Torwart hat "etwas am Fuß"

Neuer in der Champions League nicht im Bayern-Kasten

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12.10.2026 | 18:34 Uhr
Nach seinen bösen Schnitzern beim 2:2 in Augsburg prasselt viel Kritik auf Manuel Neuer ein. Im Champions-League-Spiel des FC Bayern in Stavanger bekommt der Routinier nun eine Auszeit - laut des Trainers aber nicht leistungsbedingt.

Der ehemalige Fußballnationalspieler Manuel Neuer wird im Champions-League-Spiel des FC Bayern am morgigen Dienstag beim norwegischen Klub Viking Stavanger nicht im Tor stehen. Das sagte Trainer Vincent Kompany auf der Pressekonferenz vor der Partie im hohen Norden. Für Neuer wird Nationaltorwart Jonas Urbig spielen. "Manu trainiert heute nicht mit, weil er etwas am Fuß gespürt hat. Damit ist die Frage schnell beantwortet", so der Belgier. "Ich glaube nicht, dass es so schlimm ist, aber es hat keinen Sinn, dass wir da ins Risiko gehen."

Neuer hatte beim 2:2 am Samstag in der Wochenende in Augsburg folgenschwer gepatzt und das schnellste Tor der Bundesliga-Geschichte verschuldet. Danach entbrannte eine in all den Neuer-Jahren in München so noch nie dagewesene Debatte, ob der 40-Jährige weiter die Nummer 1 der Münchner bleiben, oder aber Thronfolger Urbig schon diese Saison befördert werden solle. Ursprünglich sollte der 23-Jährige Berichten zufolge ohnehin in Norwegen spielen (21 Uhr/Prime Video und im ntv.de-Liveticker).

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Der Rekordmeister positionierte sich nach dem Spiel in München klar und stärkte Neuer den Rücker. "Manu hat einen Fehler gemacht. Das ist ihm in seinen zwei Jahrzehnten, die er jetzt Profifußball spielt, bestimmt schon das eine oder andere Mal passiert. Dementsprechend: Für uns gibt es da gar keine Zweifel an Manu", sagte Sportvorstand Max Eberl: "Manu ist unsere Nummer eins und wird es auch bleiben. Und was dann in Zukunft passiert, wird man sehen."

Auch Bayerns Torwart-Ikone Sepp Maier nahm Neuer mit scharfen Worten in Schutz. "So ein Theater, nur weil er ein gewisses Alter erreicht hat? Das ist doch ein Schmarrn! Es gibt gute oder schlechte Torhüter, aber keine alten. Manuel ist immer noch ein sehr guter", grantelte der 82-Jährige via "Münchner Merkur": "Man muss nicht nur an die Zukunft denken, sondern auch an die Vergangenheit. Was der alles geleistet hat, wie viele Spiele und Titel er den Bayern gewonnen hat. Dieses Geschimpfte, die Diskussion - das ist typisch deutsch!"

Verwendete Quellen: ntv.de, mar