt Nagelsmanns künftiger Arbeitgeber eine Ablöse in Höhe von fünf Millionen Euro, die durch die Klausel vertraglich verankert sei. Leipzig sucht für die kommende Saison noch einen Ersatz für den freigestellten Trainer Ralph Hasenhüttl.

"Es war mir wichtig, früh für klare Verhältnisse zu sorgen", sagte Nagelsmann in der Mitteilung, nachdem er am Mittwochabend die Gesellschafter und die Geschäftsführung der TSG über seine Entscheidung informiert hatte. Mit diesem Schritt wolle er verhindern, dass seine Arbeit während der kommenden Saison von immer wieder aufkommenden Spekulationen beeinflusst werde.

Nagelsmann will neuen Arbeitgeber nicht bestätigen

Schon in dieser Spielzeit war Nagelsmann immer wieder mit anderen Klubs wie Bayern München, Borussia Dortmund, RB Leipzig und zuletzt auch Real Madrid in Verbindung gebracht worden. Nagelsmann hatte die TSG in der abgelaufenen Saison in der Bundesliga auf Platz drei und damit erstmals in der Vereinshistorie in die Champions League geführt.

Nagelsmann äußerte sich zunächst nicht zu seinem neuen Arbeitgeber. "In der Branche wird immer Ehrlichkeit verlangt. Die haben wir bewiesen und ich erwarte, dass dies auch respektiert wird", sagte Nagelsmann.

Der gebürtige Landsberger gilt als einer der begehrtesten Fußball-Lehrer der Branche. "Wir wussten um die vertraglich fixierte Möglichkeit, die im Profifußball nicht außergewöhnlich ist", sagte Alexander Rosen, Hoffenheims Direktor Profifußball. "Es spricht für den Charakter von Julian, dass er die Karten nun auch öffentlich auf den Tisch gelegt und so früh für alle Klarheit geschaffen hat."

Quelle: n-tv.de, mba/sid

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